Nach zwei ordentlichen, aber unbelohnten Auftritten gegen hoch gehandelte Mannschaften gelang im Derby gegen den SV Schweben der ersehnte erste Punkt.
Diesen verdiente man sich vor allem in Halbzeit eins. Nach einer Schrecksekunde in der Anfangsphase, in der man Glück hatte, dass die Gäste nach einem schönen Angriff nur den Pfosten trafen, setzte die Mannschaft um Kapitän David Vogt ihre taktische Marschrichtung konsequent um und erspielte sich aus einer kompakten Defensive heraus gute Gelegenheiten. Absoluter Aktivposten war dabei Adrian von Pazatka-Lipinski, der in Minute 23 schlitzohrig einen Abspielfehler der Schwebener Hintermannschaft erlauerte und aus 30 Metern das 1:0 erzielte.
Im Nachgang hatte die SG Kalbach ihre beste Phase und hätte die Weichen endgültig auf Sieg stellen können, ließ jedoch gute Chancen aus und hielt den SV Schweben dadurch in der Partie.
Ebendies rächte sich kurz nach dem Seitenwechsel. Eine verunglückte Abwehraktion mündete in einen Foulelfmeter, den Finn Henkel souverän zum Ausgleich verwandelte. Insgesamt kehrten sich die Kräfteverhältnisse in Durchgang zwei merklich um. Der Gast war nun die aktivere Mannschaft, wohingegen bei den Hausherren die Kräfte langsam schwanden – und trotzdem wäre kurz vor Schluss beinahe noch der „Lucky Punch“ geglückt: Eine tolle Hereingabe von Tyler Sorg verfehlte ihren Abnehmer nur um Haaresbreite.
So blieb es bei einer gerechten Punkteteilung in einem umkämpften Derby. Die SG Kalbach ist nun endgültig in der Saison 2026/2027 angekommen und darf sich nach den bisherigen Auftritten berechtigte Hoffnung machen, zeitnah auch den ersten „Dreier“ einzufahren.
Für die SG Kalbach spielten: Bormann - Vogt, Till Schäfer, Yildirim, David Schleicher - Loeffert, Thore Eldner - Zaryouh, Kekule, Yannis Schleicher - von Pazatka-Lipinski (Engler, Elm, Sorg, Wehner)
Tore: von Pazatka-Lipinski (23.), 1:1 Henkel (50.)