Kalbach. Seit dem 08. April 2026 hat die KfW Bank neue Fördermöglichkeiten aufgelegt. Wer vorausschauend umbauen und den Wohnkomfort erhöhen möchte, kann diese Förderprogramme für den Umbau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung nutzen.
Zu den Maßnahmen der Barrierefreiheit zählen beispielsweise:
Wege und Stellplätze ohne Schwellen oder Stufen sowie mit rutschhemmendem Belag. Förderfähig sind Wege zum Hauseingang, zu Stellplätzen und Garagen sowie zu Spielplätzen und Mülltonnen.
Auch die Schaffung und Überdachung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Gehhilfen und Rollstühle wird unterstützt.
Ebenso gefördert werden altersgerechte Kfz-Stellplätze sowie der Einbau automatisch angetriebener Garagentore.
Im Eingangsbereich und beim Wohnungszugang sollte insbesondere auf ausreichend Bewegungsfläche geachtet werden. Türen sollten leichtgängig, breit und einbruchsicher sein. Türschilder und Briefkästen können durch Braille- oder Reliefschrift barrierefrei gestaltet werden. Rampen erleichtern den Zugang zum Haus – sowohl für Familien mit Kinderwagen als auch für Menschen mit Gehhilfen sowie Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer.
Im Treppenhaus sollten Stufen gut begehbar sein. Handläufe sollten ohne Unterbrechung verlaufen, Stufen markiert und mit rutschhemmendem Belag ausgestattet sein.
Gefördert werden außerdem die Schaffung und Anpassung von Balkonen, Terrassen oder Loggien. Diese müssen schwellenlos erreichbar sein und ebenfalls über rutschhemmende Beläge verfügen.
Beim Umbau des Badezimmers ist die DIN 18040-2 einzuhalten, um eine Förderung zu erhalten.
Im Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit" ist ein Förderkredit von bis zu 50.000,00 Euro möglich.
Bei einem barrierefreien Umbau kann zudem ein Investitionszuschuss von 10 % bis zu 12,5 % gewährt werden. Hier kommt das Programm Nr. 455-B in Betracht. Ihr Vorteil: Diesen Zuschuss müssen Sie nicht zurückzahlen.
Diese Regelungen gelten seit dem 08. April 2026 bei der KfW. Bitte beachten Sie, dass der Antrag auf Förderung immer vor Beginn der Maßnahme gestellt werden muss.
Für weitere Fragen oder eine Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Bruno Fischer, Seniorenbeauftragter und Soziallotse der Gemeinde Kalbach.
Tel.:0171 44 52 968 oder ibf-fischer@gmx.de