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Kalbacher Nachrichten
Ausgabe 26/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Eichenprozessionsspinner in Teilen des Gemeindegebiets festgestellt

In einzelnen Ortsteilen wurden an mehreren Standorten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners nachgewiesen. Die Gemeindeverwaltung hat umgehend reagiert und eine Fachfirma mit der fachgerechten Bekämpfung und Entfernung der betroffenen Nester beauftragt.

Der Eichenprozessionsspinner stellt insbesondere aufgrund seiner feinen Brennhaare ein Gesundheitsrisiko dar. Diese können durch Luftbewegungen verbreitet werden und auch nach längerer Zeit noch Beschwerden auslösen. Mögliche Folgen eines Kontakts sind Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden. Bei empfindlichen Personen können zudem allergische Reaktionen auftreten.

Die betroffenen Bereiche werden fortlaufend kontrolliert. Dort, wo Handlungsbedarf besteht, werden die erforderlichen Maßnahmen zeitnah umgesetzt. Um Gefährdungen für die Bevölkerung zu vermeiden, bittet die Gemeindeverwaltung um besondere Vorsicht im Umfeld von Eichenbeständen.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Raupen, Gespinste oder Nester nicht zu berühren und ausreichend Abstand zu befallenen Bäumen einzuhalten. Eltern sollten insbesondere darauf achten, dass Kinder nicht mit den Raupen oder Nestern in Kontakt kommen. Auch Hunde und andere Haustiere sollten von den betroffenen Bereichen ferngehalten werden. Vor Ort angebrachte Warnhinweise und Absperrungen sind zu beachten.

Sollten weitere Verdachtsfälle im Gemeindegebiet festgestellt werden, bittet die Gemeindeverwaltung um entsprechende Hinweise. Für eine zügige Bearbeitung sind möglichst genaue Angaben zum Standort sowie aussagekräftige Fotos hilfreich. Meldungen können per E-Mail an bauverwaltung@kalbach.de übermittelt werden.

Die Gemeindeverwaltung bedankt sich für die Unterstützung und das verantwortungsvolle Verhalten der Bevölkerung.