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's Blättche - Hüttenberger Mitteilungsblatt
Ausgabe 32/2026
Informationen aus dem Rathaus
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Gestalten statt verwalten: Hüttenberg und Allendorf (Lumda) schaffen es ins hessische Dorfentwicklungsprogramm

Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende 12 Kommunen aus Hessen ins Förderprogramm zur Dorfentwicklung aufgenommen.

Auch die Gemeinde Hüttenberg ist nun offiziell als Förderschwerpunkt im hessischen Dorfentwicklungsprogramm anerkannt und freut sich über die Landesförderung: Ingmar Jung, die erste Beigeordnete der Gemeinde Hüttenberg Heike Knorz und Dr. Florian Warburg bei der Auszeichnung in Hünfelden-Mensfelden.

Der Lahn-Dill-Kreis informiert:

Gestalten statt verwalten: Hüttenberg und Allendorf (Lumda) schaffen es ins hessische Dorfentwicklungsprogramm

Zwei Kommunen aus Lahn-Dill-Kreis und Landkreis Gießen offiziell als Förderschwerpunkte anerkannt

Am 4. Juli 2026 wurden die Gemeinde Hüttenberg und die Stadt Allendorf (Lumda) neben zehn weiteren Kommunen aus ganz Hessen im Rahmen der Sommertour des Heimatministers Ingmar Jung vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Hünfelden-Mensfelden feierlich als neuer Förderschwerpunkt im hessischen Dorfentwicklungsprogramm anerkannt. Mit dieser Entscheidung würdigt das Land Hessen die beiden Kommunen, die durch Haltung, Engagement und strategische Weitsicht überzeugen.

 

 

Dr. Florian Warburg von der Abteilung für den ländlichen Raum für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Gießen hielt die Laudatio. Er würdigte das Engagement und den Einsatz beider Kommunen bei der Erstellung der Bewerbung im vergangenen Jahr. „Sowohl Allendorf als auch Hüttenberg haben ihre Bürgerinnen und Bürger mitgenommen, Schwerpunkte gesetzt, Ziele ins Visier genommen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Wir gratulieren den beiden Kommunen herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der Umsetzung der Ideen und Vorhaben in den nächsten sechseinhalb Jahren.“

 

 

Hüttenberg: Aus zweien wird ein Ganzes

Der aus Hochelheim und Hörnsheim hervorgegangene Ortsteil Hüttenberg im Lahn-Dill-Kreis zeigt eindrucksvoll, dass Identität gestaltet werden kann: durch Räume, durch Beteiligung und durch das bewusste Zusammenführen dessen, was historisch getrennt war. Die Konzentration auf einen Ortsteil ist dabei ein starkes Bekenntnis zum Zusammenwachsen – räumlich, sozial und kulturell. Mit der Entwicklung einer „Neuen Mitte“ sowie dem Fokus auf modernen Wohnraum im historischen Ortskern setzt Hüttenberg klare, zukunftsorientierte Schwerpunkte. Die Hüttenberger Hoftore sind neben Handkäse und Handball als kulturelles Erbe und identitätsstiftende Architektur weit über die Gemeinde hinaus bekannt. Dank intensiver Bürgerbeteiligung, engagierter Diskussionen und einer gemeinsamen Vision hat Hüttenberg eine klare Vision für die Zukunft: Geschichte bewahren und Zukunft gestalten.

Auch Heimatminister Ingmar Jung gratulierte Allendorf und Hüttenberg zur Aufnahme in das Programm und würdigte die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Ehrenamtliche und die Verwaltung, deren gemeinsames Engagement diesen Erfolg möglich gemacht hat.