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Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg
Ausgabe 28/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Niederschrift über die 3. Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeindevertretung Eschenburg

am Donnerstag, den 25.06.2026, um 19:00 Uhr,

im Bürgerhaus, OT Eibelshausen

Sitzungsverlauf

1.

Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Peter Hermann, eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Körperschaftsmitglieder und den Vertreter der Presse.

Er stellt die Beschlussfähigkeit der Gemeindevertretung mit zunächst 19, ab TOP 5 = 20 anwesenden Gemeindevertretern fest.

Die Ladung erfolgte mit Schreiben vom 11.06.2026 und wurde termingerecht zugestellt und veröffentlicht.

Gegen die Tagesordnung und die Ladung wird kein Einwand erhoben.

2.

Mitteilungen des Vorsitzenden

Der Vorsitzende bittet die Fraktionsvorsitzenden, im Anschluss an die Sitzung für eine kurze Absprache zusammenzukommen.

3.

Gemeindevorstand und Verbände

3.1 Berichte des Gemeindevorstandes und der Verbände

3.2 Fragen und Anregungen

Bürgermeister Konrad berichtet über die Arbeit des Gemeindevorstandes und der Verbände seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung.

Der Bericht wurde jedem Körperschaftsmitglied zugeleitet, ferner ist er im Internet nachlesbar.

Hierzu werden folgende Fragen gestellt und beantwortet:

Kita Neue Mitte - Anzahl Betreuungsplätze

Höherer Zuschuss Schulschwimmen ab welchem Haushaltsjahr

Anregungen:

Sporthalle Eibelshausen - Auswirkung auf Schule und Vereinssport - Kontakt mit Lahn-Dill-Kreis.

4.

Fragen zu den Sitzungen der Ausschüsse

Zu der Sitzung der Gemeindevertretung haben der Bau- und Umweltausschuss am 17.06.2026 und der Haupt- und Finanzausschuss am 18.06.2026 getagt. Die Sitzungsprotokolle wurden allen Mitgliedern zugeleitet.

Hierzu werden keine Fragen gestellt.

Vorlagen des Gemeindevorstandes

5.

Entschädigungssatzung und Antrag der FWG-Fraktion zur Änderung der Entschädigungssatzung im § 4 vom 07.06.2026

Die Entschädigungssatzung der Gemeinde bedarf einer Anpassung, um den aktuellen Anforderungen Rechnung zu tragen. Hierzu soll ein neuer Entschädigungstatbestand für die Nutzung privater Geräte im Rahmen des digitalen Sitzungsdienstes aufgenommen werden.

Für die Nutzung privater Geräte im Sitzungsdienst wird die Einführung einer monatlichen Pauschale in Höhe von 10,00 € vorgeschlagen.

Hierzu haben FWG- und AfD-Fraktion folgende Änderungsanträge gestellt:

Antrag FWG:

„Die Gemeindevertretung möge beschließen, die Entschädigungssatzung der Gemeinde Eschenburg im § 4 zu ändern. Und zwar im Abs. 1 Satz 1 (Gemeindevertreter, Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Ortsbeiräte). in (Gemeindevertreter, Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Ortsbeiräte sowie Entsandte in Verbänden und Kommissionen die auf der Liste des Wahlvorschlages für die Gemeindevertretung der Partei oder Wählergemeinschaft waren).“

Der Antrag wird von der FWG-Fraktion in der Sitzung begründet.

Antrag AfD:

„Die Gemeindevertretung möge beschließen:

Der Antrag auf Änderung der Entschädigungssatzung der Gemeinde Eschenburg im § 4 wird abgelehnt.“

Der Vorsitzende stellt hierzu fest, dass gemäß unserer Geschäftsordnung über den Änderungsantrag der FWG zuerst abzustimmen ist, weil dieser im Sinne unserer Geschäftsordnung der weitergehende Antrag ist.

Der Änderungsantrag wird mit 4 Ja-Stimmen und 16 Nein-Stimmen abgelehnt.

Dadurch entfällt der Änderungsantrag der AfD. Über diesen wird daher nicht abgestimmt.

Im Anschluss wird über die Vorlage des Gemeindevorstandes abgestimmt.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung beschließt die Neufassung der Entschädigungssatzung.

Abstimmungsergebnis:

16 Ja-Stimme(n), 4 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)

6.

Windpark „Stocksol“ - Beteiligung

Unsere Lahn-Dill-Energiegenossenschaft eG will sich mit 20 % an der „Windpark Stocksol GmbH“ in Angelburg beteiligen. Die „WP Stocksol GmbH“ plant Bau und Betrieb eines Windparks im Gebiet „Stocksol“ der Gemeinde Angelburg mit vier Windenergieanlagen („WEA“) vom Typ Enercon E-160 EPS E3 R1, mit einer Nabenhöhe von rd. 167 m und einer Leistung von je 5,56 MW (Gesamtleistung rd. 23 MW).

Vom Gesamtinvestitionsvolumen für den Windpark „Stocksol“ in Höhe von 37,3 Mio. € sollen 70 % fremdfinanziert und 30 % (d. h. 11,2 Mio. €) jeweils anteilig durch die Gesellschafter entsprechend ihrem Geschäftsanteil finanziert werden, wobei davon wiederum 30 % (d. h. 3,36 Mio. €) als jeweils anteilige Einzahlung in die freien Kapitalrücklagen und 70 % (also 7,84 Mio. €) jeweils anteilig durch Nachrangdarlehen erfolgen sollen. Die BImSchG-Genehmigung für den Windpark liegt vor und der EEG-Zuschlag ist am 24.09.2025 mit einem Wert von 6,53 ct/kWh erteilt worden.

