Es ist so unheimlich wie die „allwissende Müllhalde“ in der Fernsehserie „Die Fraggles“. Künstliche Intelligenz befragen und nicht selten kommt etwas Erhellendes dabei heraus. Kommt halt darauf an, welches Wissen man „kompostiert“ - und mit welchem Werkzeug „klöppelt“. Unter den vielen Anwendungen ist mir Notebook ans Herz gewachsen. Das Online-Tool hilft beim Recherchieren und Präsentieren - und nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug in der Arbeit mit vielen Dokumenten. In der Kostenlos-Version kann man bis zu 50 Quellen einbinden und auswerten. Beim „Runden Tisch Dialekt“ hatte ich den virtuellen Werkzeugkasten bereits befragt: „Beeinträchtigt Dialekt an der Schule die ‚Bildungssprache Deutsch‘?“ Und siehe da: „Laut den vorliegenden Quellen beeinträchtigt die Förderung von Dialekten die „Bildungssprache Deutsch“ nicht, sondern wird von der hessischen Landesregierung als eine ergänzende Kompetenz begriffen, die das Sprachbewusstsein und die regionale Identität stärk.“ Viele Belege anbei, ausgewertet in Sekunden-Bruchteilen. Die KI liest Internetseiten in „Windows-Eile“, interpretiert PDF-Dateien selbst von schlecht gescannten Schreibmaschinen-Seiten und schaut sich YouTube-Filme bis zum Schluss an. Wichtiges Werkzeug, aber nicht mehr. Das Leben ist kein YouTube-Video und keine KI-Klöppelei. „Die Jugend sucht wieder nach echten Begegnungen“, war am „Runde Tisch Dialekt“ von der Hessischen Landjugend zu hören. „Ei hoschemal“, würde der Dichterfürst Goethe jetzt sagen, auch wenn er in bester Bildungssprache schreibt: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“ Oder für die KI kurz zusammengefasst: Das Tun ist wichtiger als das Tool, meint