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Ausgabe 2/2026
H-Bekanntmachungen
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Protokoll zur Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 17.11.2025

Anwesend:
Bau und Umweltausschuss:
CDU-Fraktion

Reiß, Bernd (Ausschussvorsitzender)

Reinhardt, Norbert

SPD-Fraktion

Heller, Frank

GRÜNEN-Fraktion

Röhrig, Norbert

Fraktion BÜRGERFORUM

Linker, Karl Heinrich

Fraktion Ökologische Liste

Müller, Elke

Stadtverordnetenvorsteher/ Stellvertreter
Fraktionsvorsitzende:

Hisserich, Eckhard (i.V. Stumpf, Jutta)

Morneweg, Leonard

Schlemmer, Barbara

Die Mitglieder des Magistrats:

Plitzko, Friedrich Felix

Swoboda, Lothar

Verwaltung/ Gäste

Walter, Kinga (Schriftführerin)

Preis, Helena (Finanzverwaltung)

Hasselbach, Ralf (Bauhofleiter)

Christ, Alysa (Bauverwaltung)

Balle, Franziska (Forstamt Romrod)

Bloß, Annelie (Forstamt Romrod)

Schneider, Timon (Forstamt Romrod)

Prof. Dr. Ebke, Peter (Forschungszentrum Neu-Ulrichstein)

Schneider, Andreas (Ortsvorsteher Erbenhausen)

Magel, Robin (Ortsvorsteher Schadenbach)

Nicht anwesend / entschuldigt:

Fina, Michael

Beginn der Sitzung: 19:30 Uhr

Öffentliche Sitzung

1.

Eröffnung und Begrüßung

Ausschussvorsitzender Bernd Reiß eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.

2.

Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Ladung und der Beschlussfähigkeit, Einwendungen gegen die Tagesordnung

Ausschussvorsitzender Bernd Reiß stellt die Ordnungsmäßigkeit der Ladung und die Beschlussfähigkeit fest. Einwendungen gegen die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

Herr Reiß weist darauf hin, dass Herr Bruch sein Amt in der Stadtverordnetenversammlung niedergelegt hat und somit für seinen Platz im Bau- und Umweltausschuss Herr Reinhardt nachgerückt ist.

3.

Beschlussfassung über fristgerecht erhobene Einwendungen gegen die Niederschrift der Sitzung am 01.10.2025

Es sind keine Einwendungen erhoben worden. Eine Beschlussfassung findet somit nicht statt. Die Niederschrift ist genehmigt.

Der Ausschussvorsitzende beantragt Rederecht für die Gäste zu TOP 4 und 5.

Beschluss:

Den Gästen wird Rederecht erteilt.

Beratungsergebnis (6 stimmberechtigt):

6 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 0 Enthaltungen

4.

Antrag der Fraktion BÜRGERFORUM zur Beratung der jährlichen Waldwirtschaftspläne

VL-37/2022

7. Ergänzung

Frau Balle vom Forstamt hält eine Präsentation über den Waldwirtschaftsplan 2026, sowie was 2025 umgesetzt wurde. Sie weist darauf hin, dass das Ergebnis immer sehr stark abhängig von der Preisentwicklung am Holzmarkt ist.

Die Kontrolle der Wanderwege durch die Stadt sei sehr wichtig, da die Risiken durch die Absterbeprozesse der Bäume durch die Extremjahre 2018 bis 2020 für Waldbesucher erhöht sind und auch bleiben werden.

Frau Balle beantwortet die Detailfragen der Ausschussmitglieder.

Der Damm am Herrenteich wird nicht mehr repariert, da dieses wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Die Begehbarkeit wird aber wieder hergestellt, es wird ein Amphibienlaichgewässer daraus entstehen.

Frau Preis gab einen Bericht zu der Bejagung des Eigenjagdbezirk. Die Präsentation, sowie eine Karte, welche Gebiete zum Homberger Stadtwald gehören, werden dem Ausschuss zur Verfügung gestellt.

Beschluss:

Der Bau- und Umweltausschuss hat den Kassenanschlag zum Waldwirtschaftsplan 2026 zur Kenntnis genommen und empfiehlt dem Magistrat, HessenForst Romrod die schriftliche Anerkennung zukommen zu lassen.

