Die Seniorensonderfahrt ging in diesem Jahr an den Main. Rund 200 Seniorinnen und Senioren waren bei der Tagesreise nach Frankfurt dabei und konnten dabei einen abwechslungsreichen Tag erleben.
Landrat Torsten Warnecke (links) und der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll (rechts) begleiteten die Seniorensonderfahrt.
Das Kommunale Jobcenter freut sich über das neue Formular-Management-System - von links: der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll, Markus Brehm (stellvertretender Fachbereichsleiter Arbeit und Migration), Daniel Jacobi (Fachbereich Arbeit und Migration) und René Bieber (Fachbereichsleiter Arbeit und Migration).
Die ersten fünf Anwendungen des neuen Formular-Management-Systems können seit Mai genutzt werden.
Verschafften sich vor Ort einen Überblick über die geplante Neugestaltung: Architekt Stephan Storch, Niklas Hain vom Fachdienst Schulen und Gebäude der Kreisverwaltung, Schulleiterin Inis Rabe und Landrat Torsten Warnecke (von links).
Wichtiger Austausch im Ruhrgebiet: Der U-Dienst des Landkreises Hersfeld-Rotenburg besuchte kürzlich die Berufsfeuerwehren in Dortmund und Essen.
Haben die neuen Dienstfahrräder schon getestet: Tourismusbeauftragter Jörg Peters, Personalchefin Martina Tietz, Landrat Torsten Warnecke, Marvin Fink aus dem Bürgerservice-Büro und Klimaschutzmanager Thomas Giese (von links). Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Rund 200 Seniorinnen und Senioren in Frankfurt dabei – abwechslungsreicher Tag verläuft, dank guter Organisation, reibungslos
Hersfeld-Rotenburg/Frankfurt am Main, 1. Juni 2026 – Mit vier vollbesetzten Reisebussen ging es in der vergangenen Woche aus dem Landkreis in Richtung Frankfurt am Main. Die 45. Auflage der Seniorensonderfahrt führte in die hessische Mainmetropole und hatte ein attraktives Programm zu bieten. Rund 200 Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Kreisgebiet konnten dabei vielfältige Eindrücke bei herrlichem Sommerwetter genießen.
„Wunderbares Wetter, eine tolle Organisation und interessante Gespräche zeichnete wieder einmal die diesjährige Seniorensonderfahrt aus. Erneut haben wir mit der Veranstaltung eine große Resonanz aus allen Teilen des Landkreises erhalten. Dies spiegelt eindeutig wider, wie positiv die jährlichen Fahrten wahrgenommen werden. Die Vorfreude auf das kommende Jahr ist bereits spürbar“, erklären Landrat Torsten Warnecke und der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll.
Unter Federführung des Fachdienstes Senioren wurde in den frühen Morgenstunden an verschiedenen Orten im Landkreis gestartet. Mit einem kleinen Frühstück erreichten alle vier Reisebusse pünktlich das Ausflugsschiff „Wappen von Frankfurt“. Neben dem Landrat und dem Ersten Kreisbeigeordneten waren auch Barbara Eckhardt und Jürgen Schäfer aus dem Kreisausschuss dabei.
Kurz nach Beginn der Schifffahrt fieberten dann alle Anwesenden auf die Verlosung und die Bekanntgabe der ältesten Teilnehmerin und des ältesten Teilnehmers hin. Mit 92 Jahren wurde Erika Matthaei aus Haunetal-Wehrda als älteste Teilnehmerin ausgezeichnet: „Wenn ich 100 Jahre alt werde, fahre ich wieder mit“, erklärte sie mit einem Lächeln zu ihrer Auszeichnung. Ebenfalls aus der Gemeinde Haunetal stammte der älteste Teilnehmer mit Kurt Schäfer, der 87 Jahre alt ist. Mit einem kleinen Geburtsständchen wurde Ursula Knierim aus Bebra überrascht, die am Tag der Fahrt 87 Jahre alt wurde. Nach diesen Programmpunkten wurde sich dann gemeinsam auf dem Schiff beim Mittagessen gestärkt.
