In den ersten zwei Wochen nach der Blüte werden die Proteine aufgebaut und ins Korn transportiert. Nach der Blüte wird kaum noch Stickstoff über den Boden aufgenommen. Frühere Gaben sichern eher den Ertrag- BBCH 37-39, spätere Gaben erhöhen tendenziell stärker den Proteingehalt- BBCH 51-60. Eine rasche Umsetzung und Verfügbarkeit des gedüngten N ist entscheidend – daher eher nitrathaltige Dünger verwenden. Auch Schwefel fördert zusätzlich den Proteinaufbau. In Wasserschutzgebieten ist eine frühe 3. Gabe anzuraten, um N-Verluste bei unpassender Witterung zu vermeiden. Hinweis: Zwischenfruchtaussaat per Drohne – auch in diesem Jahr wollen wir den Anbau von Zwischenfrüchten per Drohne bewerten, auch um potenzielle Arbeitsspitzen abzufangen- bei Interesse bitte mit der AGLW Kontakt aufnehmen – Möglichkeiten/Kosten etc. 06623 933420
Fungizidmaßnahmen in Wi-Gerste abschließen; gegen Ramularia Folpan zusetzen. Die trockene Witterung hat kaum Infektionen zugelassen; abgesehen von einzelnen, i. d. R. bereits bekämpften, Gelbrostinfektionen sind auch WW, Triticale u. Roggen meist gesund. Nach den Niederschlägen: Bestände weiter regelmäßig beobachten, um Fungizide möglichst bis zum Fahnenblatt, ggf. darüber hinaus, zu schieben. Ziel sollte sein, mit dieser Maßnahme auszukommen, bzw. die Bestände bis zu einer geplanten Fusarienbehandlung abzusichern. Im Roggen u. Triticale zum Ährenschieben rostbetonte Abschlussbehandlung durchführen. Mais: Herbizide erst nach Bildung einer ausreichenden Wachsschicht einsetzen. Leguminosen: auf Ungräser kontrollieren – zur Bekämpfung stehen blattaktive Präparate z. V. (Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736)