Pastor M. Steffen: 06620 9188072 & 0160 7944631
5.04.2026: Ostermorgenwanderung um 6:00 Uhr mit Frühstück
5.04.2026 Auferstehungsgottesdienst um 10:00 Uhr
„Stürmische Zeiten“ heißt ein Lied von dem Liedermacher Konstantin Wecker.
Es fällt vermutlich nicht schwer, ihm zuzustimmen. All die Ereignisse, die in den letzten Jahren die Menschen erschütterten und noch erschüttern.
Stürmische Zeiten erlebt der Seher Johannes und mit ihm die Christen Kleinasiens, um 100 nach Christus. Es kommt zur Verfolgung der christlichen Gemeinden.
Stürmische Zeiten, sie verunsichern die Christen. Schließlich glauben sie doch an den Herrn, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. Johannes weiß um diese Verunsicherung. Deshalb lässt er gleich zu Beginn der Offenbarung, in Kapitel 1, Vers 18 Jesus Christus zu Wort kommen. Der sagt: „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig, von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“
In stürmischen Zeiten sogar, wenn es um Leben und Tod geht, ist er die Schlüsselfigur, denn er hat die Schlüsselgewalt über Leben und Tod.
Am Sonntag feiern Christen das Osterfest. An diesem Tag ist Jesus Christus von den Toten auferstanden.
In stürmischen Zeiten dürfen wir vertrauen: Das Ende ist nie der Tod oder das Unheil, sondern eine Person, Jesus Christus.
Zu seinen Nachfolgern sagt er: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“
Ja, manchmal erscheint es, als geriete die Welt aus den Fugen. In einem Gospellied heißt es aber: „Er hält die Welt in der Hand.“ Er hält sie, trotz allem!
Deshalb können Christen auch in stürmischen Zeiten zuversichtlich leben.
Christen haben Ostern, die Auferstehung ihres Herrn im Rücken. Jesus ist der Lebendige. Er ist stärker als das Unheil. Er trägt durch stürmische Zeiten hindurch. Er sagt: „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig, von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“