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Ohmtal-Bote
Ausgabe 25/2026
H-Bekanntmachungen
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Bericht aus dem Magistrat der Stadt Homberg (Ohm) – Stadtverordnetenversammlung am 02.06.2026

Sehr geehrter Stadtverordnetenvorsteher,

sehr geehrte Magistratsmitglieder, Fraktionsvorsitzende und Stadtverordnete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, werte Gäste und Pressevertreter!

Neben den üblichen Bau- und Personalthemen als den alltäglichen Aufgaben des Magistrats haben wir über den Zeitraum der Kommunalwahlen und der zahlreichen Konstituierungen kontinuierlich in einer Vielzahl von Bereichen wichtige Impulse gesetzt, Entwicklungen aktiv gesteuert und zentrale Projekte für unsere Stadt vorangebracht. In dieser Phase erfolgte auch der Übergang vom alten zur neu gewählten Zusammensetzung des Gremiums. Hier nun ein Überblick:

Verantwortungsvoll gesteuert: Solider Haushaltsvollzug und klare Finanzlinien

Im Finanzbereich nahm der Magistrat den Stand des Haushaltsvollzugs vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2025 gemäß § 28 der Gemeindehaushaltsverordnung zur Kenntnis.

Darüber hinaus wurde die Kostenentwicklung beim Kalten Markt und beim Stadtfest in enger Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Kalter Markt, an der auch der Gewerbeverein beteiligt ist, ausführlich beraten. In diesem Zusammenhang wurde eine Anpassung der Standgebühren angestoßen sowie eine Vereinbarung mit dem Gewerbeverein über einen Festbetrag initiiert. Dieser Punkt wurde über den Ältestenrat direkt in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

Konsequent umgesetzt: Straßensanierung effizient vorangebracht

Im Bereich Straßenbau konnten im Zusammenhang mit den Arbeiten am Burghain zusätzlich notwendig gewordene, tiefere Sanierungsarbeiten „Am Hohen Tor“ umgesetzt werden. Die Arbeiten in der Welckerstraße verlaufen planmäßig und nach angefragter Rückmeldung zur Zufriedenheit des Ortsbeirats sowie der Anwohnerinnen und Anwohner.

Im Blick behalten: Entwicklung rund um die A 49 aktiv gesteuert

Seit der Eröffnung der A 49 zeigt sich, dass die anfänglich befürchtete Lärmbelastung im öffentlichen Rücklauf zunächst weniger stark beobachtet wurde als prognostiziert. Gleichzeitig sind andere Herausforderungen deutlicher in den Vordergrund gerückt.

In den vergangenen Monaten kam es zu einer erhöhten Zahl von Stauereignissen mit spürbaren Ausweichverkehren durch Ortslagen. Die Stadt Homberg hat hier frühzeitig und mit Nachdruck bei den zuständigen Stellen, insbesondere mit Blick auf das Ohmtaldreieck, auf Anpassungen bei Beschilderung und Verkehrsführung hingewirkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung: Seit Anfang dieses Jahres ist die Unfallhäufigkeit deutlich zurückgegangen und auch die Stausituation hat sich spürbar entspannt. Der letzte Einsatz der Feuerwehr in diesem Zusammenhang datiert von Anfang Februar. Jüngere Stauereignisse waren auf andere Ursachen zurückzuführen, etwa Brückenarbeiten im Bereich Burg-Gemünden.

Aktuell stellt die Stadt fest, dass Navigationssysteme bei hoher Verkehrsbelastung verstärkt Fahrzeugkolonnen durch Wohngebiete führen, insbesondere „In der Michelbach“. Dieses Problem greifen wir aktiv auf und arbeiten gemeinsam mit den zuständigen Behörden an geeigneten Maßnahmen, um diese Ausweichverkehre gezielt zu unterbinden.

Parallel rückt die Lärmthematik an einzelnen Abschnitten wieder stärker in den Fokus. Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zeigen, dass die Belastung vor Ort deutlich wahrgenommen wird. Die Stadt Homberg nimmt diese Hinweise sehr ernst und fordert die zuständigen Stellen auf, belastbare Lärmemissionsmessungen durchzuführen und darauf aufbauend zu prüfen, ob zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen erforderlich sind. Hierzu stehen wir im engen Austausch mit den betroffenen Nachbarkommunen entlang der A 49.

