Bürgermeisterin Manuela Henkel
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
unsere Stadt Geisa mit ihren elf Ortsteilen ist ein Ort, an dem wir gerne leben, arbeiten und unsere Freizeit verbringen. Damit das auch so bleibt, spielen Sauberkeit und Ordnung eine ganz entscheidende Rolle. Sie tragen dazu bei, dass wir uns in unserer Umgebung wohlfühlen, dass unsere Stadt einladend wirkt und dass ein positives Miteinander gefördert wird. Ein gepflegtes Ortsbild ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen. Bauhof, Stadtverwaltung, Bürger, Unternehmer: Sauberkeit und Ordnung gehen uns alle an. Jeder ist verantwortlich und zugleich aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten. Gerade jetzt im Frühjahr fängt wieder alles an zu sprießen und manch Unkraut macht sich breit, auch auf Gehwegen und Plätzen.
In diesem Zusammenhang möchte ich an die bereits seit über 30 Jahren gültige Straßenreinigungssatzung unserer Kommune hinweisen. Sie regelt klar, welche Aufgaben und Pflichten den Anliegern und Hauseigentümern übertragen sind. Dazu gehört insbesondere innerhalb geschlossener Ortschaften die Reinigung aller öffentlichen Straßen, der Gehwege, Böschungen und Stützmauern vor den eigenen Grundstücken. Unkraut, Laub, Schmutz und Unrat sind zu beseitigen, damit die Wege sauber und ordentlich bleiben. Der Bauhof konnte vor einigen Jahren mit Unterstützung von ABM-Kräften und Zivildienstleistenden viele Dinge über seinen kommunalen Aufgabenbereich hinaus erledigen. In den letzten Jahren sind allerdings auch viele Aufgaben hinzugekommen durch neue Projekte und Baumaßnahmen, von denen wir alle profitieren und unsere Freude haben. Die Interkommunale Sport- und Freizeitanlage, der angelegte Freizeitbereich Ulsteraue, das sanierte Schlossensemble, die in den letzten Jahrzehnten in jedem Ortsteil entstandenen Spielplätze, die neuen Radwege: all das muss regelmäßig von unseren Bauhofmitarbeitern gepflegt werden. Nun könnte manch einer sagen: dann stellen wir einfach mehr Kräfte am Bauhof ein. Das kostet allerdings Geld und muss jedes Jahr über den Verwaltungshaushalt der Stadt und damit über öffentliche Gelder finanziert werden. Von daher ist es gut, wenn wir alle ein klein wenig anpacken und mithelfen. Die Pflichten der Straßenreinigungssatzung dienen nicht nur der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch der Sicherheit aller. Saubere Wege reduzieren Unfallrisiken und tragen zu einem harmonischen Erscheinungsbild unserer Orte bei. Gleichzeitig zeigen sie Respekt gegenüber den Mitmenschen und unserer gemeinsamen Umwelt.
Darüber hinaus appelliere ich an alle Bürger, auch über die vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus aufmerksam zu sein: Abfälle und Zigarettenstummel gehören in die vorgesehenen Behälter, öffentliche Anlagen sollten pfleglich behandelt werden. Das sollten wir auch unseren Kindern und Jugendlichen beibringen und sie dafür sensibilisieren. Jeder kann durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen, unsere Stadt und unsere Dörfer lebenswert zu erhalten. Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wenn jeder von uns weiterhin einen kleinen Beitrag leistet, entsteht daraus etwas Großes: saubere, sichere und lebenswerte Orte, auf die wir alle stolz sein können.
Ich danke Ihnen allen ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Mithilfe
Ihre Bürgermeisterin
Manuela Henkel