Knapp drei Stunden fuhr das Schiff „Wappen von Frankfurt“ vom Eisernen Steg im Zentrum der Stadt, vorbei an der Europäischen Zentralbank bis hin zur Gerbermühle. Flussaufwärts konnte man unter anderem die einzigartige Skyline bewundern. Das Schiff wendete dann an der Schleuse Griesheim und brachte alle Teilnehmenden wieder sicher an den Anleger zurück.
Zur Erinnerung wurde vor dem Schiff noch ein Gruppenbild gemacht, bis dann die 200 Bürgerinnen und Bürger die Mainmetropole frei erkunden konnten. Egal, ob beim Kaffee oder einem Einkaufsbummel auf der Zeil, alle zeigten sich begeistert vom erlebnisreichen Tag und brachen dann gemeinsam am Nachmittag wieder zurück in den Landkreis auf.
„Es war erneut eine gelungene Fahrt. Wieder hatten wir tolles Wetter und konnten besonders die Schifffahrt auf dem Main genießen. Es gab keinerlei Zwischenfälle, gleichzeitig wollen wir uns bei allen Teilnehmenden bedanken und hoffen, dass sie auch bei der 46. Seniorensonderfahrt des Landkreises wieder dabei sein werden“, fasste Fachdienstleiterin Senioren, Kathrin Schuch abschließend zusammen.
Im Zentrum steht die Ablösung von Papierformularen hin zu intelligenten und webbasierten Anwendungen
Hersfeld-Rotenburg, 2. Juni 2026 – Großer Schritt bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Mit der Einführung eines neuen Formular-Management-Systems werden statische Papier- und PDF-Formulare durch webbasierte und intelligente Anwendungen abgelöst. Durch die Einführung des neuen Online-Services des Kommunalen Jobcenters wird eine moderne Schnittstelle geschaffen, die den Antragsprozess für Bürgerinnen und Bürger vereinfacht und gleichzeitig die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung entlastet. Das Pilotprojekt des Kommunalen Jobcenters soll perspektivisch auch auf weitere Verwaltungsprozesse ausgeweitet werden.
Seit Anfang Mai sind die ersten fünf Anwendungen auf der Homepage freigeschaltet. Daniel Jacobi, aus dem Fachbereich Arbeit und Migration und federführend für das Projekt verantwortlich, erklärt: „Durch die Einführung des Formular-Management-Systems gibt es diverse Vorteile. Zum einen wird eine optimierte Erreichbarkeit gewährleistet und durch vordefinierte Pflichtfelder ist die Dateneingabe deutlich valider. Zum anderen ist der Prozess für die Kundinnen und Kunden deutlich vereinfacht. Dadurch werden sie ausschließlich durch die für ihren Sachverhalt relevanten Fragen geleitet.“
Prozesse werden vereinfacht
Auch der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für Digitalisierung, Dirk Noll, sieht diverse Vorteile: „Viele Papier-Formulare sind äußerst kompliziert. Durch die Etablierung solcher digitalen Prozesse werden Dinge vereinfacht. Es wird dadurch eine höhere Bürgerfreundlichkeit gegeben. Für uns als Behörde ist das ein lohnenswertes Ziel, welches hoffentlich auch in diesem Maße angenommen wird.“
„Gerade für das Kommunale Jobcenter sind solche Digitalisierungsprozesse von großer Bedeutung. Damit wird nicht nur eine größere Kundenfreundlichkeit gewährleistet, sondern auch die Arbeitsprozesse für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich erleichtert“, fügt René Bieber, Fachbereichsleiter Arbeit und Migration, an.
