Eine Ruine an der Strecke 46
Stadtführung in Lohr
Die Stationen der Lohrer Karfreitagsprozession
Strahlende Gesichter nach der Weinprobe
Am 11. Juli 2026 unternahmen wir einen abwechslungsreichen und gelungenen Ausflug nach Lohr am Main.
Die erste Station des Tages war die Besichtigung der Strecke 46, die mit rund 70 Kilometern die längste historische Autobahnruine Deutschlands ist. Sie war als Reichsautobahn zwischen Fulda und Würzburg geplant, doch die Bauarbeiten wurden 1939 kriegsbedingt gestoppt und nie vollendet. Heute steht die Trasse als europaweit einmaliges Technik-Denkmal unter Denkmalschutz. Unter der fachkundigen Führung von unserem Rhönklubmitglied Wolfgang Reith erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
Anschließend ging die Fahrt weiter nach Lohr am Main. Dort kehrten wir zum gemeinsamen Mittagessen in das traditionsreiche Brauhaus Keiler ein. In angenehmer Atmosphäre konnten sich die Teilnehmer stärken und die regionalen Spezialitäten genießen.
Nach dem Essen stand eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Lohr am Main auf dem Programm. Besonders herzlich wurden wir dabei vom „Schneewittchen“ begrüßt, das eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist. Während der Führung erfuhren wir viel Wissenswertes über die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Den Abschluss des Ausfluges bildete eine Weinverkostung auf dem Weingut Christine Pröstler in Retzbach. Dort wurden verschiedene Weine vorgestellt und verkostet. Die Teilnehmer erhielten interessante Informationen von Veronika über den Weinbau in der Region und konnten die Qualität der Weine sowie eine Brotzeit genießen.
Nach einem erlebnisreichen Tag traten wir die Heimfahrt an. Unser stets gut gelaunter Busfahrer Matthias sorgte während der gesamten Reise für eine sichere und angenehme Fahrt und trug mit seiner freundlichen Art zum Gelingen des Ausfluges bei.
Insgesamt war es ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag voller interessanter Eindrücke, guter Gespräche und geselliger Stunden, der hoffentlich allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird.