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Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg
Ausgabe 41/2018
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Markt in Eschenburg 13.10.2018

Willkommen: Das Neubürgerfest steigt am Samstag vor dem Herbstmarkt, wenn sich auch schon die ersten Karussells drehen.

Handel im Wandel: Die Nassauer Straße wird diesmal „vom Markt genommen“, was Lücken verhindert und dem Durchgangsverkehr hilft.

„Willkommen“ am Samstag, „verkaufsoffen“ am Sonntag

Der Markt ist in Eschenburg seit 1781 Tradition und Triebfeder der Innovation. Deshalb muss die Gemeinde dieses Volksfest auch immer wieder neu erfinden. Diesmal startet es am Samstag (13. Oktober), wenn die ersten Fahrgeschäfte mit Familienpreisen locken mit dem Neubürgerfest: „Willkommen!“ heißt es ab 16 Uhr im Rathaus für alle Bürgerinnen und Bürger, die in Eschenburg neu sind oder sich noch so fühlen, sich orientieren möchten und Kontakte knüpfen wollen.

Höhepunkt ist die Bekanntgabe der Gewinner des Fotowettbewerbs. Zudem wird eine Auswahl an 30 Fotos im großen Format gezeigt. „Willkommen!“ heißen auch die Landfrauen Eibelshausen, die das Sitzungszimmer kurzerhand ins „Rathaus-Café“ umgestalten. Für Spiel und Spaß sorgen die CVJM Wissenbach und Eibelshausen. Gewissermaßen Seilspringen 4.0 zeigt der TSV Hirzenhain mit seiner Parade-Disziplin „Rope Skipping“.

Im Dienste der Sicherheit stellen sich die Feuerwehr und die Brandschutzerziehung vor. Hierbei können Interessenten am „Fire Trainer“ auch selbst einmal - unter Anleitung - mit dem Feuerlöscher üben.

Mithilfe der Gewerbegemeinschaft Eschenburg & Dietzhölztal (GED) wird der Sonntag (14. Oktober) zum Einkaufs-Erlebnis. In den Straßen zwischen Kirche und Rathaus bauen rund 75 „fliegende Händler“ ihre Stände und Buden auf. Nach dem Gottesdienst geht es dann los mit dem „Made“, wie die Eibelshäuser sagen. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr ist zudem am Sonntag „verkaufsoffen“. Etliche Geschäfte in der Gemeinde - vom Bekleidungsgeschäft am Platz bis zum Wohncentrum in Wissenbach - haben dann geöffnet.

Weniger ist mehr: Wegen verschiedener Termin-Überschneidungen werden weniger „fliegende Händler" erwartet. Um Lücken zu schließen und ein attraktives Bild beiderseits der Dietzhölze zu bieten, wird die Nassauer Straße für den Durchgangsverkehr belassen. Das heißt, zwischen Rathaus und Bekleidungshaus Weil werden keine Stände aufgebaut. Das Leben am Fluss soll ja auch in den Mittelpunkt. „Hier einkaufen ist schöner als am Amazonas“, wirbt Bürgermeister Götz Konrad.