Titel Logo
Kalbacher Nachrichten
Ausgabe 12/2026
Vereine und Verbände
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Besonderes DENKmal-Projekt soll an Sterbfritzer aller Religionen erinnern - Förderverein Landsynagoge Heubach lädt ein

So sieht der Denkmal-Entwurf von Carsten Kirst aus, den die Sterbfritzer in Heubach vorstellen werden.

HEUBACH. Den Gefallenen und den Opfern des Holocaust einen Namen geben – das ist das Ziel des DENKmal!-Projekts, das der Dorfverein „Starwetz lebt“ und der Ortsbeirat des Sinntaler Dorfs Sterbfritz entwickelt haben und umsetzen wollen. Auf Einladung des Fördervereins Landsynagoge Heubach stellen die Initiatoren ihr Projekt vor: am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr (Zeit gegenüber der Angabe im Flyer geändert!!!)

Der Platz vor der evangelischen Kirche soll ein Gedenkort werden, an dem der 90 Gefallenen des Zweiten Weltkriegs ebenso gedacht wird wie der 32 in der Shoa ermordeten Sterbfritzer, die jüdisch waren.

Das DENKmal!-Projekt soll so auch an das in der Nazi-Zeit zerstörte jahrhundertelange Miteinander von Christen und Juden erinnern. Man wolle einen „Ort des geschichtlichen Lernens gegen den Krieg und für den Frieden“ schaffen, betonen die Sterbfritzer.

Der Entwurf von Architekt Carsten Kirst (Foto) ist überregional auf Aufmerksamkeit gestoßen. In Heubach werden die Initiatoren ihr Projekt, für das sie noch Spenden sammeln, vorstellen und erläutern.

Die Veranstaltung findet in Heubachs ehemaliger Synagoge, Friedensstraße 9, statt. Der Eintritt ist frei; der Verein bittet um Spenden.

www.synagoge-heubach.de