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Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg
Ausgabe 28/2021
Die Gemeindewerke informieren
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Nach dem Urlaub bitte heiß spülen!

Wer nach einer wohlverdienten Auszeit wieder nach Hause kommt, sollte unbedingt seine Wasserleitungen einmal gründlich durchspülen.

Während jeder längeren Abwesenheit stagniert das Wasser in den Versorgungsleitungen. Es besteht die Gefahr, dass sich Keime vermehren und auf diese Weise zum Gesundheitsrisiko werden.

Zum Durchspülen der Leitungen sollte das Wasser einige Minuten lang laufen.

Bei Abwesenheiten von mehr als vier Wochen empfehlen wir, die Trinkwasserversorgung an dem Hauptabsperrhahn abzudrehen und das komplette Leitungssystem nach der Rückkehr gründlich zu spülen.

Eine andere Alternative ist:

Bitten Sie einen Nachbarn, Angehörigen oder Bekannten während der Abwesenheit das Wasser regelmäßig an allen Entnahmestellen laufen zu lassen.

  • Übrigens: auch in länger leerstehenden Appartements (Mietwohnungen), Wohn-, Wochenend- oder Ferienhäusern sollte man diese Vorsichtsmaßnahme dringend beachten.

Hier eine Übersicht, die bei Betriebsunterbrechungen zu beachten ist:

Dauer der Nichtnutzung der Trinkwasserinstallation

Wieder-Inbetriebnahme

3 Tage

Öffnen aller Entnahmearmaturen, vollständigen Wasseraustausch herstellen.

(Ablaufen lassen bis zur Temperaturkonstanz)

4 Wochen

Einfamilienhaus: Schließen der Absperrarmatur hinter der Wasserzähleranlage

Mehrfamilienhaus: Schließen der Etagenarmatur

Öffnen der Absperrarmaturen und aller Entnahmearmaturen in dem abgestellten Bereich, vollständigen Wasseraustausch herstellen.

6 Monate

Einfamilienhaus: Schließen der Absperrarmatur hinter der Wasserzähleranlage

Mehrfamilienhaus: Schließen der Etagenarmatur

Öffnen der Absperrarmaturen und aller Entnahmearmaturen in dem abgestellten Bereich, vollständigen Wasseraustausch herstellen.

Empfehlung:

Wasserprobe aus einer Entnahmestelle in dem abgestellten Bereich entnehmen und mikrobiologische Kontrolluntersuchung durchführen.

Spül- oder Desinfektionsmaßnahmen durchführen, falls unzulässige mikrobiologische Belastungen festgestellt werden.

Anschließend erneut Wasserprobe nehmen.

Inbetriebnahme und Nutzung erst dann, wenn einwandfreie Ergebnisse vorliegen.

Dauerhafte Nichtnutzung

Abtrennen der Anschlussleitungen an der Hauptversorgungsleitung (Wasserversorger) und evtl. Rückbau der Anlage.

Wiederinbetriebnahme nur durch Vertragsinstallationsunternehmen.

Haben Sie Fragen - wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

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