Aus der Schmunzelecke des Mitteilungsblattes der Gemeinde Hofbieber vom 10.06.1977
Wer kennt sie nicht – die kleinen Anekdoten, kuriosen Fundstücke und Erinnerungen, die uns mit einem Schmunzeln in vergangene Zeiten zurückversetzen? In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit auf eine vergnügliche Reise in das Jahr 1977. Unsere Schmunzelecke bringt längst Vergessenes zurück ans Licht – mit einem Augenzwinkern und einem Hauch Nostalgie. Wer erinnert sich daran:
Der Lehrer will den Kindern erklären, was ein Wunder ist: „Ein Dachdecker fällt von einem Turm und bleibt unverletzt. Was ist das Friedrich?“ „Das ist ein Unfall, Herr Lehrer.“ „Ja, ja, Friedrich, das ist klar! Und wenn er kurz darauf von einem Dach fällt und wieder passiert ihm nichts?“ „Das ist reines Glück“ „Was nun aber, wenn der Dachdecker von einem Hochhaus fällt und heil bleibt“, fragt der Lehrer verzweifelt. „Dann ist das schon Gewohnheit, Herr Lehrer!“
„Liebling, die Eier sind ja steinhart“, klagt der junge Ehemann, „wie lange hast du sie denn kochen lassen?“ „Dreißig Minuten, genau wie es im Kochbuch steht.“
„Ich wird verrückt, dreißig Minuten? Ein Ei soll höchstens fünf Minuten gekocht werden.“ „Das weiß ich natürlich selbst, aber es waren sechs Eier.“
Ein uraltes Mütterchen geht beichten. „Ich habe einen jungen Mann verführt“, erzählt sie dem Pfarrer im Beichtstuhl. „Na, wissen Sie“, flüstert der Beichtvater perplex und schielt durch den Vorhang. Da seufzt die Oma: „Na ja, es war zwar schon vor sechzig Jahren, aber ich beichte es immer wieder gern.“
In der Rechenstunde stellt der Lehrer folgende Aufgabe: „Wenn ich einen Hering in zwei Hälften teile und jede Hälfte nochmals in vier Teile, was ergibt das?“ Knut hebt den Zeigefinger: „Acht Sardinen, Herr Krause!“
Soeben war die Urteilsverkündung. Sensebein muss also ins Gefängnis. „Sah denn der Richter auch die Not, die dich umgab?“, fragt Freund Max vor dem Gerichtsportal. „Und ob“, strahlt Sensebein, als ob er freigesprochen wäre, „ganz still musste meine Frau in der Zeugenbank sein, als ich das letzte Wort sprach.“
Der reiche Onkel beantwortet den Brief seines Neffen: „Beigeschlossen sende ich dir die erbetenen zehn Mark und möchte dich auf einen Schreibfehler in deinem Brief aufmerksam machen: Zehn schreibt man nur mit einer Null.“
Spruch der Woche (KW 23/1977)
Der einzige Unterschied zwischen dem modernen Gesellschaftstanz und dem Freistilringen besteht darin, dass beim Ringen der Schiedsrichter eingreift.