Nicht nur mit dem Kulturkreis Eschenburg- Dietzhölztal sagen wir „JA!2026“, wie wir den Jahres-Auftakt in der Johanneskapelle nennen, sondern zum 1. Januar schließen sich auch die Evangelischen Kirchengemeinden Ewersbach, Eibelshausen, Eiershausen, Wissenbach, Simmersbach und Hirzenhain zur Evangelischen Gesamt-Kirchengemeinde Dietzhölztal-Eschenburg zusammen. Für die Fusion der beiden politischen Gemeinden nennen nun böse Zungen zumindest einen Zeithorizont: Die beiden Kommunen fusionieren ein Jahr nachdem Bergebersbach und Straßebersbach zusammengefunden haben. Wenn jetzt die Kirchengemeinde bei der Benennung dem Beispiel des Diakoniestation-Zweckverbands folgt und Dietzhölztal-Eschenburg schreibt, hat sich indes in den sozialen Medien der EDI durchgesetzt. GiGu (Ginsheim-Gustavsburg) und LaDaDi für Landkreis Darmstadt-Dieburg machen es vor. Beim gemeinsamen Ferienprogramm ist EDI schon längst unsere Integrationsfigur. Es gibt mehr Verbindendes als Trennendes. Das erleben wir gerade beim Stromnetz der EAM, bei der Arbeit des 1964 gegründeten Abwasserverbandes „Obere Dietzhölze“ und auch beim Freizeitbad „Panoramablick“, das die beiden Gemeinden über den 1969 gebildeten Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ betreiben. Es kommt nicht darauf an, ob sich jeder in dem Namen wiederfindet, sondern wie wir die Menschen in E+DI zusammenbringen.
Auch dafür ist die Jahreslosung ein gutes Geleitwort: "Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" lautet der ermutigende Vers, der Hoffnung auf Erneuerung, Umkehr und Neuanfang inmitten von Unsicherheit und Herausforderungen schenkt und uns zu einem hoffnungsvollen Handeln und Sehen auffordert. Mit einem neuen Blick sehen wir auch in neuen Kombinationen und Konstellationen mehr Verbindendes als Trennendes. Alles Gute dafür wünscht in diesem EDI-torial