Homberg (Ohm), 26. Juni 2025 - Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am nachfolgenden Netz der Autobahn A49 enden im Laufe des Freitags und Montags mehrere zentrale Sperrungen im regionalen Straßennetz. Nach mehr als vier Jahren intensiver Bautätigkeit steht damit eine erhebliche verkehrliche Entlastung bevor - für die Region, für die Anwohner und für alle Verkehrsteilnehmer.
Freigegeben werden unter anderem:
Die Freigabe dieser Verbindungen stellt einen wichtigen Schritt zur Normalisierung der Verkehrsverhältnisse dar - insbesondere für den Stadtteil Maulbach, der über Jahre hinweg weitgehend vom Durchgangsverkehr abgeschnitten war, dafür aber auch deutlich vom Baustellenverkehr verschont blieb.
Besonders stark betroffen von den Verkehrsbelastungen waren die Ortsdurchfahrten von Appenrod und Homberg. Über einen langen Zeitraum hinweg mussten die dort lebenden Menschen erhebliche Beeinträchtigungen durch den Baustellenverkehr und Umleitungsverkehr hinnehmen. Umso bemerkenswerter ist es, mit welcher Geduld und Zurückhaltung dies getragen wurde - ohne viel Klagen, aber mit großer Disziplin und Besonnenheit.
Mit dem Erreichen dieser Bauabschnitte ist nun ein Abschluss gefunden - der Verkehr kann wieder frei fließen, die Jahre der Sperrungen, Umleitungen und Unwägbarkeiten rund um den Autobahnbau finden ein Ende.
Es ist auch bereits eine spürbare Entlastung der Ortslagen vom Durchgangsverkehr eingetreten - insbesondere der Anteil des Schwerverkehrs hat deutlich abgenommen. Die überregionalen Verkehrsströme werden nun über die neue Autobahn geführt, was sich in einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität in vielen betroffenen Ortsteilen widerspiegelt.
Gleichzeitig steht nun die nächste verkehrliche Herausforderung im Fokus: die Reduzierung von Staubildungen rund um die Anschlussstelle, die derzeit noch die positiven Wahrnehmungen trüben. Die Stadt Homberg (Ohm) ist hierzu bereits aktiv geworden. Bürgermeisterin Simke Ried steht im Austausch mit den zuständigen Autobahnbehörden, um diese zu entsprechenden Maßnahmen zu bewegen. Ein besonderes Anliegen ist dabei etwa die Reduzierung der meist uneingeschränkt erlaubten Geschwindigkeiten, da diese als Ursache für Unfälle und nachfolgende Staus angesehen werden.
Noch ausstehende Maßnahmen mit geringerer Auswirkung
Die nun noch folgenden Arbeiten betreffen Abschnitte mit geringerer Verkehrsfrequenz und werden nur noch überschaubare Beeinträchtigungen mit sich bringen:
Foto von der ehemaligen K56: Weigl