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Mitteilungsblatt für die Gemeinde Freiensteinau
Ausgabe 23/2018
Vereine und Verbände
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Übungen

Die Atemschutzgeräteträger waren auch mit im Einsatz

Löscharbeiten waren auch notwendig

Die Rothmühle wurde als Übungsprojekt ausgewählt

Rettungsmaßnahmen waren auch angesagt

Gemeinsame Übungen von Feuerwehren sind ein wichtiges Grundgerüst für ein Mehr an Sicherheit für die Einwohner von kleineren Gemeinden. Nicht nur das gegenseitige Kennenlernen der Einsatzkräfte steht dabei im Vordergrund, sondern auch die örtlichen Gegebenheiten in Nachbargemeinden. Denn über Gemeindegrenzen hinaus erfolgt inzwischen die Alarmierung, bei größeren Schadenslagen. In dieses Schema passte auch eine gemeinsame Übung im Verlaufe der traditionellen Pfingstkirmes in Radmühl, die von der Feuerwehr Radmühl ausgerichtet wurde. Am Ortsrand von Radmühl liegt die Rothmühle, wo junge Menschen betreut werden. Dort war laut Übungsplan zu einem Brand gekommen. Für die Einsatzkräfte stand dabei zu Beginn die Menschenrettung im Vordergrund, denn es wurden fünf Personen vermisst. Hierbei gestaltete sich die Rettung nicht einfach, denn das Gebäude besitzt mehrere Etagen und so mussten die Vermissten über Treppen geborgen werden. Dies gelang den eingesetzten Atemschutzgeräteträgern. Ein weiteres Übungsziel war die Brandbekämpfung von mehreren Seiten; hierbei musste auch das Wasser über eine lange Wegstrecke zum Brandort herangeführt werden. Eine weitere Aufgabe für die Feuerwehrleute war die Regelungen des Verkehrs, denn an der Einsatzstelle führt die Straße nach Oberreichenbach. Der Radmühler Wehrführer Marko Maul und sein Stellvertreter Stephan Möller hatten die Übung ausgearbeitet. Insgesamt 132 Personen waren an der Übung beteiligt. Im Einsatz waren die Feuerwehren von Fleschenbach, Freiensteinau, Gunzenau, Holzmühl, Nieder-Moos, Ober-Moos, Radmühl, Reichlos, Salz, Weidenau, Lichenroth, Rebsdorf/Rabenstein/Sarrod, Ulmbach, Ürzell/Neustall und Wettges.