Jugend- und Gesundheitsamt des Landkreises warnen vor dem aktuellen Trend
Hersfeld-Rotenburg, 19. Mai 2026 – Nach 2024 und 2025 gibt es in diesem Jahr inzwischen zum dritten Mal die Aktion „Rauchfrei im Mai“. Diese Initiative soll Menschen dazu animieren, dass sie in diesem Monat auf Zigaretten oder andere Tabakprodukte verzichten. Während dieses Aktionsmonats wird besonders deutlich, dass das „Vapen“ derzeit in der jungen Generation besonders beliebt ist. Sowohl das Jugendamt als auch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung warnen allerdings vor diesem Trend.
„Das ‚Vapen‘ wird besonders bei Jugendlichen immer beliebter. Mit fruchtigen und süßen Geschmacksrichtungen ist der Einstieg für viele besonders schnell und einfach. Dabei sind sich viele nicht über die Gefahren bewusst. Hier muss mehr getan werden. Der Tabakkonsum in diesem jungen Alter birgt viele Risiken und ist nicht gesund“, erklärt Habibollah Zawarehi, Leiter des Gesundheitsamts in der Kreisverwaltung.
Jens Mikat von der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Jugendamt des Landkreises ist das Problem ebenfalls bekannt: „Ein ganz wichtiger Faktor bei diesem Thema ist die Information und Aufklärung. Junge Menschen haben viele Vorbilder vor allem im Internet und dort wird das Vapen oft als harmlos dargestellt. Die gesundheitlichen Gefahren darf man jedoch besonders für Heranwachsende nicht unterschätzen.“
Was ist Vapen eigentlich?
Beim sogenannten „Vapen“ wird von einer Batterie eine Flüssigkeit (Liquid) erhitzt, wodurch ein Dampf entsteht. Dieser Dampf wird dann inhaliert. In den Flüssigkeiten sind oftmals auch Nikotin enthalten. Durch das Vapen können die Chemikalien sowie der Dampf die Atemwege reizen und Schädigungen am Herz-Kreislauf-Zentrum oder der Lunge hervorrufen.
Bei jungen Menschen kann zudem durch Nikotinkonsum die Gehirnentwicklung beeinträchtigt werden. Außerdem enthalten viele Liquids chemische Stoffe, deren langfristige gesundheitlichen Auswirkungen noch nicht abschließend erforscht sind.
Fischerprüfung am 16. Juli im Kreistagssitzungssaal
Anmeldungen sind noch bis zum 19. Juni möglich
Hersfeld-Rotenburg, 20. Mai 2026 – Am Donnerstag, 16. Juli findet um 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamts in Bad Hersfeld (Friedloser Straße 12, Gebäude A) wieder die Fischerprüfung statt. Anmeldungen für die Veranstaltung sind noch bis Freitag, 19. Juni möglich.
Für die Zulassung der Prüfung werden folgende Unterlagen benötigt: Ein Führungszeugnis, eine Kopie des Personalausweises (Vor- und Rückseite), ein Lehrgangsnachweis, sowie der Nachweis eines Praxistages. Zudem wird eine Prüfungsgebühr in Höhe von 40 Euro erhoben. Darüber erhalten die Teilnehmenden eine Rechnung zusammen mit der Einladung zum Prüfungstermin.
Die Anmeldung mit den benötigten Unterlagen kann bis zum 19. Juni per E-Mail an jagdrecht@hef-rof.de als PDF-Datei gesendet werden. Alternativ ist es auch möglich die genannten Unterlagen in Papierform per Post an folgende Adresse zu schicken:
Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg
Untere Jagd- und Fischereibehörde
Friedloser Straße 12
36251 Bad Hersfeld
Landkreis und Stadt Bad Hersfeld veranstalten Erzählcafé
Rund zwei Stunden lang geht es im Konzertsaal des Kurhauses um das jüdische Leben in Bad Hersfeld
Bad Hersfeld, 21. Mai 2026 – Am Dienstag, 2. Juni veranstalten der Fachbereich Generationen der Stadt Bad Hersfeld und der Fachdienst Senioren des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit dem dort angesiedelten Projekt „Ortskernmobil“ gemeinsam mit der Zukunftsakademie Hersfeld-Rotenburg ein Erzählcafé. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Konzertsaal des Kurhauses und beschäftigt sich rund zwei Stunden lang mit dem Thema „Jüdisches Leben in Bad Hersfeld – Wie wir Vergangenheit in Erinnerung behalten und interpretieren“.
Moderiert wird das Erzählcafé von Hartwick Oswald, dem Vorsitzenden der Zukunftsakademie Hersfeld-Rotenburg. Zeithistoriker und Sachbuchautor Dr. Heinrich Nuhn wird über das jüdische Leben in Nordhessen, insbesondere in Bad Hersfeld berichten.