Für eine Beteiligung an der Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft eG sowie dem Projekt „Windpark Stocksol GmbH“ in Angelburg ist für die Absichtserklärung ein Zeichnungsbetrag zu benennen, wovon 30 % als neue Geschäftsanteile an der Genossenschaft und 70 % als Nachrangdarlehen für den Windpark „Stocksol“ zur Verfügung gestellt werden. Zeichnungswünsche können ab 1.000 € mit weiteren Beträgen in 1.000 €-Schritten erfolgen.

Für eine Beteiligung der Gemeinde Eschenburg bietet sich das „Nachhaltigkeitsbudget“ an, das der Gemeindevorstand am 13.01.2025 beschlossen hat. Derzeit kommen jährlich rd. 16.000 € allein aus der Infrastrukturabgabe der Firma PORR (7.500 € jährlich für das 2022 gekaufte Grundstück im Gewerbegebiet „Heerfeld“) und die Beteiligung der Hermann-Hofmann-Gruppe für die Nachbar-Kommunen des Windparks Frohnhausen (rd. 9.000 € jährlich mit 0,2 ct/kWh gemäß EEG) an.

Der Gemeindevertreter Benjamin Welsch hat gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 5 bei der Beratung und Abstimmung zu diesem TOP den Sitzungsraum verlassen.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung beschließt, dass sich die Gemeinde mit 5.000 € am Windpark „Stocksol“ beteiligt. (Der Antrag wurde abgelehnt.)

Abstimmungsergebnis:

9 Ja-Stimme(n), 10 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)

Anträge der Fraktionen

7.

Kommunales Flexibilisierungsgesetz (KommFlexG)

(Antrag der SPD-Fraktion vom 08.06.2026)

Der Antrag lautet:

„Die Gemeindevertretung möge beschließen, den Gemeindevorstand damit zu beauftragen, eine Liste mit Vorschlägen zum Bürokratieabbau zu erstellen, die im Rahmen des KommFlexG beim Land Hessen beantragt werden können. Die Vorschläge sollen dabei insbesondere bürokratische Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen sowie für das Ehrenamt in den Blick nehmen. Nach Erstellung der Liste ist diese in den Ausschüssen vorzustellen, sodass eine Beratung sowie ggf. eine Beschlussfassung über eine Antragstellung (inkl. Antragstellung zur Modellkommune) beim Land Hessen erfolgen kann.“

Der Antrag wird durch die SPD-Fraktion begründet.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung stimmt dem Antrag der SPD-Fraktion zu.

Abstimmungsergebnis:

20 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)

Anfragen der Fraktionen

8.

Vereinsförderung

(Anfrage der SPD-Fraktion vom 02.06.2026)

Die SPD-Fraktion stellt eine Anfrage zum Thema „Vereinsförderung“ mit folgendem Inhalt: „In der 36. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeindevertretung vom 04.12.26 wurde im Protokoll angeregt, das Vereinsförderkonzept auch im Hinblick für die Unterhaltung von Sportlagen zu überarbeiten. Dies wurde auch vom KSA empfohlen und einstimmig angenommen. Wie ist der Stand der Umsetzung?“

Auf die Anfrage hat der Gemeindevorstand am 15.06.2026 folgende Antwort beschlossen:

Im Haupt- und Finanzausschuss ist am 04.12.2025 unter TOP 5 der Haushalt 2026 beraten worden und unter „g) Vereinsförderung“ ist protokolliert: „Hier bittet der Ausschuss darum, dass ein Vereinsförderkonzept auch im Hinblick für die Unterhaltung von Sportanlagen im Kultur- und Sozialausschuss vorgestellt wird. Auch diese Position wurde im KSA beraten. Der KSA empfiehlt ebenfalls die Aufstellung eines Vereinsförderkonzeptes.“

Im Kultur- und Sozialausschuss vom 04.11.2025 ist die Anregung protokolliert, „dass klare Regelungen für die Vereinsförderung bei Baumaßnahmen in die Richtlinien eingearbeitet werden, z. B. dass bevor eine Baumaßnahme erfolgt, eine Zustimmung durch die Gemeinde erfolgen muss und die voraussichtlichen Kosten im Antrag aufgelistet werden.“

Beschlossen hat die Gemeindevertretung am 22.02.2024 die gültige Richtlinie zur Vereins- und Jugendförderung, nachdem sich der Kultur und Sozialausschuss 2023 in mehreren Sitzungen mit den Richtlinien befasst hatte. Demnach sind die Vorschläge des Ausschusses eingearbeitet worden.

Als wesentliche Änderungen werden im Protokoll der Gemeindevertretung aufgeführt:

  • Erweiterung auf Jugendgemeinschaften.
  • Förderung von Vereinen deren Mitglieder überwiegend aus Eschenburg stammen.
  • Bestimmte Förderungen nur noch für Mitglieder aus Eschenburg.
  • Pauschaler Zuschuss bei Vereinsgründung.
  • Seniorenförderung.
  • Förderungen bei Besuch und Besuchen von Partnergemeinden auf Vereinsebene.
  • Förderung bestimmter Einrichtungen „Natur und Tourismus“.
  • Änderungen im Antragsverfahren und beim Nachweis der Verwendung der gewährten Zuschüsse.

