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Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg
Ausgabe 24/2020
Gestaltung Seite 2
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Sparsame Pumpe sorgt dafür, dass es im Schwimmbad „rund“ geht

Starkes Stück: Diese Pumpe treibt den Strömungskanal im Außenbecken an. Das neue Aggregat verbraucht im Jahr gut 23.000 Kilowattstunden weniger Strom als der Vorgänger. Die Klimaschutzinitiative des Bundes fördert dieses Projekt.

So geht Klimaschutz: Im Freizeitbad „Panoramablick“ konnte eine sehr leistungsstarke Pumpe gegen ein neues, hocheffizientes Aggregat ausgetauscht werden. Die Pumpe, die den Strömungskanal antreibt, bekam einen sparsamen Nachfolger.

Der Projektträger Jülich in Berlin hat auf Antrag den Austausch bezuschusst. Dies war aus Mitteln für „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ möglich geworden. Der PtJ ist Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Die Maßnahme hat eine erhebliche Einsparung von Stromkosten und eine Verminderung des CO2-Ausstoßes zur Folge:

Die Stromeinsparung beläuft sich auf etwa 23.748 kW/a.

Die Einsparung des Ausstoßes des Treibhausgases CO2 wird etwa

280.200 kg, bezogen auf die Lebenszeit der Pumpe, betragen.

Allein schon aus diesen Gründen war der Austausch der Pumpe sehr sinnvoll. Darüber hinaus ist die neue Pumpe nun zu 100 % korrosionsfest ausgeführt, so dass auch während der Stillstandsphasen ein Festsitzen auszuschließen ist. Die Wartungsfreundlichkeit und auch die zu erwartende Lebensdauer liegen auf einem Niveau, das die aktuelle Spitze der realisierbaren Technik wiederspiegelt.

Von den knapp 24.000 € Brutto-Kosten wird die Klimaschutz-Initiative im kommenden Jahr 7.679,84 € übernehmen. Das neue Aggregat hatte es nicht so weit wie der Bescheid der Förderung: Die Herborner Pumpenfabrik ist Hersteller und Lieferant auch dieser Pumpe.