Die Entwicklung rund um die A 49 bleibt damit dynamisch. Unser Ziel ist es, die positiven Effekte zu sichern und gleichzeitig neue Belastungen für unsere Wohngebiete wirksam zu begrenzen.

Versorgung sichern: Fortschritte bei Wasser- und Abwasserinfrastruktur

Im Bereich Wasser und Abwasser schreiten die Sanierungsarbeiten am Tiefbrunnen Dannenrod III kontinuierlich weiter voran. In diesem Zusammenhang wurde auch die Entfernung der Überdachung über der Brunnenöffnung vergeben, da diese die Durchführung der Arbeiten erschwert hat. Nach Abschluss der Sanierung wird eine neue, angepasste Lösung umgesetzt. Darüber hinaus wurden die TV-Kanalinspektion sowie die Kanalreinigung beauftragt.

Schlagkräftig aufgestellt: Bauhof und Infrastruktur weiter gestärkt

Für den Bauhof wurde ein gebrauchter Unimog mit entsprechenden Anbaugeräten beschafft, um die Einsatzfähigkeit weiter zu verbessern. Außerdem wurden die Pflegearbeiten am Kernstadtfriedhof vergeben.

Attraktiver Wohnraum für Familien: Bauplätze gezielt und transparent vergeben

Im Bereich der Bauplatzvergabe wurden in Michelbach IV Bauplätze entsprechend der festgelegten Vergabekriterien der Stadt Homberg (Ohm) vergeben.

Investition in die Zukunft: Erfolgreiche Personalgewinnung in der Kinderbetreuung

Im Bereich der Kinderbetreuung konnten wir erneut Erfolge in der Personalgewinnung erzielen. Gleichzeitig investieren wir weiterhin gezielt in Ausbildung, indem wir Praktikantinnen und Praktikanten im sozialen Bereich aufnehmen und begleiten. Dies ist ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Sicherung der Betreuungsqualität und -zeit.

Engagement für die Pestalozzischule: Unterstützung für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf sichtbarer machen

Der Magistrat hat zudem den Förderverein der Pestalozzischule besucht. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll diese Arbeit für die Unterstützung junger Menschen ist: Die Pestalozzischule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und begleitet Schülerinnen und Schüler, die im schulischen Alltag besondere Unterstützung benötigen. Ziel ist es, individuelle Stärken zu fördern und Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.

Der Förderverein leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem er zusätzliche Angebote und Projekte ermöglicht, die Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen stärken. Aus unserer Sicht verdient dieses Engagement noch deutlich mehr öffentliche Wahrnehmung.

Am Ball bleiben: Stadt hartnäckig im Kurs beim Kita-Neubau in Nieder-Ofleiden

Zur Weiterentwicklung des Neubaus der Kindertagesstätte in Nieder-Ofleiden wurde der Tagesordnungspunkt durch den Ältestenrat in den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen und wird dort zeitnah vertieft beraten. Es besteht Kontakt mit dem Investor und die Gesprächsbereitschaft seitens der Stadt ist unverändert hoch. Allerdings gestaltet sich die Abstimmung derzeit schwierig, da notwendige Rückmeldungen sowie Terminabsprachen nicht in dem erforderlichen Maße erfolgen. Dies führt zu Verzögerungen im Projektfortschritt, die wir nicht zu verantworten haben und sachlich wenig nachvollziehbar sind.

Soziale Angebote und Stimme im Kreis stärken: Kleiderkammer wird sichtbar und besser erreichbar

Im sozialen Bereich ist besonders der geplante Umzug der Kleiderkammer hervorzuheben. Nach Inaugenscheinnahme verschiedener Räumlichkeiten in der Innenstadt und in Abstimmung mit dem ehrenamtlichen Team sowie dem Familienzentrum konnte in der bisherigen Cordula-Bar in der Frankfurter Straße ein aus Sicht aller Beteiligten sehr geeigneter Standort gefunden werden. Vorab erfolgen noch Renovierungsarbeiten durch den Vermieter.

Der neue Standort bietet eine deutlich bessere Sichtbarkeit für Passantinnen und Passanten sowie auch für potenziell Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Durch die Lage in einem klassischen Ladenlokal mit Schaufenster und die verbesserte Erreichbarkeit stellt dies eine erhebliche Verbesserung sowohl für die Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Ehrenamtlichen dar.

Die Stadt entsendet außerdem eine Vertretung in den Seniorenbeirat des Vogelsbergkreises, um dort die Stimme betagter Homberger auch dort hörbar zu machen.

