Am Sonntag, 13. September 2026 fand die Vernissage der Ausstellung „Holz und Handwerk“ zur Geschichte der Schreinerei Scholl / Linker im 20. Jahrhundert im Homberger Museum im Alten Brauhaus statt.
Bernd Reiß, ehrenamtlicher Beauftragter für das Museum, begrüßte die Gäste herzlich im Alten Brauhaus. Er freute sich über die gelungene Präsentation, deren Idee Karl Heinrich Linker, der den Betrieb heute in vierter Generation leitet, selbst ausgearbeitet hat. Die Umsetzung spiegelt den Besuchern nun die investierte Liebe zum Detail - und vor allem zum Handwerk selbst.
Die Ausstellung „Holz und Handwerk“ zeigt alte Werkzeuge, Fotos und auch Rechnungsbücher aus der Anfangszeit der Schreinerei Scholl/Linker. Thematisch passend zu dieser Präsentation der Geschichte eines örtlichen Handwerksbetriebs, sind daneben zahlreiche Meister- und Gesellenbriefe von Handwerkern aus Homberg und den Ortsteilen zu sehen, die Bürger dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt haben.
„Wir sehen hier, wie das Handwerk seit Generationen Wissen über Werkstoffe, Techniken und Gestaltung, vermittelt, vermehrt und weiterentwickelt hat," betont Bürgermeisterin Simke Ried. „Es prägt damit nicht nur unsere Baukultur, sondern auch unseren Alltag: Von den Häusern, in denen wir leben, bis zu den Gegenständen, die uns täglich umgeben, findet sich überall das Können und die Erfahrung vieler Handwerkergenerationen wieder.“
Die Sonderausstellung ist noch bis einschließlich 11. Oktober 2026 jeweils sonntags von 15-17 Uhr geöffnet. Karl Heinrich Linker ist während der Öffnungszeiten vor Ort, erläutert auf Wunsch die Ausstellungsstücke und führt Handwerkstechniken vor.
Nachdem in diesem Jahr bereits zwei Ausstellungen im Museum im Alten Brauhaus zu sehen waren, gibt es für das nächste Jahr noch keine konkreten Pläne. Wenn ein Verein seine ehrenamtliche Tätigkeit oder ein Bürger sein besonderes Hobby präsentieren möchte, kann man sich gerne bei Herrn Reiß unter der Tel. 06633 5372 oder bei Frau Bick, abick@homberg.de, melden.
Karl Heinrich Linker bei der Eröffnungsrede, © Reiß