Bei den ersten fünf Anwendungen gibt es unter anderem die Möglichkeit digitale Dokumente einzureichen oder einen Rückrufwunsch zu hinterlegen. Dieser Beginn markiert einen weiteren Schritt einer umfassenden Digitalisierungsstrategie des Kommunalen Jobcenters. Die langfristige Zielsetzung des Projekts liegt in einer vollständigen technischen Integration. Das Angebot der Online-Services soll stetig erweitert werden, um die Verwaltungsprozesse zu vereinfachen. „Mit dem Start des Formular-Management-Systems geht die Kreisverwaltung einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung und vereinfacht damit Prozesse nachhaltig“, bilanziert Noll abschließend. Die digitalen Formulare sind unter: http://hef-rof.de/digitales-jobcenter abrufbar.
Hintergrund
Das Onlinezugangsgesetz, das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen, hat das Ziel, dass Bürgerinnen und Bürger staatliche Leistungen einfach und sicher aus dem heimischen Wohnzimmer beantragen können. Ob die Zulassung eines Autos oder der Antrag auf Elterngeld: Alle Verwaltungsleistungen von Behörden sollen auch digital über Verwaltungsportale angeboten werden.
Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind aktuell 75 Leistungen online zugänglich. Im hessenweiten Vergleich ist die Kreisverwaltung damit gut aufgestellt. Trotzdem arbeitet die Kreisverwaltung stetig unermüdlich daran, den Prozess der Digitalisierung voranzutreiben.
Trotz der Möglichkeit, die Formulare online auszufüllen, können die Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin Papierformulare nutzen. Die Mitarbeitenden stehen innerhalb der regulären Öffnungszeiten weiterhin zur Verfügung.
Kosten für die Umgestaltung belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro – Landkreis als Schulträger stellt Eigenmittel in Höhe von rund 530.000 Euro
Hersfeld-Rotenburg, 3. Juni 2026 – Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg gestaltet als Schulträger den Schulhof und die Freiflächen der Brüder-Grimm-Grundschule in Bebra umfassend neu. Ziel der Maßnahme ist die Aufwertung der rund 14.000 Quadratmeter großen Außenflächen zu einem Bildungs- und Erlebnisraum mit hoher Aufenthaltsqualität.
Im Mittelpunkt der Planungen stehen die Umgestaltung und Aufwertung der Schulhof- und Freiflächen zur Schaffung kindgerechter Spiel-, Bewegungs- und Erlebnisräume. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Teilentsiegelung der Flächen, der Schaffung zusätzlicher Grünanteile sowie einer multifunktionalen Nutzung der Außenbereiche. Darüber hinaus ist in Abstimmung mit der Stadt Bebra die Einrichtung einer sogenannten Drop-Off-Zone vorgesehen, um die Verkehrssituation für Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, sicherer und geordneter zu gestalten. Auch die Parkplatzsituation wird neu organisiert: Die Anzahl der Stellplätze soll von derzeit 38 auf künftig 56 erhöht werden.
Landrat Torsten Warnecke betont die Bedeutung der Investition für den Bildungsstandort Bebra: „Mit der Neugestaltung schaffen wir nicht nur einen modernen und attraktiven Schulhof, sondern investieren gezielt in die Bildungs- und Lebensqualität unserer Kinder. Gleichzeitig stärken wir mit mehr Grünflächen und entsiegelten Bereichen die Aufenthaltsqualität.“
Die Brüder-Grimm-Grundschule ist Teil des gemeinsamen Bildungsstandortes „Göttinger Bogen“, zu dem unter anderem auch die benachbarte August-Wilhelm-Mende-Schule sowie das sich im Bau befindende Familienzentrum der Stadt Bebra gehören. Die neue Gestaltung soll deshalb nicht nur den Bedürfnissen der Grundschule gerecht werden, sondern das gesamte Bildungsquartier aufwerten.
„Für unsere Schülerinnen und Schüler sind Bewegungs-, Spiel- und Rückzugsräume von großer Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass mit der geplanten Umgestaltung ein Umfeld entsteht, das Lernen, Bewegung und Begegnung gleichermaßen fördert“, erklärt Schulleiterin Inis Rabe.
Die Konzeptplanung wurde durch den Fachdienst Schulen und Gebäude des Landkreises in enger Abstimmung mit der Brüder-Grimm-Grundschule entwickelt. Die weitere Planung und bauliche Begleitung übernimmt das Architekturbüro Reith-Wehner-Storch aus Fulda.
