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Bouser Echo
Ausgabe 21/2026
Seite 4
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Neuer Glanz für den Skatepark

Nach Jahren intensiver Nutzung und zahlreicher Reparaturen wurde der Skatepark „Auf der Mühlenscheib“ umfassend neugestaltet. Die in die Jahre gekommene Anlage entsprach zuletzt weder den technischen Anforderungen noch den Wünschen vieler Nutzerinnen und Nutzer. Nun präsentiert sich der Treffpunkt für Rollsportbegeisterte modern, langlebig und vielseitig nutzbar.

In der Vergangenheit mussten die vorhandenen Betonfertigteile durch den Betriebshof immer wieder instandgesetzt werden. Die Schäden entstanden vor allem durch die starke Nutzung, Vandalismus sowie Witterungseinflüsse. Die Reparaturen brachten jedoch meist nur kurzfristige Verbesserungen mit sich.

Nach längerer Suche konnte schließlich eine Fachfirma gefunden werden, die ein neues Konzept für die Anlage entwickelte. Die neuen Rampen bestehen aus einem innovativen sogenannten NCT-Materialmix. Nach Angaben des Herstellers setzt die Anlage bewusst nicht mehr auf starre Betonfertigteile oder laute und wartungsintensive Konstruktionen. Stattdessen kommen moderne Materialien zum Einsatz: Ein sicherer HPL-Fahrbelag sorgt für gute Fahreigenschaften, eine wetterfeste Zwischenschicht aus Recycling-Kunststoff erhöht die Widerstandsfähigkeit, während eine langlebige Unterkonstruktion aus feuerverzinktem Stahl für Stabilität sorgt.

Mit der Neugestaltung soll der Skatepark künftig deutlich vielseitiger genutzt werden können. Neben klassischen Skateboardfahrern richtet sich das Angebot nun auch an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Tretrollern, Scootern oder Inlineskates. Die Anlage bietet damit einen attraktiven Treffpunkt für verschiedene Altersgruppen und Freizeitinteressen.

Gerade Familien sollen von dem neuen Konzept profitieren. Eltern können die Anlage gemeinsam mit ihren Kindern beispielsweise nach der Schule oder am Nachmittag nutzen. Gleichzeitig erhofft sich die Gemeinde durch die stärkere und breitere Nutzung auch eine höhere soziale Kontrolle auf dem Gelände. Dies könnte dazu beitragen, Vandalismus künftig vorzubeugen und den Skatepark langfristig in einem guten Zustand zu erhalten.

Sollte der neugestaltete Skatepark von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen werden, besteht zudem die Möglichkeit, die Anlage in einem zweiten Bauabschnitt weiter auszubauen. Denkbar wären zusätzliche Fahr- und Übungselemente sowie weitere Aufenthaltsbereiche. Damit könnte der Skatepark langfristig zu einem noch attraktiveren Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien entwickelt werden.

Mit der Modernisierung wurde ein wichtiger Beitrag zur Freizeitgestaltung und Jugendarbeit in Bous geleistet. Die neue Anlage verbindet Sport, Bewegung und Begegnung und dürfte damit schon bald wieder ein beliebter Treffpunkt in der Gemeinde werden.