Beratungsergebnis:

(Stimmberechtigt 6) 5 Ja-Stimme(n), 1 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)

5.

Antrag GRÜNEN-Fraktion auf Steigerung der Biodiversität

VL-171/2024

4. Ergänzung

Herr Morneweg stellt den Antrag vor.

Frau Christ hält eine Präsentation über die Flächen, wo die „Owwerhessischen Dubben“ bereits angelegt wurden und welche Flächen grundsätzlich dafür geeignet seien.

Es wird erörtert, ob der Bauhof hier selbst entscheiden kann, wo diese Flächen angelegt werden oder ob hier die Ortsvorsteher benachrichtigt werden sollen.

Neben der Biodiversität würde sich auch der Vorteil ergeben, dass der Bauhof weniger Arbeit bzgl. Mäharbeiten hat. Diverse Flächen in der Gemeinde könnten so umgearbeitet werden, dass so gut wie nichts mehr gemacht werden müsste.

Insbesondere auf den Friedhofsflächen, die zum wesentlichen Teil ungenutzt sind, könnte man größere Dubben stehen lassen.

Es sollte in der Vergangenheit seitens der Verwaltung ein Grünflächenkonzept erstellt werden. Ist jedoch bisher noch nichts vorzeigbar, da andere Projekte Vorrang hatten.

Herr Prof. Dr. Ebke trägt vor, wie das Konzept der Eh-Da-Flächen in Kirtorf und Homberg gestartet ist und dass man hier klein anfangen müsse. Einheimisches Saatgut mit Zertifikat würde pro Hektar einen 4-stelligen Betrag kosten. Der Bauhof sei auf Rasenmähen ausgelegt, Dubben sind leicht zu pflegen, ohne neue technische Anschaffungen zu benötigen. Blühflächen sind eine vorgetäuschte Biodiversität. Es wäre sinnvoll das Wissen zu diesem Thema über die Kinder in den Ort zu tragen, indem man Projekte mit den Schulen und Fördervereinen startet.

Beschluss:

Der Bau- und Umweltausschuss empfiehlt, der Stadtverordnetenversammlung zu beschließen, das Eh-Da-Flächenprojekt durch den Magistrat weiterzuführen.

Des Weiteren soll der Magistrat damit beauftragt werden, bis Ende 2026 ein Pflegekonzept für Grünflächen zu erstellen. Es soll besonders das Thema Biodiversität berücksichtigt werden.

Beratungsergebnis:

(Stimmberechtigt 6) 6 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)

6.

Verschiedenes

Frau Schlemmer möchte wissen, warum die Parkplätze gegenüber des Goldborn-Pflegeheims laut Ihrer Aussage „mindestens 7 Meter“ lang seien und fragt, warum hier komplett versiegelt wurde.

Herr Reiß berichtet, dass die Fläche unterhalb des Hydranten versiegelt werden musste, da es sich um einen Parkplatz für Zweiräder handelt. Ob und warum die Parkplätze so groß sind, konnte niemand der Anwesenden beantworten.

Frau Schlemmer fragt, warum am Familienzentrum ein Schottergarten angelegt wurde seitens der Stadt, da Schottergärten in Hessen seit 2023 verboten wären.

Frau Christ antwortet, dass es sich hier nicht um einen Schottergarten, sondern um Lavasubstrat mit Stauden handelt und auch keine Folie unter den Steinen sei. Wenn die Stauden sich ausgebreitet haben, müsste dort zukünftig nichts mehr gemacht werden. Es gab diesbezüglich auch einen ausführlichen Presseartikel.

Frau Schlemmer fragt, wo die Bäume seien, die hinter dem Familienzentrum gepflanzt werden sollten. Frau Christ erklärt, dass die Bäume dort bereits gepflanzt seien. Es handle sich aus Kostengründen um junge Bäume.

Herr Morneweg fragt nach dem Baumpflanzkonzept, das erstellt werden sollte. Dies ist noch in Arbeit.

Herr Linker erfragt, wo die Ausgleichsflächen für die gefällten Bäume auf der Fläche des neuen Finanzzentrums in Ober-Ofleiden seien. Es kann nicht abschließend geklärt werden, ob dies Sache der Stadt sei.

Schluss der Sitzung: 22:00 Uhr

Bernd Reiß

Ausschussvorsitzender

Kinga Walter

Schriftführerin