Im September 2026 machten sich die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Niederkalbach gemeinsam mit Freunden auf den Weg ins Kleinwalsertal. Vier Tage standen Wandern, Geselligkeit und natürlich die Pflege der Kameradschaft auf dem Programm. Quartier bezog die Gruppe im Walmedinger Haus in Riezlern, das sich als idealer Ausgangspunkt für die gemeinsamen Unternehmungen erwies.
Am ersten Tag ging es zunächst nach Oberstdorf. Von dort führte die Wanderung ins Oytal zum Berggasthof Oytalhaus. Nach einer verdienten Pause wartete bereits das nächste Highlight: die Rückfahrt mit den Oytal-Bergrollern.
Auf einer rund sieben Kilometer langen Strecke ging es auf zwei Rädern zurück nach Oberstdorf. Was zunächst nach einer gemütlichen Abfahrt klang, entwickelte sich für den einen oder anderen durchaus zu einer kleinen Mutprobe. Schließlich mussten nicht nur die Bremsen, sondern auch die eigenen Fahrkünste unter Beweis gestellt werden.
Zurück in Oberstdorf wurde noch gemeinsam für die kommenden Tage eingekauft, bevor es weiter nach Riezlern ins Walmedinger Haus ging. Dort warteten bereits Grill, Steaks und ein gemütlicher Abend auf die Wanderer. Bei guter Stimmung und dem einen oder anderen Bierchen ließ man den ersten ereignisreichen Tag ausklingen.
Am zweiten Tag stand eine größere Bergtour auf dem Programm. Mit dem Bus ging es zunächst nach Oberstdorf und von dort mit der Nebelhornbahn hinauf zum Nebelhorn.
Von dort führte die Wanderung über den oberen und unteren Gaisalpsee hinunter zur Gaisalpe. Bei herrlichem Bergpanorama konnten die Wanderer die beeindruckende Landschaft des Allgäus genießen. Wobei sich spätestens auf den letzten Kilometern die Frage stellte, ob die Beine eigentlich noch zum selben Körper gehören.
Über den Wallrafweg ging es schließlich zurück nach Oberstdorf. Der aussichtsreiche Weg führt unter anderem an der Gaisalpkapelle vorbei und bietet immer wieder schöne Ausblicke über das Illertal.
Nach einer kurzen Einkehr brachte der Bus die inzwischen etwas ruhigere, aber weiterhin gut gelaunte Truppe zurück nach Riezlern.
Dort wartete bereits Didi auf seine hungrigen Gäste. Mit einem kräftigen Eintopf sorgte unser Koch dafür, dass die verbrauchten Kalorien schneller zurückkamen, als sie auf der Wanderung verloren gegangen waren. Die hervorragende Verpflegung sollte sich auch an den folgenden Tagen als wichtiger Bestandteil des Erfolgs erweisen.
Der dritte Tag begann mit einem besonderen Erlebnis: dem traditionellen Viehscheid in Riezlern. Zwischen geschmückten Kühen, Einheimischen und zahlreichen Besuchern konnte die Gruppe das traditionsreiche Ereignis hautnah miterleben.
Anschließend ging es mit der Kanzelwandbahn hinauf zur Kanzelwand. Von dort stand die Wanderung zur Schlappoldalpe auf dem Programm. Weiter ging es über den aussichtsreichen Gratweg in Richtung Fellhorn.
Bei der herrlichen Aussicht wurde schnell klar, warum sich die Mühen des Aufstiegs lohnen. Natürlich gab es auch innerhalb der Gruppe unterschiedliche Auffassungen darüber, wie viele Höhenmeter denn nun tatsächlich noch vor einem lagen. Die Angaben schwankten dabei auffällig stark – je nachdem, wer gerade gefragt wurde.
Über das Fellhorn führte der Weg schließlich zurück zur Kanzelwandbahn. Die Talfahrt erfolgte bequem mit der Bahn. Nach einer kurzen Einkehr beim Viehscheid machte sich die Gruppe anschließend wieder auf den Rückweg zum Walmedinger Haus.
Dort übernahm erneut Didi das Kommando. Während die Feuerwehrleute tagsüber dafür sorgten, dass bei den Wanderungen niemand verloren ging, sorgte Didi am Abend dafür, dass garantiert niemand hungrig ins Bett musste. Auch an diesem Abend zauberte er ein hervorragendes Essen auf den Tisch.
Am letzten Abend hieß es dann: Wanderschuhe aus und Füße hoch. Gesellschaftsspiele wurden ausgepackt, die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal zum Besten gegeben und so manche Geschichte wurde mit jedem Erzählen ein kleines bisschen spektakulärer.
Besonders die zurückgelegten Höhenmeter, die rasante Fahrt mit den Bergrollern und die verschiedenen Erlebnisse auf den Wanderungen sorgten für ausreichend Gesprächsstoff und viel Gelächter.
Am Sonntag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach vier wunderschönen Tagen mit abwechslungsreichen Wanderungen, beeindruckenden Bergpanoramen, gutem Essen und jeder Menge Kameradschaft trat die Niederkalbacher Gruppe die Heimreise an.
Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen des Wanderausflugs beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank geht an Didi, der die Gruppe an den Abenden hervorragend bekochte und damit einen wesentlichen Beitrag zur guten Stimmung leistete.
So bleiben vier erlebnisreiche Tage im Kleinwalsertal in bester Erinnerung – mit vielen Kilometern in den Beinen, herrlichen Ausblicken, jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse und vor allem einer großen Portion Kameradschaft.
Und wie es sich für einen gelungenen Wanderausflug gehört, war am Ende eines sicher: Die Füße waren müde, die Erinnerungen frisch – und die Vorfreude auf den nächsten Ausflug bereits geweckt.