aus der Schmunzelecke des Mitteilungsblattes der Gemeinde Hofbieber vom 26.08.1977
Wer kennt sie nicht – die kleinen Anekdoten, kuriosen Fundstücke und Erinnerungen, die uns mit einem Schmunzeln in vergangene Zeiten zurückversetzen? In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit auf eine vergnügliche Reise in das Jahr 1977. Unsere Schmunzelecke bringt längst Vergessenes zurück ans Licht – mit einem Augenzwinkern und einem Hauch Nostalgie. Wer erinnert sich daran:
„Bringen Sie mir einen Karpfen", sagt der Gast zum Ober. „Das geht aber heute nicht, mein Herr. Der Karpfen ist leider gestrichen." „In weiche Farbe?"
Ein Major und ein Hauptmann gehen durch die Stadt. Unterwegs treffen sie immer wieder junge Reckruten. Die grüßen alle vorschriftsmäßig, und der Major brummt jedes Mal: „Du mich auch mal." Bis der Hauptmann fragt: „Was hat das bedeuten?" Der Major: „Ich weiß doch, was diese Burschen denken. War schließlich selbst mal Rekrut".
Es klingelt. Dieter öffnet – und wer steht draußen? Seine Freundin. „Ich habe heute", sagt sie, „einen Schwangerschaftstest machen lassen. Aber willst du uns nicht reinlassen…?"
Der Doktor gibt Onkel Herbert ein Rezept und sagt. „Hier, schlucken Sie das dreimal täglich. Dann sind Sie bald wieder auf dem Damm!" „Und wann kriege ich die beiden anderen Rezepte, Herr Doktor?" „Welche andere Rezepte?" „Ich kann doch nicht ein einziges Rezept dreimal schlucken!"
„Meine Tochter hat sich mit einem Veterinär verlobt." „Mit einem so alten Herrn, der immer zum Kriegerdenkmal geht?" „Aber nein, Sie meinen wohl Veteran. Ein Veterinär ist doch einer, der kein Fleisch ist."
Sagt Onkel Herbert: „Ich bin städtischer Angestellter!" „Als was?" „Als Na-na-Mann!" „Als Waas?" „Als Na-Na-Mann! Ich gehe ab 21:00 Uhr durch den städtischen Park und sage vor jeder Bank und jedem zweiten Gebüsch: „Na, na, das dürfen Sie hier aber nicht!"
Ein Mann wird zu 103 Mark Strafe verurteilt, weil er seine Schwiegermutter geohrfeigt hat. „Wieso gerade 103 Mark?" fragt er den Richter. „Drei Mark Strafe" sagt der, „und hundert Mark Vergnügungssteuer…!"
Der größte Aberglaube ist heute der Glaube an die Vorfahrt!