Weil die seit 2003 ausgesetzte Investitions-Förderung für Vereine weiterhin nicht in der Richtlinie ist, hat der Vorstand die Initiative ergriffen für eine „nachhaltige Vereinsförderung“ (so als Mitteilung am 02.09.2025 im Kultur- und Sozialausschuss, für 21.07.2025 in der Ergebnisniederschrift).

Nach der Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“, wie schon beim Rasenplatz aufm Roth, dem Kunstrasenplatz Wissenbach und dem Kunstrasen im Holderbergstadion praktiziert, sollten Vereine dabei unterstützt werden. Das galt und gilt vor allem dann, wenn die Vereine ein Grundstück oder eine Anlage der Gemeinde betreiben und betreuen.

Für die Unterhaltung der Sportplätze in allen Ortsteilen gibt es seit 2015 eine Arbeitsteilung zwischen den Vereinen als Nutzer und der Gemeinde als Grundstückeigentümer. Diese Vereinbarung ist am 10.03.2025 aktualisiert worden.

Was in den Haushaltsberatungen gewünscht wurde, ist womöglich weder über die Vereinbarung oder die Vereinsförderung so leicht zu regeln. Das Abfahren von altem Sand vom Tennisplatz wurde bereits mehrfach von einer Fremdfirma übernommen und mit jeweils rd. 700 € von der Gemeinde übernommen.

Was im Kultur- und Sozialausschuss wohl gemeint war zum Antragsverfahren einer Investitions-Förderung, lässt sich in einer neuen Richtlinie einarbeiten. Damit eine Förderung nachhaltig ist, sollten das „Nachhaltigkeitsbudget“ aus nachhaltigen Erträgen aufzubringen sein. Derzeit stehen erste Erträge aus der Windenergie in der Nachbarschaft und eine Infrastrukturabgabe zur Verfügung. Die Infrastrukturabgabe eines Unternehmens bleibt komplett in der Gemeinde und wird nicht - wie bei der Gewerbesteuer - von Kreis, Land und Bund geschmälert.

Um aus den Hilfen im Einzelfall, wie bereits praktiziert, eine regelrechte Förderung zu schaffen, sollten die Erträge gesteigert werden.

Der Gemeindevorstand schlägt deshalb vor, die bisherige Vereinsförderung zu aktualisieren mit einem jährlichen „Nachhaltigkeitspreis für Vereine“, der mit einem Preisgeld von 1.000 € vorbildliche Vorhaben der Eschenburger Vereine unterstützt. Bevorzugt werden bei der Förderung und beim Preis solche Projekte, die nach der Devise „Hilfe zur Selbsthilfe“ mit einer „Ko-Finanzierung“ ein Miteinander ermöglichen, einen besonderen Beitrag fürs Gemeinwesen leisten oder Ersparnisse für den Gemeindehaushalt mit sich bringen.

Das lässt sich rasch in der Gemeindevertretung und zuvor im Kultur- und Sozialausschuss umsetzen, dem der Gemeindevorstand das Thema zur weiteren Beratung übergibt.

Es wird eine Nachfrage der SPD-Fraktion (Marion Cyris) zur Antragstellung bei der Vereinsförderung gestellt und durch Bürgermeister Konrad beantwortet.

Es erfolgt eine Information der CDU-Fraktion (Gerd Müller) zum Hintergrund der Anregung aus den Ausschüssen zur investiven Vereinsförderung.

9.

Zuschussbedarf Kindergärten

(Anfrage der SPD-Fraktion vom 02.06.2026)

Die SPD-Fraktion stellt eine Anfrage zum Thema „Zuschussbedarf Kindergärten“:

„In der 36. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeindevertretung vom 04.12.25 wurde im Protokoll beschlossen, die KiTa-Gebühren von einem externen Prüfer und der GüT prüfen zu lassen. Der KSA empfahl ebenfalls die Überprüfung.

Fragen:

  • Wurde ein externer Prüfer beauftragt und falls ja, welcher?
  • Falls ein Prüfer beauftragt wurde: Wie sieht der Zeitplan zur Überprüfung der KiTa-Gebühren aus und wann ist mit einer Mitteilung der Prüfungsergebnisse an die Gremien zu rechnen?
  • Falls noch kein Prüfer beauftragt wurde: Bis wann soll ein externer Prüfer beauftragt werden?“

Der Gemeindevorstand hat am 15.06.2026 folgende Antwort beschlossen:

Die Protokollierung im Haupt- und Finanzausschuss war allerdings eine andere:

Es wird darum gebeten, dass diese (Zuschüsse Kindertagesstätten) zusammen mit einem externen Prüfer und der GüT geprüft werden. Hierzu sind Mittel in den Haushalt einzustellen. Diese Anregung des HFA wurde im KSA beraten. Der KSA empfiehlt ebenfalls, die Kosten der Kindergärten durch einen externen Prüfer bewerten zu lassen. Hierfür sind 5.000 € in den Haushalt aufzunehmen.

Ein externer Prüfer wurde bislang noch nicht beauftragt.

