4,40 Meter tief ist die Baugrube in welcher die neue Löschwasserzisterne ihren Platz gefunden hat.
Bürgermeister Michael Ruoff (v. r.) dankt den Beteiligten Niklas Kahl (Fa. Reuscher), Sebastian Knetsch (Ingenieurbüro Agrippa), Marvin Thiel (Stadt Hadamar), Michel Knögel (Ingenieurbüro Agrippa) und Marisa Weber (Fa. Reuscher) für die gute Vorbereitung und professionelle Ausführung der Arbeiten.
Der Einbau der Zisterne war der Höhepunkt eines umfangreichen Bauprojekts, dem aufwendige Tiefbauarbeiten vorausgegangen waren. Die rund 4,40 Meter tiefe Baugrube wurde von der Reuscher Tiefbau GmbH aus Rennerod passgenau ausgehoben. Anders als bei der vergleichbaren Löschwasserzisterne in Oberweyer im vergangenen Jahr wurde die Baugrube in Steinbach mit geböschten, also schräg verlaufenden Wänden ausgeführt und nicht durch Verbauelemente abgestützt.
Für den Einbau kam ein Spezialkran der Hack Schwerlastservice GmbH zum Einsatz. Nach der Anlieferung der Zisterne in einem Stück wurde diese innerhalb von nur rund 45 Minuten sicher und millimetergenau in die Baugrube abgesenkt. Mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Litern Wasser stärkt die neue Löschwasserzisterne künftig die Löschwasserversorgung im Stadtteil Steinbach erheblich und verbessert damit die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr insbesondere in Bereichen, in denen das öffentliche Hydrantennetz nicht die erforderlichen Wassermengen bereitstellen kann. Die Kosten für die neue Zisterne belaufen sich auf rund 148.500 Euro.
„Das war eine beeindruckende Arbeit, geprägt von einer Teamleistung Hand in Hand. Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Verwaltung, Politik und ausführende Unternehmen eng und zielgerichtet zusammenarbeiten. Mit der neuen Löschwasserzisterne investieren wir nachhaltig in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und schaffen eine wichtige Grundlage für den Schutz von Menschen, Gebäuden und Infrastruktur. Mein Dank gilt den städtischen Gremien für ihre Zustimmung zu dieser wichtigen Maßnahme, unserem Mitarbeiter Marvin Thiel für die federführende Planung und Begleitung des Projekts sowie den beteiligten Unternehmen für die professionelle Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Besonders beeindruckend war zu sehen, mit welcher Präzision und Routine die schwere Zisterne innerhalb kürzester Zeit an ihren endgültigen Platz gebracht wurde“, sagte Bürgermeister Michael Ruoff.
Nach Abschluss der weiteren Anschluss- und Verfüllarbeiten sowie der Bepflasterung der Fläche wird die neue Löschwasserzisterne dauerhaft zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung in Steinbach zur Verfügung stehen und damit einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Daseinsvorsorge leisten.