Am 8.4.2026 erwartete uns 20 Besucher-/innen, von denen 4 von ihnen früher dort mit halfen, das „Begrüßungsteam“, d.h. Margot Heller, Eugen Hack und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, am Haus der Familie Heller.
Die Sonne schien und Stühle standen für uns alle bereit!
Zunächst hießen uns Margot, die die gesamte Organisation der Mitarbeiter vor Ort sowie die Verteilung der gespendeten Lebensmittel inne hat und selber aktiv mit hilft und Eugen der die Funktion des Finanzverwalters des Vereins hat, der bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt, herzlich willkommen.
Eugen informierte uns: Es ist eine caritative Einrichtung, die 2009 als eine Initiative, u.a. der katholischen und evangelischen Kirche Flieden, gegründet wurde. Sie ist kein Mitglied im Bundesverband der „Tafeln“, deshalb der Name „Fliedener Tisch“. Sie befindet sich in den ehemaligen Backstuben der Familie Heller, die diese auf Mietbasis zur Verfügung stellt.
Seither arbeiten dort ca 50 Helfer-/innen ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen, z.B. als Fahrer, die die gespendeten Lebensmittel von verschiedenen Lebensmittelmärkten, Bäckereien und Metzgereien
rund um Flieden und Fulda abholen, sowie vom „tegut“ Logistikzentrum in Michelsrombach. Mitarbeiter-/innen vor Ort in Flieden sortieren die gespendeten Lebensmittel und befüllen die Körbe, je nach Bedarf der Abholer.
Voraussetzung für die Ausgabe ist die Vorlage eines Sozialpasses, der einmal jährlich nach Gültigkeit überprüft wird.
Die Ausgabe an ca. 210 bis maximal 286 Leute, die aus Flieden, Neuhof und Kalbach, sowie deren Ortsteilen kommen, erfolgt einmal pro Woche. Dies sind 60% Erwachsene und 40% Kinder und Jugendliche die u.a. auch aus den Kriegsgebieten von Syrien und der Ukraine kommen. Sie bezahlen 2 Euro pro Person und 50 Cent pro Kind, damit es erkennbar ist, dass die Nahrungsmittel nicht kostenlos erworben werden können.
Da immer noch Lebensmittel zusätzlich eingekauft werden, die Autos unterhalten und die Betriebskosten der Räumlichkeiten finanziert werden müssen, ist die Institution auf Spenden angewiesen.
Diese stammen u.a. von Vereinen, Privatpersonen, sowie durch erfolgreiche Wirkung von Spendenaufrufen auf den Transportautos.
Margot wies uns auch darauf hin, dass nur solche Lebensmittel in die Biotonne kommen, die komplett verdorben sind und das sind die wenigsten! Was nicht mehr abgegeben werden kann, wird von einem Landwirt vom „Gnadenhof“, zum Verfüttern der Tiere, abgeholt.
Nach den so vielen Informationen bedankten wir uns bei dem Team ganz herzlich mit einer Spende.
Der Abschluss des Nachmittags verlief in 2 Etappen, d.h. zunächst Eis essen mit dem Team und anschließend besuchten wir Teilnehmer eine Gaststätte zum „Abendessen“.
Wir danken allen, die uns diese Unternehmung ermöglicht haben, sowie dem Bedienungspersonal beider Lokale.