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass sich der Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 04.12.2025 sowie die Empfehlung des KSA nicht auf eine Überprüfung der KiTa-Gebühren bezogen haben. Gegenstand der Beratungen war vielmehr die Prüfung der Zuschussbedarfe der Kindertagesstätten durch einen externen Prüfer unter Einbeziehung der GüT. Ziel der Prüfung soll insbesondere sein, die unterschiedlichen Zuschussbedarfe der einzelnen Einrichtungen nachvollziehbar darzustellen, die Haushalte beziehungsweise Abrechnungen der Regionalverwaltungen zu bewerten und mögliche Einsparpotenziale aufzuzeigen.

Die GüT sowie die betroffenen Einrichtungen wurden in der letzten Sitzung der Steuerungsrunde über die Absicht der Gemeinde informiert, eine entsprechende Prüfung der Zuschussbedarfe vornehmen zu lassen.

Derzeit werden geeignete externe Prüfer angefragt, ob sie eine solche Prüfung übernehmen können. Erst nach Klärung der Verfügbarkeit und des konkreten Prüfungsumfangs kann eine Beauftragung erfolgen. Ein verbindlicher Zeitplan für die Durchführung der Prüfung sowie die Vorlage der Ergebnisse an die gemeindlichen Gremien liegt daher noch nicht vor.

Unabhängig hiervon kann eine Überprüfung der KiTa-Gebühren im Rahmen künftiger Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen erforderlich werden. Dies war jedoch nicht Gegenstand des genannten Beschlusses.

Im Anschluss daran wird von der SPD-Fraktion (Jacob Manderbach) eine Zusatzfrage zur Information der Gremien zum Sachstand der Prüfung der Kindergartenzuschüsse gestellt.

Bürgermeister Konrad sichert zu, dass der Fachausschuss informiert wird.

10.

Digitalisierung Standesamt

(Anfrage der SPD-Fraktion vom 03.06.2026)

Die SPD-Fraktion stellt eine Anfrage zum Thema „Digitalisierung Standesamt“. Der Gemeindevorstand hat auf die Fragen folgende Antworten beschlossen:

Frage: In welchem Umfang sind die genannten Bestrebungen des Personenstandrechtsänderungsgesetzes für die Gemeinde Eschenburg bisher umgesetzt und somit standesamtliche Leistungen für Bürgerinnen und Bürger digital abrufbar?

Antwort: „Abrufbar“ ist in ganz Deutschland nichts. Angefordert werden können beglaubigte Abschriften. Konkret sind es die Vorgänge Geburtsurkunde, Eheurkunde und Sterbeurkunde. Zudem können Voranmeldung zur Eheschließung, Voranmeldung einer Geburtsanzeige und Voranmeldung Sterbefallanzeige digital erfolgen.

Vom Standesamt in Eschenburg wurden bereits alle Prozesse über die Digitalisierungsplattform „civento“ abgebildet und über die ekom21 eingerichtet. Wenn die entsprechende Bezahlfunktion auch eingerichtet ist, können auch diese Vorgänge über das Online-Portal der Gemeinde Eschenburg (www.eschenburg.de -> Im Rathaus -> Online-Portal) freigeschaltet werden.

Das „Bestellen“ von Urkunden geht seit Jahren schon mit E-Mail an standesamt@eschenburg.de und Überweisung der Gebühr. Für die meisten anderen Fälle ist es unerlässlich (z. B. wegen der Unterschrift) und oft auch schneller, persönlich ins Rathaus zu kommen. Die neuen Wege beschleunigen die Abläufe, wenn z. B. Daten vorab geliefert werden oder Leistungen vorab angemeldet werden.

Die in den Zeitungsberichten genannte Digitalisierung ist weit mehr als Einscannen (z. B. einer Bauakte). Hier geht es um das Übertragen und (nochmalige) Beurkunden einzelner Vorgänge und Einträge in den 1.876 in Deutschland eingeführten Geburts-, Heirats- und Sterbebücher. Diese Digitalisierung der standesamtlichen Daten erfolgt bei der Gemeinde Eschenburg in Eigenregie. Die Nacherfassung kann nur durch bestellte Standesbeamtinnen und Standesbeamten erfolgen.

Die Gemeinde Eschenburg ist bei der Nacherfassung und Digitalisierung ihrer Daten auf einem guten Weg. Nach Neubesetzung der Abteilung konnten die Fallzahlen deutlich gegenüber den Vorjahren gesteigert werden. Die Digitalisierung der standesamtlichen Daten dient nicht dem Bürger, um online Urkunden beantragen zu können, sondern erleichtert den Austausch unter den Standesämtern. Nur diese dürfen nach der Gesetzesänderung die benötigten Daten online bei anderen Standesämtern abrufen. Diese Funktion ist durchs Fachverfahren in Eschenburg bereits umgesetzt.

Frage: Treibt die Gemeinde Eschenburg zur Digitalisierung ihrer standesamtlichen Daten ähnliche Projekte der interkommunalen Zusammenarbeit voran?

Antwort: Die Digitalisierung der Personenstandsbücher in interkommunaler Zusammenarbeit erscheint für uns aus folgenden Gründen als wenig sinnvoll:

  • Wenn die alten Personenstandsbücher woanders digitalisiert werden, stehen sie hier nicht zur Verfügung für den täglichen Dienst.
  • Die digitale Beurkundung alter Vorgänge ist aus unserer Sicht und Erfahrung in eigener Verantwortung besser zu erledigen.

