aus der Schmunzelecke des Mitteilungsblattes der Gemeinde Hofbieber vom 09.09.1977
Wer kennt sie nicht – die kleinen Anekdoten, kuriosen Fundstücke und Erinnerungen, die uns mit einem Schmunzeln in vergangene Zeiten zurückversetzen? In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit auf eine vergnügliche Reise in das Jahr 1977. Unsere Schmunzelecke bringt längst Vergessenes zurück ans Licht – mit einem Augenzwinkern und einem Hauch Nostalgie. Wer erinnert sich daran:
„Nehmen Sie erst einmal den Bessen und fegen Sie das Büro“, sagt der Chef zu seinem neuen Angestellten. „Erlauben Sie mal, ich komme von der Universität!“ – „Das ist natürlich etwas anderes. Dann geben Sie mir mal Besen, damit ich Ihnen zeigen kann, wie´s gemacht wird“.
„Ich war früher Minister. Haben Sie nicht eine Beschäftigung für mich?“ fragt der Stellbewerber den Mauerpolier. „Minister? Und da wollen Sie ausgerechnet zum Bau?“ „Ja, ich habe nicht anders gelernt als Grundsteinlegen“.
Ein Indianer gibt Rauchzeichen. Ein Tourist sieht zu und fragt: „Wieviel Holz brauchen Sie dafür?“ Darauf die Rothaut: „das kommt darauf an, ob es sich um ein Orts- oder ein Ferngespräch handelt!“
„Dein Mann ist ja heiser“. „Das hat er sich am letzten Wochenende im Gebirge geholt, er wollte beim Echo das letzte Wort haben!“
Fragte der Arzt die Frau Meier: „Wie ist denn Ihrem Mann die Blutegelkur bekommen, zu der ich geraten habe?“ – „Tja, wissen Sie, das war eigentlich eine ziemliche Schinderei. Zwei von Dingern hat er nach langem Zureden heruntergewürgt, die restlichen drei habe ich ihm braten müssen“.
Ein frischgebackener Erfinder führt seinen Nagel – Schneide-Maschine vor. „Die Maschine ist so konstruiert, dass die Nägel geschnitten werden, sobald man die Finger hineinsteckt? Aber die Finger haben doch alle eine verschiedene Länge!“ wundert sich der Amtsvorsteher. „Nicht mehr, wenn sie erstmal in die Maschine gesteckt hat“, sagt der Erfinder.
„Warum singt denn Ihre Frau den Kleinen nicht in den Schlaf, wenn der abends so viel schreit?“ – „Das hat sie ja getan. Bis die Nachbarn meinten, sie solle doch lieber das Kind schreien lassen“.
Alle Menschen in diesem Land sind frei geboren. Wenn sie dann heiraten, so ist das Ihre Sache.