Gemeinsam voran: Dorfentwicklung mit konkreten Projekten in Umsetzung

Im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) wurde der Zeit-, Kosten- und Finanzierungsplan gemeinsam mit der Steuerungsgruppe abgestimmt und durch die Gremien beschlossen. Inzwischen haben wir die Halbzeit zur Umsetzung erreicht.

In der Umsetzung beziehungsweise in der Planung befinden sich z.B. die Erweiterung des Backhauses in Deckenbach und die Sanierung des Backhauses in Büßfeld. Die Planungsleistungen für den Mehrgenerationenpark in Dannenrod sind ebenfalls angestoßen, sodass auf Grundlage konkreter Entwurfspläne Umsetzungsart und -kosten durch die städtischen Gremien festgelegt werden können. Der Zeit-Kosten-Finanzierungsplan zum IKEK stellt lediglich einen Planungsrahmen dar und wird und wurde regelmäßig den Gremien zum Beschluss vorgelegt. Er spiegelt vor allem die unter Bürgermitwirkung erarbeiteten Projekte wider.

Außerdem wurden die Projekte mit den Bürgerinnen und Bürgern priorisiert. Gefördert und somit im Programm umgesetzt werden nur die Projekte im oberen Bereich der Liste. Sollte eines davon ausfallen, können Vorhaben aus dem Projektspeicher nachrücken. Die im Zeit-Kosten-Finanzierungsplan vermerkten Kosten sind grobe Schätzwerte - denn sie wurden in der Anfangsphase des IKEK auf Grundlage der eingereichten Projektideen rein schematisch ermittelt. Was letztlich ausgegeben wird, entscheiden die Stadtverordneten: Entscheidend ist der Haushaltsbeschluss des jeweiligen Haushaltsjahres.

Unabhängig von der Dorfentwicklung wurden durch den Magistrat in Nieder-Ofleiden eine Outdoor-Fitnessanlage als generationenübergreifende Begegnungsstätte am Sportgelände sowie ein Pavillon für den dortigen Dorfverein genehmigt. Ebenfalls genehmigt wurde eine Himmelschaukel entlang des Rundwegs.

Starkes Ehrenamt im ländlichen Raum: Austausch mit den Landfrauen

Ergänzend hat der Magistrat die Bezirkslandfrauen besucht. Dieser Austausch hat einmal mehr gezeigt, welche tragende Rolle ehrenamtliches Engagement für das gesellschaftliche Leben, Tradition und den Erhalt von regionalen Kulturtechniken im ländlichen Raum spielt.

Region sichtbar machen: Neues Erscheinungsbild stärkt den Tourismus

Um regionale Identifikation ging es auch im Tourismusbereich: Hier wird künftig das neue Corporate Design der Vulkanregion aktiv genutzt. Dieses ist Ergebnis eines langjährigen Entwicklungsprozesses und zeichnet sich durch eine hohe Authentizität aus. In seiner Formsprache nimmt es Bezug auf regionale Materialien wie Basalt und orientiert sich farblich an der umliegenden Natur.

Zukunft der Feuerwehr sichern: Vorschläge für strategische Weiterentwicklung in Erstellung

Im Bereich der Feuerwehren wurden die Vergabe und der Beginn der Arbeiten für die Studie zur Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Feuerwehren im Stadtgebiet umgesetzt. Diese Studie wurde zuvor am Runden Tisch mit Feuerwehr, Verwaltung, Magistrat und Stadtverordneten gemeinsam beschlossen, um in allen Bereichen zukunftssicher planen und den Bedarf fundiert ermitteln zu können. Die vertiefende Untersuchung wird durch das Land Hessen gefördert.

Darüber hinaus wurden Führerscheine zum Führen von Feuerwehrfahrzeugen genehmigt und mehrere Dienstzeitverlängerungen beschlossen. An dieser Stelle kann man ausdrücklich hervorheben, dass es sehr erfreulich ist, dass unsere Einsatzkräfte auch in höherem Alter fit und bereit sind, weiterhin aktiv Dienst zu leisten. Zudem wurde ein Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Dannenrod beschafft.