Eschenburg, 29.06.2026

Vorsitzender der Gemeindevertretung

  Schriftführer

Peter Hermann

Rainer Deutsch

Bericht des Gemeindevorstands zur Sitzung der Gemeindevertretung

am 25.06.2026

Produkt

002

Gesundheitszentrum: Für den mit 500.000 € bezifferten Umbau am Marktplatz 2 erkennt die Förderstelle beim Kreis auf unseren Antrag vom 26.01.2026 mehr Kosten an, verlängert aber das Verfahren. Direkt nach Bescheid können die Ausschreibungen beginnen. Bei der Personalsuche sind Weiterbildungsassistenzen und eine Facharztprüfung in Sicht. Ein Image-Video der Bergland Medizin wirbt unter www.berglandmedizin.de/jobs für den Praxis-Standort Dietzhölztal + Eschenburg.

002

Benefiz-Konzert für „Stiftung für Eschenburg“: Für den 21. November planen die Eheleute Heinzel wieder ein Benefiz-Konzert für die „Stiftung für Eschenburg“. Um 18 Uhr soll es in der Aula der Holderbergschule losgehen.

002

Chemiepreis verliehen: Familie Heinzel sponsert über die „Stiftung für Eschenburg“ den Chemiepreis der Holderbergschule. In diesem Jahr sind Timofii Husiev (Klasse 10R2) und Marlon Krause (Klasse 10G1) als die besten dieses Faches bei der Verabschiedung ausgezeichnet worden.

101

Neue Schiedsperson gesucht: Der derzeitige Schiedsmann hat sein Amt niederlegt. Stellvertreter Christian Hoof ist erreichbar über die E-Mail-Adresse sp-eschenburg@t-online.de (Sprechstunden nach Vereinbarung, Büro im Dienstleistungszentrum Simmersbacher Str. 17). Das Schiedsamt ist ehrenamtlich neu zu besetzen (Amtszeit 5 Jahre). Die Ausschreibung läuft bis 07.08.2026, Informationen im Rathaus bei Rainer Deutsch.

120

„Dankeschön!“: Zum ersten Mal seit zehn Jahren haben wir zur Sportlerehrung und Verleihung des Ehrenamtspreises einen „Dankeschön!“-Abend veranstalten können. Der Rahmen dafür bot die Feier 30 Jahre SG Eschenburg und das Elfmeter-Turnier im Holderbergstadion.

Die Sportlerehrung (Urkunde unter www.eschenburg.de/sportlerehrung) bekamen: Beim Fußball die D-Jugend JFV Eschenburg (Kreismeister D-Junioren, Aufstieg in die Gruppenliga), beim Handball die Mannschaften Weibliche und Männliche Jugend C sowie Weibliche Jugend A (jeweils Aufstieg in die Bezirksoberliga) sowie einzeln Claudia Göbel (Hessenmeisterin Halbmarathon und Marathon W50), Cornelia Wagner (1. Platz European Masters über 1500m; 3000m sowie 800m), Martin Herbold (Deutscher Meister 800m M35; 7. Platz Weltmeisterschaften Cross-Mannschaft), Stefan Thum (Hessischer Meister M40 800 - 2020; 3. Platz Deutsche Meisterschaften M40 1500m 2024), Robert Drobny (Hessischer Bergmeister M50 - 2023 Hessischer Meister M45 800m - 2017), Jürgen Dönges (Hessischer Meister M45 400m & 800m; 2. Platz Deutsche Meisterschaften Langstaffel 4x400m - 2025), Hans-Jürgen Westbrock (Hessischer Meister M65 1500m), Tobias Schulz (Europameister Cross-Team M35 - 2024), Jule Weg (1. Platz Int. Nachwuchsschwimmfest Kettwig - 50m Brust; 4. Platz Hessische Meisterschaften 100m Brust), Armin Schneider (Hessenmeister Standardpistole 537 Ringe - 2024) und Luca Eckhardt (Deutscher Jugendmeister U18 E-Darts - 2023).

Den Ehrenamtspreis mit Urkunde und Füller erhielten Roswitha Späth (seit 1994 Schriftführerin der Landfrauen Eibelshausen), Rosemarie Reeh (12 Jahre Vorsitzende der Landfrauen Eibelshausen, zahlreiche Veranstaltungen), Hans-Jürgen Reeh (seit 1997 Vorsitzender des VDK Eibelshausen), Dr. Paul Cyris (seit 2006 2. Vorsitzender, seit 2012 1. Vorsitzender TSV Hirzenhain), Winfried Krüger (30 Jahre Schriftführer des Vereins Regionalmuseum Eschenburg), Irene Krüger (25 Jahre 1. Vorsitzende des Regionalmuseums Eschenburg), Maurice Maier (langjähriger Jugendtrainer im SSV Wissenbach), Christopher Müller (seit 2010 Jugendtrainer im SSV Wissenbach, diverse Erfolge mit unterschiedlichen Mannschaften), Bärbel Müller („Mutter der Wissenbacher SSV-Familie“), Otto Wagner (63-jährige Mitgliedschaft im Hessischen Schützenverband + 65 Jahre verdienstvolles Wirken im Chorgesang) und Margit Jacobi (seit über 30 Jahren Rückenschule - besonderes Engagement für die nachhaltige Gesundheit).

