Die drei-köpfige Aller.Land-Jury hat am Dienstag den Landkreis besucht. Gemeinsam mit Landrat Torsten Warnecke, Projektleiter Jörg Peters und vielen Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern ging es auf eine Kulturreise.
Startpunkt der Kulturreise: Die Adam-von-Trott-Stiftung in Imshausen.
Begrüßten die Jury im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Projektleiter Jörg Peters (links) und Landrat Torsten Warnecke (rechts).
Durfte beim Thema Kultur nicht fehlen: Der Lokschuppen in Bebra, der mit seinen Veranstaltungen viele Menschen in den Landkreis zieht. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Die Auftaktveranstaltung für die "Partnerschaft für Demokratie" fand kürzlich im Kreistagssitzungssaal statt. Das Projekt ist bereits seit vier Jahren fest im Landkreis Hersfeld-Rotenburg etabliert. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Im Rotenburger Jugendhof ist das Projekt gestartet und jetzt mit der Abschlussveranstaltung geendet. Hintere Reihe von links: Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll, René Bieber (Fachbereichsleiter Arbeit und Migration), Michael Blüm (A³-Projektleiter Landkreis Hersfeld-Rotenburg), Alexander Schäfer (ehemaliger A³-Projektleiter Landkreis Fulda), Martina Baumert (Fachdienstleiterin Rotenburg/Bebra). Vordere Reihe von links: Carina Bittner (Social Coach Projekt A³ Landkreis Hersfeld-Rotenburg), Anina-Kathrin Kaiser (ehemalige A³-Projektleiterin Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und Franziska Schütte (A³-Projektleiterin Landkreis Fulda).
Das neue Online-Portal bietet einen zentralen Überblick über vielfältige Bildungs- und Betreuungsangebote im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Langfristige Sicherung des Projekts im Landkreis gewährleistet
Hersfeld-Rotenburg, 10. April 2025 - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist als eine von 97 Regionen bundesweit seit dem vergangenen Jahr Teil der Entwicklungsphase des Förderprogramms „Aller.Land - zusammen gestalten. Strukturen stärken.“. Ab Mitte 2025 beginnt die Förderphase bis 2030, für diedeutschlandweit 30 Regionen ausgewählt werden.
Am Dienstag hat eine drei-köpfige Jury, deren Vorsitz Hortensia Völckers, ehemalige künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, innehat, den Landkreis besucht. Der Jury-Besuch, an dem neben Landrat Torsten Warnecke auch Netzwerkpartner teilnahmen, startete bei der Stiftung Adam von Trott in Imshausen. Nach einem Zwischenstopp am Bahnhof Bebra folgte der Abschluss im buchcafé in Bad Hersfeld. Der Landkreis bewirbt sich unter dem Motto „KulturReise Hersfeld-Rotenburg“. An den verschiedenen Stationen wurde der Jury das Konzept für die Förderphase vorgestellt.
„Auf der gemeinsamen Kulturreise durch unseren Landkreis haben wir sechs beteiligungsorientierte Kulturformate vorgestellt. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie fördern kulturelle Teilhabe, stärken die Demokratie, fördern Kreativität und Begegnungen. Ihre Vielfalt spricht verschiedene Zielgruppen an und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die regionale Kulturarbeit zu stärken“, so Jörg Peters, der innerhalb der Kreisverwaltung das Projekt leitet und den Jury-Besuch im Vorfeld mit den Projektpartnern vorbereitet hat.
Die Ideen für die sechs Formate sind innerhalb der rund 1,5-jährigen Entwicklungsphase entstanden. Im vergangenen Jahr organisierte der Landkreis vier Ideen-Werkstätten. Aber auch im Anschluss daran wurden die Inhalte stetig weiterentwickelt und mit den Bedürfnissen der Menschen vor Ort abgeglichen, um eine möglichst langfristige Wirkung zu erzielen.
Zu den entwickelten Projekten gehört unter anderem das KulturTandem. In Kooperation mit der Ehrenamtsagentur und dem WIR-Vielfaltszentrum des Landkreises sollen hier Kulturen kennenlernen, Barrieren abgebaut und ein unkomplizierter Austausch ermöglicht werden. Erfahrene und neue Kulturaktive aus der Region probieren gemeinsam neues aus und lernen voneinander - sei es beim Kochen, Singen oder Malen.
Das KulturLab, ein weiteres Projekt, hat ein Ziel: Ortschaften, Vereine oder Initiativen, die bisher wenig Kontaktpunkte mit kulturellen Formaten hatten, neue Perspektiven ermöglichen. Unter der Anleitung erfahrener Künstlerinnen und Künstler können beispielsweise Fußballvereine oder Feuerwehrgruppen einen Tag lang zusätzliche kreative Methoden entdecken, mit denen sie aktuelle Fragen und Herausforderungen meistern können.