Im Anschluss daran können Gäste ins Gespräch kommen sowie ihre eigenen Erinnerungen und Erfahrungen teilen. Kaffee und Getränke werden vom Mehrgenerationenhaus Dippelmühle und dem Fachdienst Senioren organisiert.
Anmeldungen zur Planung sind willkommen per Mail an ortskernmobil@hef-rof.de oder telefonisch bei Antje Tiedt (Fachdienst Senioren, Landkreis Hersfeld-Rotenburg) unter 06621 87-5308.
Das Land Hessen wird voraussichtlich Mitte Dezember den Krankenhäusern die Feststellungsbescheide zu den zugewiesenen Leistungsgruppen übersenden, erst im nächsten Schritt kann der Betrauungsakt für das Kreiskrankenhaus erarbeitet werden
Hersfeld-Rotenburg, 22. Mai 2026 – Nachdem der Kreisausschuss sich mehrfach mit dem nicht mehr aktuellen Betrauungsakt des Kreiskrankenhauses Rotenburg (KKH) befasst hatte, nahm sich der Kreistag des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ebenfalls des Themas an. In seiner letzten Sitzung der vergangenen Wahlzeit, hatte der Kreistag beschlossen, den nicht mehr aktuellen Betrauungsakt für das Kreiskrankenhaus Rotenburg zu überarbeiten. Der entsprechende Beschluss wurde auf gemeinsamen Antrag der SPD-, CDU-, Bündnis 90/Die Grünen-, FW-, FDP- und UBL/Bürger-Herz-Kreistagsfraktion einstimmig mit einer Enthaltung getroffen.
Ein Betrauungsakt stellt die rechtliche Grundlage dafür dar, dass mögliche Unterstützungsleistungen, wie beispielsweise Bürgschaften oder Investitionszuschüsse, mit dem europäischen Beihilferecht vereinbar sind. Er definiert, für welche Aufgaben und Leistungen gegebenenfalls Unterstützungen gewährt werden können. Wichtig und unverzichtbar für den Landkreis ist eine vollständige Auflistung der Leistungen, die ein Krankenhaus zu erbringen hat. Dies wird im Land Hessen mit den Bescheidentwürfen für die zukünftigen Leistungsgruppen geschehen. Die Übersendung an die Krankenhäuser ist seitens des hessischen Gesundheitsministeriums für Oktober geplant.
„Grundlage für die Erstellung eines Betrauungsaktes ist somit die Mitteilung über die Leistungsgruppen durch das Land Hessen. Der aktuelle Zeitplan des Landes Hessen sieht vor, dass die Krankenhäuser Mitte Dezember die endgültigen Feststellungsbescheide übersandt bekommen werden. Im Anschluss werden diese zu bewerten sein. Dann wird ein Betrauungsakt vom Kreistag zu beschließen sein“, erklärt Landrat Torsten Warnecke und fügt an: „Wir sind demnach, was den Zeitablauf angeht, an das Land Hessen gebunden.“
Unzureichende Finanzierung von Krankenhäusern und Kliniken durch Bund
Dass die wirtschaftliche Situation der allermeisten Krankenhäuser in Deutschland sich immer weiter zuspitzt, ist vor allem auf eine seit Jahren unzureichende Finanzierung durch den Bund zu erklären.
Landrat Torsten Warnecke erklärt dazu: „Es ist nicht, schon gar nicht dauerhaft, Aufgabe von Landkreisen und Kommunen, strukturelle Defizite der Krankenhausfinanzierung auszugleichen. Krankenhäuser erfüllen einen unverzichtbaren Versorgungsauftrag für die Bevölkerung. Wenn die Finanzierung durch den Bund nicht auskömmlich erfolgt, geraten immer mehr Häuser wirtschaftlich unter Druck. Diese Entwicklung macht auch vor unserer Region nicht Halt. Die Lösung für diese Entwicklung muss auf Bundesebene gefunden werden.“
Zugleich betont der Landrat, dass der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seiner Verantwortung für die gesundheitliche Infrastruktur in der Region weiterhin gerecht werde. „Klar ist, dass die Krankenhäuser und damit auch das Kreiskrankenhaus eine Zukunft haben müssen“, so Warnecke.
Wiesbaden/Hersfeld-Rotenburg, 26. Mai 2026 – Landrat Torsten Warnecke wurde am vergangenen Donnerstag in Wiesbaden erneut zum Vorsitzenden des Rechts- und Europaausschusses des Hessischen Landkreistags (HLT) gewählt. Sein Stellvertreter für die kommenden fünf Jahre bleibt Christian Engelhardt, Landrat des Landkreises Bergstraße.
Die Wahlen des Ausschussvorsitzenden erfolgen turnusgemäß immer im Zuge der Kommunalwahlen. Insgesamt gibt es beim Hessischen Landkreistag sechs verschiedene Ausschüsse. Die Mitglieder werden dabei von den Landkreisen entsandt.