123

Kita Neue Mitte: Die Kita „Neue Mitte“ mit vier Gruppen und 74 Plätzen wird gebraucht. Das hat die mit dem Kreis abgestimmte Bedarfsplanung ergeben. Auf der Grundlage der Bedarfsplanung wird nach der Sommerpause der Kultur- und Sozialausschuss mit der weiteren Konzeption befasst. Auf der Baustelle geht es voran, seitdem die Gemeinde endlich Schlüsselgewalt hat. Wie im Bauausschuss berichtet, werden Mängel und Schäden behoben, bis das Gebäude bis Ende Juli dicht ist. Bei der Fertigstellung der begonnenen Gewerke helfen Dachdecker Thilo Reh, Holzbau Ax und H+R Fensterbau.

Für die Fertigstellung des gesamten Gebäudes soll bis Ende August ein Generalunternehmer per Ausschreibung gefunden werden, der - anders als der Investor - nach den Vorgaben des Auftraggebers arbeitet. Bis auf die Ausstattung und Außengelände wird alles nach einer so genannten Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben und beauftragt. Ziel ist es, die Kita bis zum 31.07.2027 fertigzustellen.

Weil der zweite Bauabschnitt mit einer Tagespflege nicht kommt und sich eine andere Nutzung auf dem nun ungeteilten Grundstück nicht anbietet, hat das Bauamt in den Ausschüssen weitere Überlegungen vorgestellt. Wärmeversorgung, Strom und Glasfaser kommen vom Rathaus. Der Wärmeverbund mit Rathaus, Bürgerhaus und Kita wird durch Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher geschaffen. Ohne zweiten Bauabschnitt kann der Rest des ungeteilten Grundstücks entweder zur weiteren Bebauung an einen Investor veräußert werden oder selbst genutzt werden und ergibt Platz für Spielflächen, Versorgungsleitungen, mehr Parkplätze und die vorgeschriebene Fluchttreppe, die nun alleine der Kita zuzuordnen ist. Auch wenn die Südseite mit Fenstern und Dämmung nachzurüsten ist, ist diese Lösung rd. 150.000 € günstiger als der Kauf und Abriss des Nachbarhauses

126

Konzert der Brass Band Hessen am 01.08.2026: Die Brass Band Hessen vereint viele Instrumentalisten aus ganz Hessen. Das Auswahl-Ensemble will zusammen mit dem KKED ein Gastspiel ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle gestalten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

126

„Bunter Abend“ am 25.09.2026: Bei freiem Eintritt heißt es ab 18 Uhr „Bühne frei“ in der Mehrzweckhalle. Der Kulturkreis möchte Unterhaltungs-Talente und musikalische Künstler aus Eschenburg und Dietzhölztal präsentieren. Interessenten können sich unter info@kked.de melden.

130

Jahresabschluss 2025: Der Gemeindevorstand hat am 08.06.2025 den Jahresabschluss 2025 festgestellt mit einer Bilanzsumme von 57.922.213,24 € und einem Jahresfehlbedarf von 193.855,44 €. Der Bestand an Zahlungsmitteln beträgt 2.643.866,07 €. Die Veränderungen gegenüber dem Plan sind im Haupt- und Finanzausschuss ausführlich erläutert worden.

130

Prüfung für Jahresabschlüsse: Der Kreis beginnt die Prüfung der Jahresabschlüsse 2020 bis 2023.

213

Wohnsitz online anmelden: Ganz einfach online kann man den Wohnsitz in Eschenburg anmelden über https://wohnsitzanmeldung.gov.de - diese digitale Wohnsitzanmeldung steht auf unserem Online-Portal ganz oben. Einfach zu finden über www.eschenburg.de/online - gibt es jetzt schon 16 Vorgänge (aus den Bereichen Einwohnermeldeamt, Personalausweis, Reisepässe, Hund, Lastschriftmandat), die digitalisiert sind.

220

Standesamt: Sechs Vorgänge aus dem Bereich Standesamt stehen in den nächsten Tagen auf der Homepage zur Verfügung, z. B. die Bestellung von Urkunden. Dies ist aber nur möglich, wenn das Standesamt Eschenburg auch für die Beurkundung zuständig war.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:
Eibelshausen:

In der Habachstraße läuft seit 1. Juni auf etwa 300 m die Kanalerneuerung (von DN 300 auf DN 400), wofür die Fa. Lauber (Dillenburg) beauftragt worden ist. Die Fertigstellung ist für Mitte August geplant.

In der Kita „Pusteblume“ erneuert die Schreinerei Jochen Bach Fenster in der Küche (13.07.-17.07.2026), derweil die Fa. Donath der Außenfassade einen neuen Anstrich verpasst (13.07.2026 - 31.07.2026).

Hirzenhain: 

In der Kita „Arche Noah“ im Dorf laufen Arbeiten für Brandschutzwände (Fa. Jürgen Saalbach 01.06.2026 - 12.06.2026), Brandschutztüren (Schreinerei Jochen Bach 15.06.2026 - 19.06.2026), Fenster Süd- und Westseite (Schreinerei Jochen Bach 20.07.2026 - 24.07.2026), Abhangdecke Flur, Waschraum, Bürotrakt, Windfang (Fa. Donath, Eibelshausen 20.07.2026 - 07.08.2026), Bodenbelag Bürotrakt (Fa. Gietzelt, Herborn 20.07.2026 - 07.08.2026).

