Im Rahmen der Aktion „Osterputz 2026 im Fuldaer Land", zu der die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Fulda e. V., in diesem Jahr bereits seit 50 Jahren aufruft, beteiligten sich auch zahlreiche Helferinnen und Helfer aus Elters. Während landkreisweit vor allem Gräben und Waldränder von Unrat befreit werden sollten, erweiterten die Elterser Vereine die Aktion kurzerhand zu einer Osterschutz-Aktion.
„Rund um Elters haben wir die erfreuliche Situation, dass der achtlos weggeworfene Müll in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist", berichtet Sonja Koch, erste Vorsitzende des Rhönklub Elters. Zwar gebe es noch einzelne Fundstücke, vor allem Hundekotbeutel sowie Reste von Silageplanen und Glasflaschen, insgesamt habe sich die Situation aber spürbar verbessert. „Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass es unserer Natur gut geht", so Koch.
Aus diesem Grund taten sich der Rhönklub Elters, die Freiwillige Feuerwehr Elters und die Sportgemeinschaft Elters in diesem Frühjahr am 28. März 2026 erneut zusammen und ergänzten die Sammelaktion um Maßnahmen zum Schutz von Natur und Artenvielfalt.
Am Samstagvormittag zogen die freiwilligen Helferinnen und Helfer bei schneekaltem Wetter los, um vor allem Gräben von Müll zu befreien. Parallel dazu fuhr die Jugendfeuerwehr mit Einsatzfahrzeug die Hauptverkehrswege ab und sicherte die Sammelarbeiten verkehrstechnisch ab.
Nach fast zwei Stunden trafen sich alle Beteiligten am Rastplatz Kieskutt bei Elters wieder. Der Rastplatz liegt direkt am Milseburgradweg sowie am Rhönrundweg Hofbieber Nr. 8 und ist damit ein beliebter Anlaufpunkt für Radfahrer und Wanderer. Dort wurden sie vom Imkerverein Hofbieber 1882 sowie vom Naturschutzbeauftragten des Rhönklub Elters, Gerhard Budenz, fachkundig empfangen. Auch weitere Interessierte gesellten sich dazu.
Siegfried Rübsam und sein Vereinskollege Eberhard Bott präsentierten sehr anschaulich die neuen Bienen-Infotafeln, die künftig Besucherinnen und Besucher über die Bedeutung von Bienen und ihre Lebensräume informieren. Anschließend wurde gemeinsam fleißig an Wildbienenscheiben als Nisthilfe für die Insekten gebohrt. Zudem konnten die Teilnehmenden vor Ort Näheres über heimische Tierarten erfahren.
Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Die kombinierte Osterputz- und Osterschutz-Aktion war ein voller Erfolg. Zur Stärkung gab es anschließend Getränke und Essen für die Helferinnen und Helfer.