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Geisaer Zeitung
Ausgabe 10/2026
Gestaltung Seite 6
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Die Feuerwehrkameraden aus Borsch übten gemeinsam mit den Geisaer Kameraden das Einsetzen des hydraulischen Rettungssatzes bei Verkehrsunfällen.

Kamerad Körber erklärt die Verladung der notwendigen Gerätschaften und Hilfsmittel

Die praktische Übung fand auf dem Bauhofgelände in Geisa statt

Geisa/Borsch. Am 29.04. trafen sich die Borscher Floriansjünger mit den gut geschulten Geisaer Kameraden Steven Körber und Patrik Reckenbeil im Feuerwehrgerätehaus Borsch. Dabei schulten sie im 3-stündigen Theorieteil die Kameraden im Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten bei Verkehrsunfällen. Wehrführer der Geisaer Feuerwehr Reckenbeil, welcher gebürtig aus Stadtlengsfeld kommt, sowie sein Stellvertreter Steven Körber, welcher vorher der Dorndorfer Feuerwehr angehörig war, erzählten aus diversen Einsätzen. Jeder Einsatz ist anders und es muss immer improvisiert werden. Beispielsweise das Sichern eines verunfallten Fahrzeuges mittels Steckleitern und Spanngurten. Wichtige Themen sind dabei, die Aufgabenverteilung der Einsatzkräfte, das Sichern der Unfallstelle und das Abstellen der Einsatzfahrzeuge. Auch ist in der Feuerwehrdienstvorschrift klar festgelegt, welche Aufgaben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst vorbehalten sind. Nachdem der theoretische Teil angeschlossen war, trafen sich am darauffolgenden Samstagvormittag, die Kameraden der Ortsteilfeuerwehr mit ihren Amtskollegen auf dem Gelände des Bauhofs in Geisa zu einer praktischen Übung. Im ersten Teil der Übung erklärten die Geisaer Kameraden den Aufbau ihres Löschfahrzeuges, sowie die Verladung der notwendigen Gerätschaften und Hilfsmittel. Durch die aktuelle Ausrückeordnung der Leitstelle Wartburgkreis kommt es häufig vor, dass beide Wehren zeitgleich alarmiert werden und gut zusammen funktionieren müssen. Dabei ist es erforderlich, die Fahrzeuge der anderen Wehren als auch ihre Ausstattung zu kennen. Im zweiten Schritt konnten sich die Kameraden mit dem hydraulischen Rettungssatz auseinandersetzen. Jeder Kamerad konnte sich unter Anweisung der Ausbilder, mit Geräten am Fahrzeug ein Eindruck verschaffen, was damit alles möglich ist. Nach etwa drei Stunden praktischer Übung bei besten Wetter, gab es noch eine Auswertung der Übung und einen kleinen Snack. Ein großer Dank geht an die Kameraden Reckenbeil und Körber, welche ihre Zeit zum Wohl und Schutz der Bevölkerung investiert haben.