„Uns war wichtig, die verschiedenen Anforderungen des Schulalltags, der Verkehrssituation und der Aufenthaltsqualität zusammenzuführen. Die Planung verbindet pädagogische, funktionale und städtebauliche Aspekte zu einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept“, erläutert Niklas Hain, Mitarbeiter des Fachdienstes Schulen und Gebäude der Kreisverwaltung.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ von Bund und Land Hessen erhält der Landkreis über eine Fördervereinbarung mit der Stadt Bebra Fördermittel in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro. Der Landkreis beteiligt sich als Schulträger mit rund 530.000 Euro Eigenmitteln an dem Projekt. Der Beginn der Umsetzung ist derzeit für das Jahr 2027 vorgesehen.
Am 12. Juni können sich Betroffene informieren – Anonyme Catcalls können zudem auf der Homepage des Landkreises gemeldet werden
Hersfeld-Rotenburg, 5. Juni 2026 - Unter dem Motto „#KeinKompliment“ wird jährlich am zweiten Freitag im Juni auf das gesellschaftliche Problem „Catcalling“ aufmerksam gemacht. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Landkreis Hersfeld-Rotenburg an einer öffentlichen Anti-Catcalling-Aktion. Am 12. Juni von 13 bis 16 Uhr informieren die Mitarbeiterinnen des Frauen- und Gleichstellungsbüros auf dem Gelände der Bad Hersfelder Sommerarena in der Breitenstraße über „Catcalling“ und die Möglichkeiten, die Betroffene haben, um dagegen vorzugehen. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeiterinnen des Vereins Frauen helfen Frauen.
Kurz erklärt, versteht man unter „Catcalling“ öffentliche sexuelle Belästigung ohne Körperkontakt, wie beispielsweise Pfeif- oder Kussgeräusche, aber auch anzügliche Sprüche. Diesem Verhalten sind hauptsächlich jüngere Frauen und queere Personen ausgesetzt. Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend besagt, dass 44 Prozent aller Frauen und 32 Prozent aller Männer solche sexistischen Übergriffe bereits erlebt haben.
Darüber, wie „Catcalling“ sich auf Betroffene auswirkt und wie sie unterstützt werden können, kann man sich auch unter www.hef-rof.de/catcalling informieren. Darüber hinaus können Betroffene dort ihre erlebten „Catcalls“ anonymisiert melden.
Kürzlich besuchte der U-Dienst des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Rahmen der Aus- und Fortbildung die Berufsfeuerwehren in Essen und Dortmund
Hersfeld-Rotenburg, 5. Juni 2026 - Ob austretende Chemikalien, unbekannte Stoffe oder Gefahren durch Rauchgase: Einsätze mit Gefahrstoffen gehören zwar nicht zum Alltag der Feuerwehren, stellen Einsatzkräfte im Ernstfall jedoch vor besonders komplexe Herausforderungen. Wenn Messwerte bewertet, Stoffe identifiziert und mögliche Gefahren für Bevölkerung und Einsatzkräfte eingeschätzt werden müssen, ist spezielles Fachwissen gefragt. Genau dafür gibt es im Landkreis Hersfeld-Rotenburg den sogenannten Umwelt-Dienst (U-Dienst).
Einblicke in die Arbeit einer bundesweiten Spezialeinheit erhielten kürzlich eine zwölfköpfige Gruppe aus dem Landkreis: Im Rahmen der regelmäßigen Aus- und Fortbildung besuchte sie die Berufsfeuerwehren Essen und Dortmund, zwei von bundesweit acht Standorten der sogenannten Analytischen Task Force (ATF).