Auch die weiteren Projekte KulturRäume, Treffpunkt KulturReise, KulturErlebnis Ganztag und Globale Kultur trifft Region wurden innerhalb des Jury-Besuchs vorgestellt.
„Während des Vormittags haben wir einen Ausschnitt der kulturellen Vielfalt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg gezeigt. Wir hoffen, dass wir mit unseren Ideen für die Stärkung von Kultur im ländlichen Raum, überzeugen konnten. Ob wir das Projekt weiterführen können, liegt jetzt den Händen der Jury. Wir würden uns sehr freuen, als eine von 30 Regionen berücksichtigt zu werden und damit auch eine deutliche finanzielle Unterstützung zu erhalten. Denn Kultur ist wichtig für die Gesellschaft. Sie stiftet Identität, fördert Gemeinschaft und ermöglicht den Austausch von Werten und Perspektiven“, so Landrat Torsten Warnecke.
„Aller.Land - zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie und richtet sich an ländliche Regionen in ganz Deutschland.
Über einen Zeitraum von sechs Jahren sollen sich längerfristige und beteiligungsorientierte Kulturvorhaben entwickeln sowie neue Netzwerke zwischen Kultur und Demokratiearbeit, politischer Bildung und Regionalentwicklung entstehen. Die Menschen und Institutionen in den Regionen erhalten die Gelegenheit, zusammen mit Partnerinnen und Partnern aus Kultur, Kommunen und Zivilgesellschaft Veränderungen in ihrer Nähe anzustoßen und stärker an den Entscheidungen teilzunehmen, die sie betreffen.
Das Programm wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert. Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULE plus).
Hersfeld-Rotenburg, 29. April - Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ ist seit 2021 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg etabliert. Dabei setzen sich Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen für demokratische Werte, Toleranz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Die Aktion wird durch das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ und das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ unterstützt. Kürzlich fand der Auftakt und die erste Bündnissitzung im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes statt.
„In den vergangenen Jahren konnten wir mit der Partnerschaft für Demokratie viel erreichen und lokale Projekte immer wieder unterstützen. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich in unserem Landkreis für die Demokratie einsetzen. Es freut mich, dass wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen können“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete, Dirk Noll.
Ähnlich äußerte sich der Fachbereichsleiter für Jugend, Soziales und Senioren, Julian Gilbert: „Ich begleite das Projekt schon seit dem Start vor vier Jahren. Es konnten in dieser Zeit schon wichtige Projekte gefördert werden. Durch die Verlängerung des Bundesprogramms und die Unterstützung der Landesregierung werden die gemeinsamen Werte gestärkt und die Demokratieförderung im Landkreis weiter vorangetrieben.“
Daniela Langgut, für die Partnerschaft im Landkreis verantwortlich, erklärte bei der Auftaktveranstaltung: „Wir freuen uns total, dass es wieder losgeht und wir außerdem eine langfristige Perspektive haben. Zudem ist es schön, zum Auftakt schon langjährige Bekannte und neue Gesichter begrüßen zu dürfen.“
Norbert Poppe, der als Coach und Moderator zur Auftaktveranstaltung nach Bad Hersfeld kam, fasste die Bedeutung des Projektes zusammen: „Inzwischen ist das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ wohl das größte Förderprogramm in diesem Bereich in Europa. Es ist in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr gewachsen. Das Wichtigste ist dabei, dass Menschen aus verschiedenen Bereichen sich austauschen und ihre Erfahrungen über die Demokratie teilen.“ Zur Auftaktveranstaltung waren knapp 25 Teilnehmende in das Bad Hersfelder Landratsamt gekommen.
In Hessen werden derzeit 29 „Partnerschaften für Demokratie“ aus dem Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ jährlich kofinanziert. Der Bund fördert die Partnerschaften für Demokratie ebenfalls: Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützt, im Rahmen von lokalen Partnerschaften für Demokratie Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg startete die „Partnerschaft für Demokratie“ vor vier Jahren auf Initiative der Stiftung Adam von Trott Imshausen und dem Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe der Kreisverwaltung.
Kommunales Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat Teilnehmende des Projekts sowie Verbundprojektpartner und weitere Akteurinnen und Akteure zur Abschlussveranstaltung eingeladen, um gemeinsam einen finalen Blick auf die Erfolgsgeschichte zu werfen
Hersfeld-Rotenburg, 2. Mai 2025 - Im Rotenburger Jugendhof hat sich nach rund sieben Jahren in der vergangenen Woche ein Kreis geschlossen: Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat zur Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts „A³ Auszeit - Aktiv -Arbeit“ eingeladen. Das Projekt, das in den vergangenen Jahren große Erfolge erzielte, muss aufgrund auslaufender Förderung beendet werden. A³ wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ gefördert.
