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Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg
Ausgabe 30/2020
Goure
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Es ginge viel mehr, wenn man mehr ginge

Nicht gleich mit dem Westerwaldmarsch anfangen, der in 24 Stunden über 100 Kilometer führt. Es kann auch schon die „Hunde-Runde“ zuhause - nach dem 15. Juli in Eschenburg auch wieder ohne Anleinpflicht, aber immer und überall unter der gebotenen Aufsicht des Halters - helfen: „Gehen ist einer der besten Wege, um uns in Topform zu bringen“, sagt der irische Hirnforscher Shane O’Mara. Der Neurowissenschaftler forscht und empfiehlt, dass sich Spaziergänge positiv auf Herz und Hirn auswirken. Der Professor für Experimentelle Hirnforschung am Trinity College der Universität bloggt im Internet (https://shaneomara.com/blog) und hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Das Glück des Gehens“.

Das hat ein alter Hesse, Johann Gottfried Seume, im 18. Jahrhundert schon gesagt: „Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge... So wie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt... Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.“ Diese Erkenntnis könnte man modern ausdrücken: Es ginge mehr, wenn man mehr ginge. Probieren Sie es aus, dann werden sie schnell merken: Geht doch!

Ihr Bürgermeister
Götz Konrad