Die Neuanpflanzung von 600 Lärchen und 50 Weißtannen hatten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Geisa zum Ziel gesetzt
Revierförster Sven Roos bei der Einweisung
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Geisa bei der Pflanzaktion 2026
Die Pflanzen wurden mit Fiberglasstäben markiert
Geisa. Die Stadtverwaltung setzt ein starkes Zeichen für ökologische Wiederbegrünung: 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung pflanzten gemeinsam 600 Lärchen und 50 Weißtannen zur Ergänzung der Naturverjüngung auf 0,3 Hektar Kahlschlägen nach der Borkenkäferkalamität in der Gemarkung Geismar unterhalb des Geisaer Ämter Kreuzes. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Waldbiodiversität zu fördern, den Klimawandel abzumildern und langfristig die Stabilität der Waldlandschaft zu erhöhen.
Die Lärche ist eine Lichtbaumart mit schnellem Jugendwachstum und erhöhter Trockentoleranz gegenüber der Fichte. Damit eignet sie sich für Standorte mit begrenzter Bodenfeuchte und offenen Flächen nach Kalamität. Auch die Weißtanne hat ein stabiles Wurzelsystem und hohe Schattentoleranz. So wurde diese unter vorhandenen alten Kiefern gepflanzt, um eine vielseitige Schichtdynamik und langfristige Walddurchgrünung zu unterstützen. Für die Anpflanzung wurden Topfpflanzen verwendet, um die Anwuchsbedingungen zu optimieren und das Keimlingsüberleben zu erhöhen. Abschließend erfolgte eine Markierung der Pflanzflächen mit blauen Fiberglasstäben, die gleichzeitig als Fegeschutz dienen, um junge Setzlinge vor Wind und Vogelfraß zu schützen. Somit wird die Naturverjüngung und Wiederherstellung natürlicher Waldstruktur gefördert.