„Gefahrstofflagen verlangen ein hohes Maß an Fachwissen und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Einheiten. Entscheidungen müssen oft unter Zeitdruck getroffen werden. Daher ist eine gute Vorbereitung entscheidend“, erklärt Sebastian Landsberg, Leiter der Zentralen Leitstelle im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Die ATF ist eine bundesweit aufgestellte Spezialeinheit für besondere chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrenlagen. Sie unterstützt Einsatzkräfte insbesondere dann, wenn Stoffe analysiert, Gefahrstoffe identifiziert oder komplexe Schadenslagen bewertet werden müssen. Die Teams verfügen über spezielle Messtechnik und umfangreiches Expertenwissen für außergewöhnliche Einsatzsituationen.
Während des Besuchs in Essen und Dortmund erhielten die Einsatzkräfte Einblicke in Einsatzabläufe, spezielle Messtechnik und die Arbeitsweise der Task Force. Gleichzeitig bot der Austausch mit den Spezialkräften Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen und eigene Strukturen weiterzuentwickeln.
„Solche Einblicke sind für unsere Arbeit enorm wertvoll. Der Austausch mit spezialisierten Einheiten hilft uns dabei, eigene Abläufe weiterzuentwickeln und auf besondere Einsatzlagen vorbereitet zu sein“, so Tobias Schindler, Leiter des U-Dienstes.
Der Besuch in Essen und Dortmund zeigt dabei deutlich: Bevölkerungsschutz beginnt nicht erst im Einsatz selbst, sondern bereits bei Ausbildung, Fortbildung, Austausch und klaren Strukturen. Genau daran arbeitet der U-Dienst des Landkreises Hersfeld-Rotenburg kontinuierlich.
Allen Mitarbeitenden des Landkreises stehen seit Ende Mai drei Fahrräder zum dienstlichen Gebrauch zur Verfügung
Hersfeld-Rotenburg, 8. Juni 2026 – Kurze Wege zwischen Verwaltungsstandorten, Außentermine in der Stadt oder dienstliche Erledigungen in der Nähe: Mitarbeitende der Kreisverwaltung können dafür seit Ende Mai auf drei neue Dienstfahrräder zurückgreifen. Mit den Rädern können kurze Dienstwege klimafreundlicher gestaltet werden. Mitarbeitende können künftig unkompliziert aufs Rad steigen, statt für kurze Strecken das Auto zu nutzen. So reduziert die Kreisverwaltung Emissionen, stärkt den Radverkehr im Arbeitsalltag und setzt eine weitere Maßnahme aus dem integrierten Klimaschutzkonzept praktisch um. Das Konzept hatte der Kreistag 2021 beschlossen. Gerade im Stadtgebiet ist das Fahrrad darüber hinaus oft das schnellere und zeitsparende Verkehrsmittel, da keine Parkplatzsuche nötig ist und kurze, direkte Wege genutzt werden können.
„Mit den Dienstfahrrädern setzen wir als Landkreis ein klares Zeichen für eine moderne, klimafreundliche Mobilität. Gerade auf kurzen Strecken bietet das Fahrrad eine effiziente und emissionsarme Alternative zum Auto. Gleichzeitig leisten wir ganz nebenbei einen Beitrag zur Gesundheit unserer Mitarbeitenden“, sagt Landrat Torsten Warnecke.
Die Anschaffung wurde dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg durch eine großzügige Förderung des Landes Hessen ermöglicht.
Klimaschutzmanager Thomas Giese hat die Anschaffung initiiert und gemeinsam mit dem Fachdienst Organisation/Personal, der jetzt auch den Verleih an die Mitarbeitenden organisiert, umgesetzt. Nach dem Bau der Fahrradabstellanlage vor zwei Jahren folgt mit den Dienstfahrrädern nun der nächste konkrete Schritt für mehr klimafreundliche Mobilität in der Kreisverwaltung: „Es freut mich sehr, dass wir mit den Dienstfahrrädern eine weitere konkrete Maßnahme aus unserem Klimaschutzkonzept erfolgreich umsetzen konnten. Genau darum geht es: Aus strategischen Zielen greifbare Veränderungen im Alltag zu gestalten. Die Förderung klimafreundlicher Mobilität ist dabei ein wichtiger Baustein, um Emissionen nachhaltig zu reduzieren.“