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Kalbacher Nachrichten
Ausgabe 40/2026
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Pilgerfahrt der Senioren zum Maria Ehrenberg

Gegen 14:00 Uhr ging die Fahrt von Niederkalbach über Mittelkalbach und die Bergdörfer in Richtung Kothen.

An der Schranke zur Panzerstraße wurden wir von Küster Heribert Vogler, der an diesem Tag Dienst hatte, empfangen.

Weiter ging es über die Panzerringstraße etwa fünf Kilometer bis zur Kuppe des Maria Ehrenberg.

Die Geschichte des gläubigen Berges begann bereits im Jahr 1521. Ein Einwohner von Kothen holte sich damals eine Genehmigung bei einem Beistand des Abtes vom Kloster Fulda. Bereits um 1522 begann man mit dem Bau einer hölzernen Kapelle auf dem Ehrenberg.

Der Ort gehörte zu dieser Zeit zum Bistum Fulda. Mit dem fuldischen Oberamt Motten fiel der Ort 1821 an Bayern, wozu auch der Wallfahrtsort Kothen gehörte. Seit dieser Zeit gehören die Gläubigen zum Bistum Würzburg.

Ein freundlicher Besuch war bereits auf dem Plateau angereist: Pastoralreferent Bernhard Hopf mit seiner Frau Doris aus Riedenberg. Dort fand eine angenehme Begrüßung statt.

Nach einem kurzen Rundgang über die Basaltkuppe des 674 Meter hohen Ehrenberges ging es dann zum eigentlichen Ziel, der Wallfahrtskirche.

Den Gottesdienst gestaltete das Ehepaar Hopf. Herr Hopf ging in seiner Predigt auf die derzeitige politische Situation in der ganzen Welt ein. Er wies darauf hin, dass sich für die Menschen auf dieser Erde etwas verändern muss.

Doris Hopf trug ihr eigenes Zitat über die Heilige Maria vor:

Der Name Maria bedeutet die Geliebte, Widerspenstige, die Fruchtbare, Gottesgeschenk. Diese Frau steht für den Mut, sich aus vollem Herzen mit dem ganzen Leben hinzugeben. Ihr Ruf bei den Leuten – ihr völlig egal, sie lässt sich darauf ein – heilsverwundert, ist das Glaube, ihre Hingabe ein Vorbild?

Sie rechnet mit Wundern, berührt mit besonderen Raum ihrer Seele eine wichtige Botschaft. Jetzt daran, was dran für mich ist. Ich spüre, was meiner Seele guttut, bis ich auch aus vollem Herzen sage: Hier bin ich, mir geschehe, wie du gesagt hast.

Nach einigen Gebeten und Gesangseinlagen, die von Organist Peter Möller auf der schön klingenden Orgel begleitet wurden, bereitete Herr Hopf mit der Wandlung die Kommunion für die Pilger vor. Es war eine schöne und feierliche Handlung.

Nach klangvoller Orgelmusik trafen sich die Pilger zu einem gemeinsamen Foto als Erinnerung vor der Kirche.

Die Reise ging weiter über die Panzerstraße nach Kothen und Speicherz zum Gasthaus Biber. Hier führte Gastwirt und Kellermeister Gerd Ziegler durch seine Produktionsanlage für den genussvollen Hagebuttenwein und verschiedene Brände.

Nach dem Genuss des vorzüglichen Getränks führte der Weg in den kleinen Saal der Gastwirtschaft, wo die Pilger ihr Abendessen einnahmen.

Ein Dankeschön von Edeltraud Füldner und Bruno Fischer ging an Organist Peter Möller und Küster Heribert Vogler, die beide aus Uttrichshausen angereist waren.

Dem Ehepaar Bernhard und Doris Hopf dankten die Seniorenbeauftragten für die Gestaltung des Gottesdienstes und überreichten einen Präsentkorb von der Gemeinde.

Mit einem musikalischen Ausklang von Helga Schmidt auf der Mundharmonika führte die Pilgerfahrt zurück in das schöne Kalbach.