28.05.2026- Teil 1
Mit der umfassenden Sanierung des Hallenbades investiert die Freizeitzentrum Blieskastel GmbH gemeinsam mit der Stadt Blieskastel in eine moderne, attraktive und zukunftsfähige Freizeit- und Sporteinrichtung für die Region.
Das Hallenbad wurde zum 31.12.2025 planmäßig geschlossen. Bereits am 30.12.2025 verabschiedete sich die Freizeitzentrum Blieskastel GmbH im Rahmen einer Informationsveranstaltung von ihren treuen Gästen und informierte gleichzeitig über die kommenden Modernisierungsmaßnahmen.
Nach der Schließung konnten umfangreiche technische Untersuchungen durchgeführt werden. Dabei wurden unter anderem Baustoffe, Rohrleitungen sowie tragende Bauteile wie Beton- und Dachkonstruktionen überprüft. Diese Untersuchungen bilden die Grundlage für eine nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Sanierung des mittlerweile über 45 Jahre alten Bades.
Die Planungen wurden in den vergangenen Monaten konsequent weiterentwickelt und an die hohen Anforderungen des Bundesförderprogramms angepasst. Ziel ist ein voll funktionsfähiges, modernes und barrierearmes Hallenbad, das den Bedürfnissen von Schulen, Vereinen, Familien und Freizeitsportlern gleichermaßen gerecht wird.
Im Zuge der Überarbeitung wurden ursprünglich vorgesehene Übergangslösungen durch dauerhafte und qualitativ hochwertige Konzepte ersetzt. Dazu gehören unter anderem moderne Umkleidebereiche, verbesserte Sozialräume, erneuerte technische Anlagen sowie ein attraktiver gestalteter Kinderbereich.
Die aktuellen Planungen sehen Investitionen in Höhe von rund 15 Millionen Euro vor.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat bereits am 14.12.2022 im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK 2022) Fördermittel in Höhe von 5.979.887 Euro bewilligt. Der Förderzeitraum läuft derzeit bis 2027; eine Verlängerung bis 2028 wird beantragt.
Auch die Stadt Blieskastel bekennt sich klar zum Erhalt und zur Zukunft des Hallenbades: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 28.05.2026 den städtischen Eigenanteil in Höhe von 2 Millionen Euro beschlossen. Zudem wurde die notwendige Kommunalbürgschaft für die Finanzierung der restlichen Investitionssumme genehmigt.
Die Freizeitzentrum Blieskastel GmbH bereitet derzeit den Bauantrag sowie die Ausschreibungen vor. Mit dem positiven Stadtratsbeschluss sind nun die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen, um die nächsten Schritte des Projektes umzusetzen.
Darüber hinaus eröffnen zusätzliche Förderprogramme des Landes weitere Perspektiven für die Finanzierung kommunaler Schwimmbäder. Die Freizeitzentrum Blieskastel GmbH beabsichtigt, auch hierfür entsprechende Fördermittel zu beantragen.