aus der Schmunzelecke des Mitteilungsblattes der Gemeinde Hofbieber vom 02.09.1977
Wer kennt sie nicht – die kleinen Anekdoten, kuriosen Fundstücke und Erinnerungen, die uns mit einem Schmunzeln in vergangene Zeiten zurückversetzen? In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit auf eine vergnügliche Reise in das Jahr 1977. Unsere Schmunzelecke bringt längst Vergessenes zurück ans Licht – mit einem Augenzwinkern und einem Hauch Nostalgie. Wer erinnert sich daran:
Der Detektiv betrachtet den Hund des mutmaßlichen Täters. „So viel steht fest“, meint er, „der Verdächtige muss in einer sehr kleinen Wohnung leben“. „Woraus schließen Sie das?“ fragt sein Assistent. „Sehen Sie doch, der Hund wedelt mit dem Schwanz nicht von rechts nach links, sondern immer von unten nach oben!“
„Zum Donnerwetter!“ schimpft Herr Polch mit seiner Frau, „jetzt hast Du schon wieder den Mülleimer aus dem Fenster auf die Straße gekippt! Wie oft soll ich Dir noch sagen, dass Du damit bis zum Dunkelwerden warten musst!“
Zwei alte Schulfreunde treffen sich wieder. „Na, hat sich einer Deiner Jugendträume erfüllt?“ – „Einer schon, jedes Mal, wenn mir meine Mutter morgens mit dem Kamm durch die Haare ging, hab‘ ich mir eine Glatze gewünscht.“
„Angeklagter, wo waren Sie in der Nacht zum Montag?“ „Aber, Herr Richter, jetzt fragen Sie schon genauso wie meine Frau.“
„Wir kommen vom Klempner-Dienst. Sie hatten uns bestellt?“ – „Irrtum, das waren unsere Vermieter. Da sind vor zehn Monaten ausgezogen.“
„Wie die Kinder sich ändern!“ stellt Müller fest. „Früher spielte die Tochter mit Puppen und der Junge mit Soldaten. Heute ist es genau umgekehrt.“
„Papa“, fragt das Söhnchen, „was ist geizig?“ „Wenn es einem Menschen schwerfällt, Geld auszugeben“, antwortet Vati, „oder wen meine alte Zahnbürste nichts mehr taugt und ich mir keine neu kaufe.“ Kleine Ulrich helle: „Oder wenn Oma ihre Brille unten auf der Nase trägt und darüber guckt!“
Bei Vierzig beginnt das Altsein der Jungen, bei Fünfzig das Jungsein der Alten.