„Das Projekt A³ hat einen anderen Ansatz gewählt: bewusst, freiwillig und individuell. Das war mutig, hat sich aber schlussendlich gelohnt. In diesem Modellprojekt wurde stets auf Augenhöhe gearbeitet und meiner Meinung nach ist das auch das Erfolgsrezept“, so Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Noll: „Mein Dank richtet sich an alle, die ihren Anteil am Erfolg des Projekts getragen haben. Vor allem den Social Coaches, die für die Teilnehmenden unter anderem Wegbegleiter und Mutmacher waren.“
Verbundprojekt mit Nachbarlandkreisen
Gemeinsam mit dem Landkreis Fulda und dem Vogelsbergkreis hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg das Verbundprojekt „A³ Auszeit - Aktiv -Arbeit“ eingeführt. Das Projekt, das nach längerer Entwicklungsphase im September 2020 an den Start gegangen ist, hat SGB II-Empfängerinnen und SGB II-Empfängern dabei geholfen, wieder Kontrolle über ihr Leben zu übernehmen und die Rückkehr ins Erwerbsleben zu meistern. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg waren die Zielgruppe psychisch Beeinträchtigte, im Landkreis Fulda Alleinerziehende und im Vogelsbergkreis Menschen, die an Herz- und Kreislauferkrankungen leiden.
Das Projekt hat sich für die Teilnehmenden in drei Phasen unterteilt. In der Auszeit war es das Ziel, den Teilnehmenden eine Alternative zu ihrem Alltag aufzuzeigen. In der zweiten Phase „Aktiv“ wurden in Einzelcoachings individuelle Ziele erarbeitet. Die abschließende Phase „Arbeit“ hat den Teilnehmenden geholfen, ihre Ziele praktisch umzusetzen. Vor allem mit dem Fernziel, die Teilnehmenden wieder auf den Arbeitsmarkt zu bringen. Während die ersten beiden Phasen acht und sechs Wochen gelaufen sind, konnte die dritte Phase bis zu 20 Monate umfassen.
Tina Erdmann ist eine der Teilnehmenden, die das Projekt erfolgreich durchlaufen hat. Sie berichtet, dass sie erst durch eine Freundin auf das Projekt aufmerksam geworden sei. „Sonst wäre ich vermutlich gar nicht hingegangen“, so Erdmann. Die Entscheidung es dann doch zu tun, sei für sie und ihr Leben enorm wichtig gewesen: „Ohne das Projekt und die Social Coaches hätte ich meinen Weg nicht so gehen können, wie ich es jetzt getan habe. Ich bin allen Beteiligten dankbar dafür, dass sie es ins Leben gerufen haben.“ Ein entscheidender Faktor für das Vertrauen, das sie schnell gefasst habe, sind die anderen Teilnehmenden: „Schnell habe ich gemerkt, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin. Vielen geht es ähnlich. Das hat uns allen geholfen, die Herausforderungen anzugehen“, erklärt Erdmann. Ein Schlüsselmoment ist für Erdmann der Besuch eines Bauernhofs in der Phase „Auszeit“ gewesen. Die Begegnung mit einem Pferd beschreibt sie als „Liebe auf den ersten Blick“. Mittlerweile schaut sie gerne auf diesen Moment zurück. Denn er trägt einen großen Anteil daran, dass sie das Projekt erfolgreich abschließen konnte. „Es gibt viele Leute, die diese Art von Hilfe gebrauchen können. Daher ist es sehr schade, dass es nicht weitergeführt werden kann.“
Michael Blüm, A³-Projektleiter im Landkreis verglich in seinem Grußwort die Teilnahme am Projekt mit dem Überqueren einer Brücke: „Über Brücken zu gehen braucht Mut, der Erfolg misst sich nicht daran, ob man es ohne stolpern auf die andere Seite schafft, sondern daran, dass man es probiert. So ist es auch beim Projekt gewesen. Die Teilnehmenden haben Vertrauen gefasst zum Projekt, zu den Social Coaches und zu sich selbst. Durch die verschiedenen Etappen, wurde die Brücke stabilisiert und der Weg auf die andere Seite wurde leichter.“ An die Teilnehmenden gerichtet ergänzte er: „Ich habe den Wunsch, dass Sie den Weg auch nach Ende des Projekts weitergehen und sich an dem bedienen, was Sie in den vergangenen Monaten und Jahren gelernt haben.“
René Bieber, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Migration in der Kreisverwaltung, hatte das Projekt vor sieben Jahren gemeinsam mit seinen Kolleginnen Martina Baumert, Lonie Manns und seinem Kollegen Markus Brehm entwickelt. Er blickte zurück auf die Anfangszeit, die geprägt war von aufwendigen und zeitintensiven Vorbereitungen sowie unzähligen zu bearbeitenden Dokumenten: „Die Entwicklungsphase hat uns einiges abverlangt, aber die Arbeit hat sich ausgezahlt. Wir haben mit unserem Konzept die Bundesförderung erhalten. Die vergangenen Jahre haben sich vor allem durch eine tolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Verbundpartnern aus dem Vogelsbergkreis und dem Landkreis Fulda ausgezeichnet. Aber auch weitere Partner, wie das Fallmanagement im Jobcenter, der Jugendhof, der Sozialpsychiatrische Dienst und die Volkshochschule hatten entscheidenden Anteil am Erfolg des Projekts, das für uns alle eine Herzensangelegenheit ist.“
Langfristige Übernahme in Regelstrukturen
„Vertrauen, Danke, Aufgefangen“: Mit diesen Worten haben drei Teilnehmende bei der Abschlussveranstaltung ihre Erfahrungen mit dem Projekt A³ beschrieben. Diese und viele weitere positive Rückmeldungen von Teilnehmenden zeigen, wie das Projekt gewirkt hat und, wie positiv es sich ausgewirkt hat.
