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Geisaer Zeitung
Ausgabe 21/2024
Kirchennachrichten
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Wendelinustag in Reinhards

Pastor Dr. Jürgen Kämpf zelebrierte den Gottesdienst

Der Heilige Wendelin ist in der Kirche Reinhards als Hirte dargestellt

Der Heilige Wendelin in Reinhards

Der Gedenkgottesdienst wurde in der kleinen Kapelle am Ortsteingang gefeiert

Reinhards. Mitte Oktober wurde im kleinsten Ortsteil von Geisa in Reinhards der Wendelinustag begangen. Die Familie Wassermann hatte diesen vor Jahren aus Dankbarkeit verlobt. Gemeinsam feierte die Familie mit Verwandten einen Gedenkgottesdienst in der kleinen Kapelle am Ortsteingang. Dieser wurde von Pastor Dr. Jürgen Kämpf zelebriert. Der heilige Wendelin wurde 555 in Schottland geboren. Er soll aus königlichem Geschlecht gestammt und nach einer Wallfahrt nach Rom auf die Krone verzichtet haben. Auf der Suche nach einem ungestörten Platz, an dem er sein Leben im Dienste Gottes führen konnte, kam er in die Gegend von Blies und Saar. Dort machte ihn ein Edelmann zu seinem Viehhirten. Wendelin zeichnete sich vor allen Dingen durch seine Demut und Frömmigkeit aus. Später wurde Wendelin Abt des Klosters Tholey. Als er starb, bestatteten ihn seine Mönche, fanden aber am nächsten Morgen den Leichnam neben dem Grab. Sie nahmen dies als Zeichen, dass er woanders begraben sein wollte, und beerdigten ihn auf dem Berg, auf dem er so oft gebetet hatte. Heute ist der Heilige Wendelin Patron der Schäfer, der Bauern, des Viehs und der guten Ernte. Dargestellt wird er als Hirte, so auch in der Kapelle in Reinhards.