... aus der Schmunzelecke des Mitteilungsblattes der Gemeinde Hofbieber vom 29.07.1977
Wer kennt sie nicht – die kleinen Anekdoten, kuriosen Fundstücke und Erinnerungen, die uns mit einem Schmunzeln in vergangene Zeiten zurückversetzen? In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit auf eine vergnügliche Reise in das Jahr 1977. Unsere Schmunzelecke bringt längst Vergessenes zurück ans Licht – mit einem Augenzwinkern und einem Hauch Nostalgie. Wer erinnert sich daran:
„Bitte eine Fahrkarte für mindestens 200,00 DM“ verlangt ein Mann am Schalter. „Gern“, sagt der Beamte, „aber wohin denn?“ „Das ist völlig gleichgültig, nur möglichst weit weg – die Karte für meine Schwiegermutter!“
Elvira tanzt auf die Party mit einem miserablen Tänzer. „Ich habe durch einen Fernsehkurs tanzen gelernt“, verkündet er. „ich verstehe“, meint sie gequält, „Sie tanzen die Störungen mit“.
„Sieh mal, wie viele Verwandte die Braut mit in die Kirche gebracht hat. Da wird der Bräutigam sicher viele Glückwüsche bekommen“. „Ach, Unsinn, die wollen ihm gar nicht gratulieren. Die passen alle nur auf, dass er zu guter Letzt nicht doch noch abhaut!“
„Wir haben hier auf Erden nicht viele Freunde“, klag ein Mediziner auf dem Ärztekongress. Sein Kollege stimmt zu: „Ja, aber ich fürchte im Jenseits sind es noch viel weniger“.
„Nanu, ein neues Gesicht?“ wundert sich Mutter beim Kindergeburtstag. „das Gesicht ist nicht neu“, klärt man sie auf, „das ist nur gewachsen“.
Ein sächsisches Ehepaar ist in Urlaub nach Bayern gefahren. Es besucht ein Bauertheater und ist von den prächtigen Burschen und Madeln begeistert. “Scheen, scheen,“ flüstert die Frau ihrem Mann begeistert in der Pause zu, „eeschentlich schade, dass mir geen Dialegd ham“.
Ein Irrer geht ins Kino. An der Kasse verlangt er eine Karte. Bald kommt er wieder und verlangt eine neue Karte. Beim dritten Mal fragt ihn die Kassiererin: „Wieso holen Sie sich ständig eine neue Karte?“ „Ja“, sagt der Irre, „jedes Mal, wenn ich ins Kino hineinwill, reißt sie mir ein Herr kaputt.“
Eine gute Sekretärin erkennt man daran, dass sie das Wort „Katarrh“ nur mit einem Fehler schreibt.