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Mitteilungsblatt für die Gemeinde Freiensteinau
Ausgabe 20/2018
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Jugendraum Reinhards

Maren, Pauline, Julia, Jannis und Jan (vorne von links) freuen sich im neuen Jugendraum in Reinhards über den Tischkicker. OV Günther Berthold, Bgm. Sascha Spielberger sowie Marga Hache und Stefan Raschka (hinten von links) freuen sich über das Engagement der Jugendlichen, sich eine Begegnungsstätte zu schaffen.

„Spielpartner gesucht“ gilt jetzt im neu gestalteten Jugendraum in Reinhards. Dort steht ein großer Tischkicker, den die Jugendlichen des Ortes gerne nutzen. Diese waren es auch, die an den Ortsbeirat herangetreten waren und hatten sich erkundigt, ob sie den ehemaligen Jugendraum im DGH, der inzwischen zu einem Lager umfunktioniert worden war, wieder für ihre Zwecke nutzen können. Sie fanden beim Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Günther Berthold natürlich Gehör und Unterstützer, erzählte jetzt dieser gemeinsam mit Ortsbeiratsmitglied Stefan Raschka, als die Jugendraum offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Die Jugendlichen packten dabei auch kräftig an und versahen die Wände mit einem neuen Anstrich. Eine Couch und ein Tisch gab es als Spende, ein Schrank gehört ebenso bisher zum Mobiliar. Damit ist der Jugendraum schon ganz gut gefüllt, doch werden sicherlich noch einige Sachen dazu kommen z.B. Spiele. Lob gab es jedenfalls für die Hauptakteure Pauline, Julia, Maren, Jan, Jannis, Katharina und Merle, die fleißig die Pinsel geschwungen und die Farbrolle geführt hatten und so die Arbeit gemeinsam schnell erledigt werden konnten.

108 Einwohner hat Reinhards und es sind etwa 14 Kinder, die als Nutzer in Frage kommen. Die Jugendlichen haben die „Schlüsselgewalt“ und bestimmen ihren „Schlüsselwart“ selbständig. Bürgermeister Sascha Spielberger freute sich über das Engagement der Jugendlichen und gerne habe man die Kosten für die Farbe übernommen und auch die neuen Bälle für den Tischkicker hat die Gemeinde bezahlt. Er ist sich sicher, dass die Nutzer pfleglich mit den Sachen umgehen werden, denn es seien „ihre Sachen“ und sie hätten Zeit und Kraft investiert, sich einen eigenen Jugendraum zu schaffen. Marga Hache, als Mutter einer Tochter, bedankte sich bei Ortsbeirat und der Gemeinde für die schnelle unbürokratische Umsetzung der Maßnahme.