In 2026 beginnen wir unsere Gespräche über Literatur am 11.02.2026 mit dem Roman „Bonjour Tristesse“ von Francoise Sagan.
Cécile ist ein launischer Teenager, scharfsinnig, egoistisch, manipulativ – und dazu verdammt, den Sommer mit ihrem Vater und seiner jungen Geliebten Elsa zu verbringen. Es gelingt ihr die Erwachsenen gegeneinander auszuspielen und den Aufenthalt an der Cote d´Azur nach ihrem Geschmack zu gestalten. In herrlicher Leichtigkeit und Freizügigkeit. Bis plötzlich die kluge Anne auftaucht, eine Freundin ihrer verstorbenen Mutter und die sommerliche Idylle mit erzieherischer Strenge zu zerstören droht. Als der Vater Elsa verlässt und Anne heiraten will, schmiedet Cécile einen Plan mit tragischen Konsequenzen.
Francoise Sagans weltberühmter Roman hat nach über siebzig Jahren nichts von seiner Kraft verloren. Zeitlose Lebensgefühle verpackt in eine wunderbar nonchalante Erzählung.
Francoise Sagan 1935 in Cajarc geboren schrieb mit knapp 19 Jahren diesen, ihren ersten Roman. Sie erhielt dafür 1954 den Grand Prix des Critiques und wurde auf einen Schlag berühmt. Francoise Sagan starb am 24.09.2004 in Honfleur.
Wer sich unseren Gesprächskreis einmal ansehen möchte, ist herzlich willkommen.
Hier noch ein Ausblick auf 2026
11.02.2026 Francoise Sagan, Bonjour Tristesse
08.04.2026 Susanna Tamaro, Luisito
10.06.2026 Caroline Wahl, 22 Bahnen
09.09.2026 Markus Werner, Festland
11.11.2026 Josten Husch, Eine redliche Lüge