Die Antragsfrist für den Gemeinsamen Antrag 2026 ist abgelaufen. Allerdings sind Änderungen an einzelnen Schlägen noch bis zum 30.09.2026 möglich (insbesondere Änderung des Nutzungscodes, sanktionslose Zurückziehung von Flächen, z. B. bei Überlappungen oder fehlender Verfügungsberechtigung). Entscheidend hierbei ist, dass der Antrag über die Schaltfläche „Antragsänderung abgeben“ nochmals abgesendet wird. Außerdem kann es im Rahmen des Flächenmonitorings zu Benachrichtigungen kommen, dass Fotoaufträge zu einzelnen Flächen vorliegen. In solchen Fällen kann mit Hilfe der HELAWI-App über ein entsprechendes georeferenziertes Foto der Nachweis zur beantragten Nutzung erbracht werden. Wurde tatsächlich eine andere Kultur angebaut als beantragt, kann eine Änderung des Nutzungscodes wie oben dargestellt durchgeführt werden.
Thomas Krenzer 06621/87-2221
Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Phengaris nausithou, früher: Maculinea n.) ist ein seltener Tagfalter. Er lebt vor allem auf feuchten Wiesen, auf denen der Große Wiesenknopf wächst - die wichtigste Futterpflanze seiner Raupen. Im Landkreis ist er in Auen noch zu finden. Besonders außergewöhnlich ist sein Lebenszyklus: Nachdem die Raupen zunächst in den Blüten des Großen Wiesenknopfs leben, werden sie - olfaktorisch getarnt - von bestimmten Knotenameisen in deren Nester getragen. Dort ernähren sie sich von Ameisenbrut und entwickeln sich, bevor sie sich verpuppen und als Schmetterlinge schlüpfen. Um seinen Lebenszyklus zu vollenden, ist der Falter auf Wiesen und Weiden angewiesen, die von Mitte Juni bis Anfang September ungestört bleiben.
Haben Sie Fragen zur Bewirtschaftung oder zum Thema, wenden Sie sich gerne an uns. Kontakt: Landschaftspflegeverband Hersfeld-Rotenburg e.V., Zarah Greiner, 06621 944-183, buero@lpv-hef-rof.de
Weitere aktuelle Hinweise für die Landwirtschaft der hiesigen Region sind im Internet unter www.aglw.de zu finden.
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