Bürgermitwirkung und neue Förderung: Klimafolgenanpassung konkret umgesetzt

Zur Förderung der Klimafolgenanpassung fanden weitere Termine mit Bürgerbeteiligung im Rahmen des Klimaquartier-Programms in Nieder-Ofleiden statt. Dazu gehörte eine Solarkampagne, bei der Möglichkeiten zum Ausbau privater Solaranlagen vorgestellt wurden und eine Beratung unter Einbeziehung der Verbraucherzentrale erfolgte.

Zudem führten wir eine Veranstaltung zum Gartenwettbewerb durch, bei der die Aufwertung privater Gärten im Sinne der Klimafolgenanpassung sowie der Förderung von Biodiversität im Mittelpunkt stand. Der Vortrag war sehr praxisnah und bot viele umsetzbare Impulse.

Darüber hinaus hat der Magistrat eine Interessenbekundung im Bundesförderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel auf den Weg gebracht. Die Entscheidung hierzu steht in dieser Sitzung an.

Wirtschaft im Fokus: Enge Begleitung zentraler Unternehmen und Netzwerke

Im Bereich der Wirtschaftsförderung wurde die enge Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein weitergeführt - u.a. in einer Sitzung mit Verwaltungsspitze und der städtischen Wirtschaftsförderung.

Darüber hinaus fand gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung, Bürgermeisterin Ried und dem Landrat Dr. Jens Mischak ein Besuch bei der Geschäftsführung von KAMAX statt. KAMAX steht seit Generationen für industrielle Stärke und Innovationskraft in Homberg und ist eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt verbunden.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungen, dem Verkauf an die italienische Fontana Gruppo, ist es von großer Bedeutung, den Kontakt eng zu halten und die Entwicklungen aufmerksam zu begleiten, um die Perspektiven für den Standort und die Beschäftigten weiterhin positiv zu unterstützen.

Außergewöhnlicher Erfolg im Wettbewerb: 750.000 Euro für moderne Sportinfrastruktur

Die Stadt Homberg (Ohm) hat eine Förderzusage in Höhe von 750.000 Euro aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten erhalten. Geplant ist eine multifunktionale Sportanlage an der Altenstadt mit ganzjähriger Nutzbarkeit. Angesichts der hohen Konkurrenz im Förderprogramm stellt dies einen tatsächlich außergewöhnlichen Erfolg dar: Das Programm war 21-fach überzeichnet. Nach einer kürzlich erfolgten ersten Einführungsveranstaltung des Fördermittelgebers mit den Kommunen wird derzeit ein Treffen aller Interessengruppen organisiert, die an der Nutzung und Pflege des Platzes beteiligt sein könnten oder werden, zumal die multifunktionale Ausrichtung den Nutzerkreis potentiell erheblich erweitert.

Auswertung Zukunftsdialog Schwimmbad: Sehr starke Bürgermitwirkung

Die Auswertung des Fragebogens im Rahmen des Zukunftsdialogs Schwimmbad ist erfolgt. Es steht nun die Präsentation und Diskussion im Magistrat an, bevor die Ergebnisse zur weiteren Beratung und Verwendung an die Stadtverordnetenversammlung gehen werden. Die Teilnahme an der Umfrage war sehr hoch, welches als vielversprechendes Zeichen für die Fortsetzung der Bürgermitwirkung im Zukunftsdialog gedeutet wird.

Prozess zur Entwicklung langfristiger Nutzungsperspektiven für die Speedwaybahn

Nach der Auflösung des MSC Ohmtal ist eine weitere Nutzung des Speedwaygeländes als Rennbahn aus planungsrechtlichen Gründen sowie wegen zu erwartender Akzeptanzprobleme, insbesondere durch Lärmbelastungen, perspektivisch nicht mehr vorgesehen.

Im Jahr 2026 soll daher ein strukturierter Prozess zur Entwicklung langfristiger Nutzungsperspektiven gestartet werden. Ziel ist es, eine tragfähige und breit akzeptierte Nachnutzung zu erarbeiten.

Die Verwaltung steht dabei auch für temporäre Testnutzungen offen, um Erkenntnisse über geeignete und akzeptierte Nutzungsformen zu gewinnen. Aufbauend darauf sowie unter Einbeziehung von Bürgerbeteiligung und gegebenenfalls externer fachlicher Expertise soll eine fundierte Entscheidungsgrundlage entstehen.

Ziel ist es, bis zur Haushaltsplanung 2027 Klarheit über die zukünftige Entwicklung zu schaffen, um notwendige finanzielle Mittel gezielt einplanen zu können.

