Aufmerksame Zuhörer: Projektleiterin Manuela Trier (l.) und Kollegin Olga Antosz vom Bauamt Geisa informierten die Viertklässler über den laufenden Radwegeausbau im Geisaer Land
Karte, Zahlen, Strecken: Manuela Trier vom Bauamt Geisa zeigte den Viertklässlern, welche neuen Radwege im Geisaer Land entstehen
Geisa. Am 20. April 2026 kam Manuela Trier, Mitarbeiterin im Bauamt Geisa und Projektleiterin des Radwegeausbaus, gemeinsam mit ihrer Kollegin Olga Antosz in die vierten Klassen der Grundschule Geisa. In der sechsten Schulstunde informieren die beiden die Kinder darüber, wie ein Bauvorhaben von der ersten Idee über die Planung bis hin zur fertigen Strecke abläuft. Anschaulich, lebendig und ganz ohne trockene Fachbegriffe. Ein kleines Quiz lockerte die Stunde auf und zeigte: Die Viertklässler wissen schon einiges über Radverkehr und Klimaschutz.
Dabei kam auch die Frage auf den Tisch, warum Radfahren überhaupt so wichtig ist. Manuela Trier erklärt den Schülerinnen und Schülern, dass jede Fahrt mit dem Fahrrad CO2 einspart, den Verkehr entlastet und die Luft sauberer macht. Ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz, den jede und jeder leisten kann.
Seit Oktober 2025 laufen die Bauarbeiten: Im Geisaer Land entsteht ein neues Radwegenetz, das die umliegenden Ortschaften mit der Kernstadt verbindet. Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes wachsen die Strecken wie etwa Borsch/Bremen und Bremen/Geblar/Otzbach Stück für Stück zusammen. Der Abschnitt Wiesenfeld/Geismar wird aktuell gebaut. Im kommenden Frühjahr sollen alle Strecken fertiggestellt sein und dann für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen – für den täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach zum Genießen der Rhönlandschaft.
Die Viertklässler werden die neuen Wege bald selbst nutzen können. Ihren Fahrradführerschein erwerben sie gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen. Das sichere und regelkonforme Fahren üben sie dabei ganz praktisch auf dem Verkehrserziehungsplatz in Vacha. „Wer früh lernt, sicher Rad zu fahren, nutzt das Fahrrad sein Leben lang", so Manuela Trier. Es mache großen Spaß zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei seien. Genau diese Verbindung aus neuer Infrastruktur und früher Verkehrserziehung sei der richtige Weg zu einer wirklich fahrradfreundlichen Region.