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Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg
Ausgabe 22/2020
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Visionen für die Zukunft, Ideen für Jubiläen

Aufschreiben statt Arztbesuch: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, sagte Helmut Schmidt im Bundestagswahlkampf 1980. Zukunfts-Vorstellungen für die Gemeinde Eschenburg wollen wir sammeln. Die Erinnerungen an den Eschenburg-Turm, der vor 75 Jahren abgebrannt ist, und Ideen für einen neuen Turm gehören dazu.

Im kommenden Jahr kann die Gemeinde Eschenburg ein klassisches Jubiläum feiern. 50 Jahre ist es her, dass durch den freiwilligen Zusammenschluss der Dörfer Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach am 1. Oktober 1971 die Gemeinde Eschenburg entstand. Zum 1. Juli 1974 schlossen sich Hirzenhain sowie aus dem damaligen Kreis Biedenkopf die Gemeinden Simmersbach und Roth an. Damit war bereits zwei Jahre vor der hessischen Gebietsreform eine Großgemeinde mit zukunftsträchtigem Zuschnitt entstanden.

Im Rückblick wollen wir mit den Wegbereitern und Wegbegleitern „Erinnerungen, Entwicklungen und Erkenntnisse“ festhalten. Unter diesem Arbeitstitel kann man auch in Corona-Zeiten Ideen angehen für eine Broschüre, die als Grundlage für das Jubiläum und das Geleitwort dienen mag.

Wichtiger noch ist womöglich, wie die Gemeinde Eschenburg auch weiterhin einen zukunftsträchtigen Zuschnitt behält und immer neues Profil gewinnt. Gerade jetzt, wenn alle Feste und die meisten Veranstaltungen ausfallen, sollten wir überlegen, was wir an Eschenburg gut finden und was womöglich noch besser zu machen wäre.

Konkret geht es auch um Ideen, wie wir 2021 das Jubiläum gemeinsam feiern. Am besten mit vielen Aktionen und Veranstaltungen, die dann nachgeholt werden und zugleich in die Zukunft führen. Den Markt wollten wir umgestalten. Einige Vereins-Jubiläen und Dorffeste sind aufzuschieben. Dann wären 2021 einige „Geburtstage“ zu feiern, über das ganze Jahr verteilt, an verschiedenen Orten, mit verschiedenen Schwerpunkten.

Es soll auch Gemeinden geben, die haben sich als Geburtstagsgeschenk einen Turm gebaut. Der Eschenburgturm auf dem namensgebenden Berg ist vor 75 Jahren in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Flammen aufgegangen. Ihn wieder aufzubauen, bewegt als Idee viele Menschen. Die Gremien der Gemeinde Eschenburg beschäftigen sich auch mit dem Thema, suchen allerdings einen Standort auf Eschenburger Gebiet und auf einem Grundstück der Gemeinde. Nicht nur das Baumaterial und die Fahnen werden heute anders zu halten und gestalten sein, dafür sind Zukunfts-Ideen gefragt. Wer Visionen für die Gemeinde, Ideen fürs Jubiläum oder Tipps für einen Turm hat, meldet sich bitte. Fürs Sammeln haben wir die E-Mail-Adresse zukunft@eschenburg.de eingerichtet.