Zukunft für den Schlepplift: Um für den weiteren Betrieb des Lifts eine Genehmigung zu bekommen, muss in Elektrik- und Sicherheitstechnik investiert werden. Rund 20.000 Euro sind notwendig, die Technik auf den aktuellen Stand zu bringen und den Lift nutzen zu können - im Winter und möglichst auch im Sommer. Weil der Skiclub nur Betreiber, aber die Gemeinde Eigentümer ist, starten beide eine Spendenaktion „Zukunft für den Schlepplift“. Die „Stiftung für Eschenburg“ (www.eschenburg.de/stiftung) kann Spenden sammeln und Quittungen ausstellen.

Wissenbach:

Für die Erweiterung der Grundschule hat der Kreis die Entwurfsplanung im Bauausschuss vorgestellt, wie sie ab 2028 umgesetzt werden könnte. Auf dem 3.025 m2 großen Grundstück der Gemeinde (Flur 3 Flurstück 195) werden 1.325 m² für die Erweiterung der Schule benötigt. Die Pachtfläche zur Erschließung wird von 677 m² auf 395 m² reduziert. Für einen neuen Spielplatz/Bolzplatz bleibt eine Fläche von ca. 645 m². Zudem wird nach den Plänen der Schulhof außerhalb der Schulzeiten als Spielplatz nutzbar. Der Gemeindevorstand hat die Verwaltung beauftragt, mit dem Kreis eine genaue Vereinbarung zu verhandeln, über die nach der Sommerpause unsere Gremien beraten und beschließen können.

Die ehemalige Trafostation in der Bombergstraße, die früher vom Nabu als Vereinsheim genutzt wurde, kann verkauft werden. Der Ortsbeirat hat keine Einwände und begrüßt die weitere Verwendung im Sinne des Naturschutzes.

Nach mehreren Terminverschiebungen findet nun am 27. Juli 2026 beim Verwaltungsgericht Gießen ein Erörterungstermin statt zu der Klage der Oranienstadt Dillenburg gegen die Entscheidung des Landes Hessen, auch weiterhin an der bekannten Stelle einen Lebensmittelmarkt in dieser Größe zuzulassen. Aufgrund der ständigen Terminverschiebung und Hinauszögern einer Entscheidung wird Edeka nun parallel einen Bauantrag mit den bislang zulässigen Verkaufsflächen stellen, mit einer zusätzlichen L-Fläche, die dann nach einer positiven Gerichtsentscheidung als weitere zusätzliche Verkaufsfläche genutzt werden kann.

Auf etwa 25 m in der Straße "Am Berg" erneuert die Firma Grimm (Herborn) den Kanal (DN 250) bis Anfang Juli.

Auf dem „Endspurt“ ist die Fa. Grimm beim Wasserleitungsbau (DN 100) auf rund 570 m „Beim Born“ zur Ringbildung am Gewerbegebiet.

Bei der Planung der Ortsumgehung B 253 Dillenburg-Frohnhausen / Eschenburg-Wissenbach wird das Büro Bernard Technologies GmbH (München) beauftragt mit der Schalltechnischen Untersuchung. Neun Büros hatten ihre Dienste angeboten. Nach Sichtung und Bewertung der neun Teilnahmeanträge durch die drei Kommunen und Hessen Mobil wurden vier Fachbüros zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Unter Berücksichtigung aller Zuschlags- und Bewertungskriterien (wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit, auftragsbezogene Qualifikation der Projektmitarbeiter, Preis) war das Angebot der Bernard Technologies GmbH (19.623,40 € brutto) das günstigste.

Simmersbach:

Zum Bau des Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach beginnt die beauftragte Firma Gerhardt & Weigel (Haiger-Weidelbach) Ende Juli mit den Erd- und Rohbauarbeiten. Gerüstbauer, Zimmerer und Dachdecker werden nun beauftragt, damit unser Rohbau in der Oberen Lenzstraße rechtzeitig winterfest ist.

Anfang Juli wird mit den erforderlichen Tief- und Leitungsbauarbeiten für den Austausch des Abwassersammlers in einem Teilbereich der Straße „Mittelfeld“ begonnen. Auf ca. 165 m ist der Kanal (DN 300) zu erneuern. Folgender Bereich ist hiervon betroffen: Einmündung Feldstraße bis Abzweig Staffelböllstraße. Für die Bauarbeiten ist ein Zeitraum von ca. 10 Wochen. In der zweiten Septemberhälfte geht es an etwa 50 m Kanalerneuerung (DN 300) am Untertor, was auch von der Fa. Grimm erledigt wird.

Der „Ganztag“ fordert weit mehr Platz - deshalb wird der Kreis das Grundstück neben der Grundschule für eine Erweiterung benötigen. Die genaue Gestaltung mit Dorfplatz und Lehrerparkplätzen ist noch zu klären, ehe ein Verkauf in den Gremien der Gemeinde entschieden werden kann.

Eiershausen:

In der Kita „Panama“ erneuert die Fa. Dorndorf vom Roth die Warmwasserbereitung (13.07.2026 - 24.07.2026), bevor das Team vom Wohncentrum Wissenbach eine neue Küche einbaut (27.07.2026 - 31.07.2026).

