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Kirchheimer Nachrichten
Ausgabe 14/2023
Vereine und Verbände
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Erst das zweite Gehfußball-Turnier in Hessen

Begrüßung durch den Schirmherr der Gehfußballveranstaltung Bürgermeister Axel Schmidt

Germania Fulda siegt vor dem TSV Kirchheim - doch es geht um die Gesundheit

Es war erst das zweite Gehfußballturnier in Hessen, der veranstaltende TSV Kirchheim hatte geladen. Dass Germania Fulda vor dem Gastgeber diese Konkurrenz, an der vier Teams aus Osthessen teilnahmen, gewann und sich den erstmals ausgespielten Waldhessen-Cup sicherte, war an diesem Tag eher Nebensache. Es ging in erster Linie um die Gesund-Erhaltung. Darum, diese Sportart, die manchem noch neuartig erscheint, aber - nicht nur für diese Altersgruppe - eminent wichtig ist, weiter zu akzeptieren, ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu rücken und zukünftig zu fördern.

Michael Herbst, schoss die meisten Tore 10 des gesamten Turniers für den gastgebenden Tabellenzweiten, der ein Torverhältnis von 22:15 verbuchte.

Bemerkenswerter aber, dass fast alle Spieler, die sich dem Wettbewerb in der Kirchheimer Sporthalle stellten, um die 70 Jahre alt - oder soll man sagen: jung - waren. Die ältesten Spieler in den Reihen des TSV Kirchheim sind Manfred Kehl mit 75, und Heinz Becker mit 74.

Und der Sport, den alle auf Lager hatten, konnte sich durchaus sehen lassen.

Team-Erlebnis und der Erhalt der Gesundheit im Vordergrund

Somit war es kein Wunder, dass der TSV nach der Veranstaltung in der mit knapp 100 Zuschauern gut besuchten Halle ein ausdrücklich positives Fazit ziehen konnte.

Wir die Gehfußballer haben das Gefühl, dass das Turnier Interesse am Gehfußball im gesamten Aulatal nochmals geweckt hat." dass "im Gehfußball die Freude an der Bewegung, das Team-Erlebnis sowie vor allem der Erhalt der Gesundheit im Vordergrund stehen".

Vor der Konkurrenz, in der jeder gegen jeden in Vor- und Rückrunde spielte, begrüßte Karl-Heinz Honstein die Teilnehmer und freute sich über die Anwesenheit des Kirchheimer Bürgermeisters Axel Schmidt, der Siegerehrung vornahm und den Siegerpreis Waldhessencup, der gleichzeitig ein Wanderpokal ist, an Germania Fulda überreichte. Aber auch Rainer Schmidt, der Kreisfußballwart von Hersfeld-Rotenburg, Wilfried Jacobi, ehemaliger Kreisjugendwart und derzeitiger Referent für Freizeit und Breitensport, sowie Matthias Manns, Vorstandsmitglied und Kassierer des TSV waren gekommen - sie überreichten weitere Preise.

Die Turnierleitung versahen Horst Schmerer und Pascal Honstein,

Eine feine Note haben wir noch: Schiedsrichter war Frank Diener. Er leitete sämtliche zwölf Partien. Auch er realisierte, dass es gar nicht so leicht ist, den Unterschied zwischen Gehen und Laufen zu erkennen.

Endstand:

1. Germania Fulda 13 Punkte, 2. TSV Kirchheim 10 Punkte,

3. FSG Vogelsberg 6 Punkte, 4. SpVgg Bimbach 6 Punkte

Hinweis am Rande: Die Gehfußballer des TSV Kirchheim sind aktueller Osthessenmeister. Sie stützen sich aktuell auf 16 Spieler - in ganz Hessen gibt es derzeit 37 Gehfußball-Mannschaften.

Dennoch - oder gerade deswegen - sucht der TSV Kirchheim weiterhin neue Kräfte und Interessierte, die den Reiz dieser Sportart in sich aufnehmen möchten. Frauen (ab 40) und Männer (ab 50) sind herzlich willkommen. Training ist mittwochs von 17 bis 18 Uhr auf dem Sportgelände in Kirchheim.