(v. l. n. r.): Gerald Birkel, René Herrmann, Ernst-Georg Döll, Jürgen Barthel, Reiner Birkel, Willi Glebe, Heiner Schott, Henner Schott, Helmut Glebe, Willi Pfaff, Joachim Schott, Martin Eckart, Bernhard Schott und Achim Birkel.
Eitra. In diesen Tagen trafen sich ehemalige Handballkameraden des TV Eitra erneut in der Turnerhütte am Sportplatz zu einem Handball-Stammtisch. Im Mittelpunkt standen Erinnerungen an die Zeit, als Turnen und Feldhandball das Vereinsleben prägten. Organisiert wurde das Treffen einmal mehr vom ehemaligen langjährigen Torwart und Trainer Gerald Birkel sowie dem 1. Vorsitzenden des TV Eitra, Willi Glebe.
Mit Jürgen Barthel, Reiner Birkel, Ernst-Georg Döll, Helmut Glebe, Heiner Schott, Henner Schott und Willi Pfaff nahmen sieben weitere Sportkameraden teil, die in den 1960er- und 1970er-Jahren sowohl als Turner als auch als erfolgreiche Feldhandballer aktiv waren.
Nach der Begrüßung gedachten die Teilnehmer stellvertretend für viele bereits verstorbene Sport- und Handballkameraden jener Wegbereiter, die den Grundstein für die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des kleinsten Dorfvereins Deutschlands legten. Der TV Eitra, damals in einem Ort mit rund 400 Einwohnern beheimatet, schaffte in den 1980er- und 1990er-Jahren den Aufstieg von der Kreisklasse bis in die 1. Handball-Bundesliga. Stellvertretend wurden Heini Wiegand, Karl Glebe, Heinz Koch, Dr. Wendelin Enders, Klaus Thielmann, Jürgen Kießner, Dietmar Garscha und Helmut Lauterbach in Erinnerung gerufen.
Eine von Gerald Birkel zusammengestellte Bildpräsentation sorgte anschließend für viele angeregte Gespräche. Immer wieder war der Satz „Weißt du noch damals …?“ zu hören. Die Erinnerungen reichten von den Turnfesten auf dem Sportplatz und dem Kinder- und Jugendturnen im Saal Wiegand über die legendären Großfeld-Handball-Derbys gegen den TSV Oberhaun, den TV Hersfeld, Hessen Hersfeld sowie den TV Heringen und den TV Widdershausen bis hin zu den Anfängen des Hallenhandballs. Mit der BGS-Halle in Bad Hersfeld fanden der TV Eitra, der TSV Oberhaun und die Hersfelder Vereine damals eine neue sportliche Heimat.
Reiner Birkel blickte zudem auf die Zeit des sportlichen Höhenflugs des kleinen Dorfvereins zurück. Er schilderte, wie es Heini Wiegand gelang, den Bad Hersfelder Unternehmer Heinz Koch nicht nur zu einem Umzug nach Eitra zu bewegen, sondern ihn auch als bedeutenden Förderer und Unterstützer des Vereins zu gewinnen. Ohne dessen Engagement wäre das „Handballmärchen“ des TV Eitra mit dem Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse kaum denkbar gewesen.
Zum Abschluss waren sich alle Teilnehmer einig, dass bis zum nächsten Handball-Stammtisch nicht wieder so viel Zeit vergehen sollte.