Im DGH hat die Schreinerei Bach (Eibelshausen) neue Innentüren eingebaut. In der Friedhofshalle sind Innentüren und ein Fenster von der Firma Bach erneuert worden.

Vom 29.06. bis 24.07.2026 bringt die Fa. HR Fensterbau (Steffenberg) Außenjalousien am Dorfgemeinschaftshaus an.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

Gemeinsamer Förderantrag für Kläranlagen-Neubau geändert: Der nach langer Abstimmung mit den Behörden am 29.11.2025 abgegebene Förderantrag wird in einem Punkt geändert. Der Interims-Dekanter wurde herausgenommen und die Kostenberechnung um diese Position reduziert. Die Gesamtsumme sinkt von 47,58 Mio. € auf 46,94 Mio. €. Weil die neue Kläranlage auf dem Gelände der jetzigen Klärschlammvererdungsanlage gebaut wird, müssen die drei Beete zurückgebaut und als Baugrund hergerichtet werden. Die Entwässerung des Klärschlamms muss in der Bauzeit auf anderem Wege weiterlaufen. Weil der Dekanter für die Zwischenzeit auch als förderfähig galt, darf er nicht bestellt werden, bevor ein Förderbescheid des Landes vorliegt. Auch einen „vorgezogenen Maßnahmenbeginn“ wollte das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat nicht bewilligen, solange es intern die Finanzierung der Förderung nicht klären kann. Damit die Planung weitergeht und keine Verzögerungen das Projekt verteuern, plant der Abwasserverband weiter, braucht aber vor den weiteren Beratungen einen Bescheid aus Wiesbaden.

Überschuss im Jahr 2005: Der Verbandsvorstand hat den Jahresabschluss 2025 mit einer Bilanzsumme von 13.203.804,52 € und einem Überschuss im Jahresergebnis von 372.322,29 € festgestellt.

Rückzahlungs-Regelung zu Überschüssen bei Jahresabschlüssen: „Ergibt sich aus dem Jahresabschluss eine Überzahlung der Verbandsumlage, ist diese Überzahlung an die Mitgliedsgemeinden zu erstatten.“ Diese Regelung aus der Satzung des Zweckverbands (§ 17 Absatz 5) ist das Vorbild. Nach Rücksprache mit der Kommunalaufsicht kann diese Rückzahlungs-Regelung bei Überschüssen in den Jahresabschlüssen als Absatz 3 in § 29 der Abwasserverbandssatzung eingefügt werden.

Kanalsanierung im Verbandsgebiet: Sanierungsarbeiten am Kanalnetz führt aktuell die Firma Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH im Auftrag des Abwasserverbands „Obere Dietzhölze" aus. Im Zeitraum 01.06.-18.09.2026 sind von der grabenlosen Sanierung folgende Straßen betroffen:

 

Rittershausen: Bachstraße, Am Kromberg.

 

Ewersbach: Mühlrain, Hauptstraße.

 

Mandeln: Laaspher Straße + Sporthalle + Hammerweiher.

 

Steinbrücken: Dillenburger Straße.

 

Eibelshausen: Friedrichstraße, Marktstraße, Eiershäuser Straße

 

Eiershausen (Kr. Eiershäuser Str. + Heuwiese + Schwarzbachstraße).

Die Bauarbeiten werden auf der Internetseite des Verbands (www.abwasserverband-online.de) als Anliegerinformationen auf der Startseite gezeigt.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

Bessere Bewerbung in der zweiten Runde um SKS-Bundesprogramm: Wie beschlossen, bewerben wir uns auch für die zweite Runde beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. In der zweiten Runde werden 250 Mio. € nur unter Schwimmbädern verteilt. Die Projektskizze für „Panoramablick“ wurde neu eingereicht, nachdem Planer-Anfragen für Stromspeicher und sogar für ein Rechenzentrum das interkommunale Industrie-Potenzialgebiet zwischen Holderberg und Bundesstraße in den Blick gerückt haben. Auch wenn das noch Zukunft ist - für Abwärme aus Gewerbe in der Nähe wäre das Freizeitbad ein Abnehmer. Die weitere Planung seit der ersten Runde im Januar sieht auch die Energie-Effizienz unserer Sanierung stärker: Das Freizeitbad „Panoramablick“ erreicht nicht nur den Mindest-Effizienzgebäudestandard EG-85 nach der Sanierung, sondern kommt sogar auf Effizienzgebäude-Stufe 70.

Kreis will Schwimmbäder stärker stützen beim Schulschwimmen: Bei der Kostenerstattung fürs Schulschwimmen will der Lahn-Dill-Kreis ab dem Haushaltsjahr deutlich erhöhen - von den bisherigen 10 € auf 24 €. Freilich wird das von den Kommunen über die Schulumlage getragen und ist mit der Kreisumlage als Gesamtbelastung zu betrachten. Von den 23 Städten und Gemeinden stellt niemand die Solidarität für Schwimmbäder in Frage und unterstützt den Schulterschluss zwischen Kommunen und Kreis.

Sommerfest am 26.07.2026 im Freizeitbad „Panoramablick“: Förderverein, Bistro, DLRG und das Team vom Freizeitbad planen ein gemeinsames Fest, wo von 10:30 bis 16 Uhr im und am Schwimmbad allerhand geboten wird.