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Amtliches Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Flieden
Ausgabe 10/2026
Vereine und Verbände
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TV Flieden 1912 e.V.

Die Herren des TV Flieden mussten in der Bezirksoberliga Offenbach-Hanau ihre dritte Saisonniederlage einstecken. Beim Tabellennachbarn TV Wächtersbach unterlag man allen voran aufgrund eines schwachen Starts in der zweiten Hälfte verdient mit 24:27 (12:12 Uhr).

Durch die Niederlage sind die ersten drei Teams, zu denen neben den beiden Kontrahenten der Partie noch der TV Langenselbold gehört, wieder enger zusammengerückt. Möchte der TVF am Ende der Saison ganz oben stehen und sich Langenselbold bis zum Duell mit Flieden keine Niederlage leistet, müssen die Fliedner Herren nun alle ihre Spiele siegreich gestalten.

Die Gäste aus dem Königreich fanden im Derby gut ins Spiel und gingen binnen weniger Minuten mit 0:3 in Führung. Die Abwehr stand während der gesamten ersten Hälfte im Zusammenspiel mit Keeper Marius Reich sicher und ließ den Hausherren im Positionsangriff nur wenige Chancen. Lediglich in der zweiten Welle und der eigenen Unterzahl, die man zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers absolvierte, kam Wächtersbach zu leichten Toren. Aufgrund der ebenfalls guten Deckung der Gastgeber taten sich auch die Fliedner schwer, zu erfolgreichen Torabschlüssen zu kommen. Somit entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, bei der mehrfach die Führung wechselte und folgerichtig mit einem Unentschieden die Seiten gewechselt wurden.

Wächtersbach kam mit viel Schwung aus der Kabine, die Auswärts-Sieben hingegen agierte in der Deckung und dem Rückzug zu zaghaft und produzierte in der Offensive einige vermeidbare Fehler. Diese Schwächephase nutzte Wächtersbach, um binnen sechs Minuten aus einem Unentschieden eine sechs-Tore-Führung zu erspielen. Neben den technischen Fehlern war es auch ein nun gut aufgelegter Heim-Keeper Loris Tittel, der sich mit einigen Paraden auszeichnen konnte. Dennoch kamen die Gäste wieder besser ins Spiel und verkürzten beim 19:16 Uhr (41.) auf drei Tore. Mehrfach ergab sich die Möglichkeit, noch näher heranzukommen, diese Chancen verpassten jedoch die Akteure des TVF. So konnte Ole Sust, der gemeinsam mit Justin Dehmer die rechte Seite im Angriffsspiel der Heimmannschaft beackerte und mit Dehmer für 16 der 27 Tore verantwortlich war, vier Minuten vor dem Ende mit dem 26:21 für die Vorentscheidung sorgen.