Im Brief des Paulus an die Römer lasen wir in Kapitel 3,23: „Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.“ Da bleibt die Frage: Wer aber könnte da und wie vor Gott gerecht werden? Nun, die Antwort fanden wir schon in Vers 24: „Sie werden kostenlos gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist!“
Zu all dem braucht ein Mensch allerdings den rechten Glauben an den Opfertod des Herrn Jesus Christus, damit er die Vergebung seiner Sünden erlangen kann. Geht ein Mensch diesen Weg, dann werden ihm alle Sünden vergeben, auch die, die er in vergangenen Zeiten getan hat. So jedenfalls lasen wir es in dem folgenden Vers 25.
Diese Bereitschaft zur Vergebung der Sünden ist also auch nachher, und somit auch heute noch, zu erlangen durch Gottes Gnade, wenn der Sünder seine eigene Schuld bekennt. Das konnten wir auch im 1. Brief des Johannes 1,9 lesen: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit!“
Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir auch den Menschen, die uns Schaden zugefügt haben, ebenfalls diese Schuld vergeben, gerade so, wie wir es auch Gott, unserem Vater, im „Vaterunser“ versprechen. Denn dadurch wissen wir auch, dass unser Vater im Himmel unsere Sünden nur so weit vergeben wird, wie auch wir dazu bereit sind, unseren Schuldnern zu vergeben. Auch Paulus greift dieses Thema auf und schreibt uns in Epheser 4,32: „Seid aber zueinander gütig, mitleidig und vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat!“
Die Worte des Segens spricht Jesus Christus beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern in Matthäus 26,28: „Dies ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!“
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Am Donnerstag, den 2. April (Gründonnerstag) erwarten wir Thomas Diehl im DGH in der Döngesmühle, um 19:30 Uhr. Das Thema ist: Wozu das Kreuz?
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