Felix Leinweber nach mehrmonatiger Verletzungspause zum ersten Mal von Beginn in der Mannschaft, ebenso wie Manuel Schäfer der über ein Jahr nicht zur Verfügung stand.
TSV Rothemann – SG Kalbach 5:3
Auch im nächsten direkten Kellerduell musste die SG Kalbach nach der schmerzhaften Niederlage in der Vorwoche eine neuerliche Pleite hinnehmen. Obwohl die Niederlage dieses Mal deutlich knapper ausfiel und man mit dem Gegner durchaus auf Augenhöhe agierte, steht das Team erneut ohne Punkte da. Die 5:3-Niederlage beim TSV Rothemann verschärft die Situation im Tabellenkeller weiter.
Leider war alles, was man sich für das richtungsweisende Spiel vorgenommen hatte, bereits nach wenigen Minuten ad acta gelegt. Die Kalbacher verschliefen die Anfangsphase völlig und gerieten schnell mit 2:0 in Rückstand. Danach besann sich die Mannschaft auf ihre Stärken und spielte befreiter auf. Ab Mitte der ersten Halbzeit folgte die stärkste Phase der Gäste. Maurice Koch-Germersdorff erzielte in der 39. Minute nach einem Eckball den 2:1-Anschlusstreffer. Nur eine Minute später wurde Adrian von Pazatka-Lipinski im Strafraum gefoult. Cihan Yildirim verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:2. Doch kurz vor der Pause sorgte ein unglücklich abgefälschter Freistoß für den erneuten Rückstand zum 3:2.
Auch im zweiten Durchgang gab sich die SG nicht geschlagen und versuchte weiterhin, den Ausgleich zu erzwingen. Gute Möglichkeiten konnten jedoch nicht genutzt werden. Als die Gäste gegen Ende der Partie defensiv mehr öffneten, nutzte Rothemann den entstehenden Platz zum 4:2. Yannis Schleicher ließ mit seinem Fernschuss zum 4:3 in der 89. Minute noch einmal Hoffnung aufkeimen. Praktisch im Gegenzug stellte der TSV jedoch den alten Abstand wieder her und besiegelte den 5:3-Endstand.
Die Enttäuschung auf Kalbacher Seite sitzt tief. Zusätzlich verlor man mit Till Schäfer den Abwehrchef, der mit einer Bänderverletzung mehrere Wochen ausfallen wird. Einen Lichtblick gab es dennoch: Manuel Schäfer feierte nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback. Der Routinier zeigte ein bärenstarkes Spiel und dürfte der Mannschaft mit seiner Erfahrung und Ballsicherheit in den kommenden richtungsweisenden Wochen eine wichtige Stütze sein.
Tore: 1:0 Jakob Müglich (2.), 2:0 Jakob Müglich (16.), 2:1 Maurice Koch-Germersdorff (39.), 2:2 Cihan Yildirim (40., FE), 3:2 Kilian Boller (42.), 4:2 Eigentor (77.), 4:3 Yannis Schleicher (89.), 5:3 Noah Odenwald (90.)