Da die Förderung für A³ jetzt ausgelaufen ist, kann das Projekt nicht mehr in der bestehenden Form fortgeführt werden. „Wir haben trotzdem das Ziel, möglichst viele der Aspekte aus dem Projekt mit in die Regelstrukturen des Kommunalen Jobcenters zu integrieren“, erklärt Dirk Noll.
Familien, Ehrenamtliche und Schulen haben ab sofort die Möglichkeit, sich über die Homepage des Landkreises über Bildungs- und Betreuungsangebote im gesamten Kreis zu informieren
Hersfeld-Rotenburg, 5. Mai 2025 - Ob Jugendtreff, Ferienfreizeit oder Workshops für Kinder und Jugendliche: Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es unzählige Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Von Lese- und Sprachförderung, Gesundheit und Prävention über Sport und Spiel bis hin zu kultureller und politischer Bildung: Ab sofort bündelt das neue Bildungs- und Betreuungsportal des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Angebote auf der Homepage der Kreisverwaltung. So wird die Suche nach dem passenden Angebot kinderleicht - für Familien, Ehrenamtliche, Schulen und alle, die sich informieren wollen.
„Unser neues Portal bringt die vielen tollen Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche an einem Ort zusammen. Das spart Zeit, schafft einen Überblick und zeigt, wie vielfältig unser Landkreis ist“, sagt Landrat Torsten Warnecke. Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll fügt an: „Der Startschuss ist auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit. Denn wir ermöglichen die niedrigschwellige Information zu den verschiedensten Angeboten. Damit wird das Portal nicht nur Angebote zusammenbringen, sondern auch Menschen, Schulen, Vereine, Einrichtungen und Initiativen. Sie alle arbeiten gemeinsam daran, den Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten zu geben.“
Die verschiedenen Angebote werden im Bildungs- und Betreuungsportal in zwei Kategorien angezeigt. Unter der Kategorie „Freizeit & Betreuung“ finden alle Kinder, Jugendlichen und Familien das passende Angebot. Diese werden von geprüften Anbietern bereitgestellt. Dazu gehören beispielsweise Vereine, Schulen und Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit. Unter „Bildungsangebote für Schulen“ können sich Lehrkräfte passende Angebote für ihre Schulklassen heraussuchen. Über die Homepage, die unter dem Link www.hef-rof.de/bubportal erreichbar ist, gibt es zudem die Möglichkeit, sich als Anbieter zu registrieren und Feedback zu geben. Außerdem sollen in Zukunft Gesuche von Schulen abgebildet werden. Das Portal wird den Schulen Anfang Juni vorgestellt.
Hintergrund
Das Bildungs- und Betreuungsportal des Landkreises wurde vom Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe und dem Bildungsmanagement des Fachdienstes Schulen und Gebäude der Kreisverwaltung konzipiert.
Es verfolgt mehrere zentrale Ziele: Es soll die vielfältigen Angebote im Landkreis bündeln und kostenfrei sichtbar machen. Bildungsträger und Einrichtungen erhalten so eine einfache Möglichkeit, ihre Programme digital zu präsentieren und neue Kooperationen zu knüpfen. Gleichzeitig unterstützt das Portal die Vorbereitung auf den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule - durch bessere Übersicht, transparente Strukturen und erleichterte Abstimmung zwischen den Akteuren. Auch für Familien bringt das Portal echte Entlastung: Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch klare Informationen und einfache Zugänge zu Bildungs- und Betreuungsangeboten aktiv gefördert. Ziel ist es, bestehende Angebote langfristig zu etablieren und zu stärken.
Das Bildungs- und Betreuungsportal wird über das Vorhaben „Bildungskommune Hersfeld-Rotenburg“ im Rahmen des Programms „Bildungskommunen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.
Kontakt
Bildungs- und Betreuungsportal
E-Mail: bubportal@hef-rof.de