Im Zuge dessen ist zudem ein klares Beratungskonzept hinsichtlich beteiligter Akteure, Formate und finanzieller Rahmenbedingungen zu entwickeln.

Die Stadtverordnetenversammlung wird in Kürze durch den Magistrat gebeten, in diesen Beratungsprozess einzutreten.

Europäische Kulturen verbinden: Lebendige Städtepartnerschaft mit Thouaré-sur-Loire

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch einer Delegation aus Homberg (Ohm) mit rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter Sportlerinnen und Sportler sowie Musikerinnen und Musiker, in unserer Partnerstadt Thouaré-sur-Loire.

Nach intensiver Vorbereitung durch beide Städtepartnerschaftskommissionen wurde dort ein fulminantes Jubiläumswochenende anlässlich des 45-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft erlebt. Dieses war geprägt von vielfältigen Begegnungen, darunter eine gemeinsame Kunstausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus beiden Städten sowie musikalische Kooperationen mit unseren Bläsern.

Es war in besonderer Weise spürbar, wie lebendig, tief und persönlich diese Partnerschaft über viereinhalb Jahrzehnte gewachsen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Vorbereitung des 50-jährigen Jubiläums, das in Homberg stattfinden wird, eine große und bedeutende Aufgabe darstellt.

Auch auf Verwaltungsebene fand ein intensiver und sehr interessanter Austausch über Verwaltungsstrukturen und -themen in Deutschland und Frankreich statt. Der Kontakt mit dem neu gewählten Bürgermeister von Thouaré, Didier Besseyre, wird aktiv gepflegt und entwickelt sich inhaltlich sehr vielversprechend - auch Impulse für mehr Entbürokratisierung wurden ausgetauscht.

Verwaltung neu denken: Aktiver Einsatz für Entbürokratisierung

Bürgermeisterin Ried ist im Bereich der Entbürokratisierung sehr aktiv und arbeitet hierzu eng mit dem Land Hessen sowie weiteren kommunalen Akteuren zusammen. Ziel ist es, durch das Land Hessen neu eingeräumte Spielräume zu nutzen, indem vor Ort praxistaugliche Vorschläge entwickelt und umgesetzt werden. Ein entsprechender Tagesordnungspunkt wird zu gegebener Zeit in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Starke Basis vor Ort: Alle Ortsbeiräte mit neuer Energie gestartet

Es ist ein starkes Zeichen für die Lebensqualität und den Gestaltungswillen in unseren Orten, dass in allen 14 Stadtteilen wieder aktive Ortsbeiräte ihre Arbeit aufgenommen haben. Dabei zeigt sich eine gute Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und neuen Kräften.

Bürgermeisterin Ried nahm an allen konstituierenden Sitzungen persönlich teil: In allen Ortsbeiräten war eine sehr positive Aufbruchstimmung spürbar. Es gibt zahlreiche, konkrete Ideen für die Weiterentwicklung der einzelnen Orte - der enge Austausch mit den Ortsbeiräten ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der alltäglichen Arbeit von Magistrat und Verwaltung.

Verlässliche Zusammenarbeit: Dank an einen starken Magistrat und Ehrungen

Ausdrücklicher und herzlicher Dank gilt dem Magistrat der abgelaufenen Wahlperiode. Die Zusammenarbeit war geprägt von hoher Kollegialität, Verlässlichkeit und einer sehr guten Gesprächskultur. Es ist gelungen, stets sachlich, ergebnisoffen und konstruktiv zu beraten und tragfähige Lösungen für die Stadt zu entwickeln - klar, ruhig und respektvoll - auch in komplexen, zeitkritischen Sachfragen und in Krisensituationen.

Gemäß den geltenden Regelungen wurden Auszeichnungen und Ehrenbezeichnungen beschlossen, die in dieser Sitzung verliehen werden.

Begleitung von Feierlichkeiten, Ehrenamt und Jübiläen

Abschließend begleitete der Magistrat als Notjagdvorstand die Jagdgenossenschaft Maulbach, wie gewohnt hohe Geburtstage, Verbands- und Feuerwehrtermine, Ortsbeiratsangelegenheiten, Jubiläen und Vereinsveranstaltungen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit - verbunden mit der Bitte um eine zügige und effiziente Sitzungsgestaltung - aus Respekt für das Publikum, das Ehrenamt und die Mitarbeiterinnen, die heute zum Gelingen der Sitzung beitragen werden.