Im Rahmen der Wetzlarer Festspiele zeigte der WPU-Kurs Darstellendes Spiel der Gesamtschule Schwingbach unter der Leitung von Kira Otto und Sandro Blecker im Rosengärtchen, was sie in mühevoller Arbeit mit viel Engagement und großem Einsatz aller Beteiligten auf die Bühne bringen können. Trotz des wechselhaften Wetters war das Rosengärtchen gut gefüllt und das Publikum zeigte durch reges Mitklatschen seine Begeisterung.
Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Rüdiger Hackenbroch wurden Kira Otto und Sandro Blecker für ihren unermüdlichen Einsatz gelobt und bekamen von der Gymnasialzweigleiterin Magdalena Bronkalla-Kaminski ein „Dankeschön“ überreicht.
Gezeigt wurde das Stück „Was wir dir schulden“, eine neue Version des Dramas „Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt.
Eindrucksvoll zeigten die Jugendlichen, dass die bereits siebzig Jahre alte Story noch immer Bestand hat. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schwingbach lernten nicht nur einfach die Texte auswendig, sondern transferierten die Geschichte durch eigenes Umtexten und kreative Ideen in die heutige Zeit: Durch „Influencer, Internet, iPads und dem Kaufen des Thermomix“ gelang es der DS-Gruppe, die moralische Frage in den greifbaren Alltag der Jugendlichen zu rücken. Die Spielorte „Rechtenberg“ und „Volpertsheim“ stellten den Bezug zur Heimat der Gesamtschule Schwingbach her. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten durch selbstsicheres Auftreten, deutliche Sprache und darstellerisches Können.
Der eingearbeitete Auftritt des „größten Chors Hüttenbergs“, bestehend aus 61 Fünftklässlern und einigen Sechs- und Siebtklässlern, unter der Leitung von Christina Müller-Zipp, sorgte für eine großartige musikalische Abwechslung. Die Schulband begleitete den Chor und zeigte in der Pause ihr Können. Leider musste jedoch das Programm der Band unter der Leitung von Jochen Rau und Dennis Werwai wegen des aufkommenden Regens verkürzt werden.
Kira Otto und Sandro Blecker bedankten sich vor allem bei den engagierten Jugendlichen, der Technik, dem Chor, der Schulband und der Schulleitung. „Es ist immer fantastisch, wie das Theaterspielen unerkannte Begabungen einzelner Jugendlicher entdecken lässt. Plötzlich zeigen „ruhige Schüler“, was in ihnen steckt!“, bemerkte Sandro Blecker abschließend mit einem Lächeln.